Deutsche Kleinlokomotiven

Kleine Kraftpakete im Abseits der großen Schiene: Kleinlokomotiven prägten ab den 1930er-Jahren den leichten Rangierdienst auf deutschen Bahnhöfen. Als wirtschaftliche Einheitsloks konzipiert, machten sie das zeitaufwendige Rangieren im Einmannbetrieb durch den Zugführer möglich. Ob legendäre Köf-I- und Köf-II-Maschinen oder kräftigere Nachfolger – die universellen Helfer sicherten den Betrieb auf unzähligen Bahnhöfen und Industriegleisen.

Lokomotiven Deutsche Kleinloks
LeistungsgruppeMotorenleistungTypische Baureihen (DB / DR)Charakteristik & Einsatz
Leistungsgruppe IBis 39 PS (ca. 29 kW)BR 311 (Kö I, Altbau)Frühe leichtere Zweiachser für den leichten Verschiebedienst auf kleinen Stationen.
Leistungsgruppe II40 bis 150 PSBR 321, 322, 323, 324 (Köf II), DR BR 100Der bewährte Standard-Typ mit mechanischem Getriebe.
Leistungsgruppe III150 bis 250 PSBR 331, 332, 333, 335 (Köf III)Spätere, stärkere Weiterentwicklung der Bundesbahn für schwereres Rangieren.
SonderbauartenVariabel (Akku / Schmalspur)BR 381, 382 (Akkuloks, BR 399 (Schmalspur)Spezialfahrzeuge für den abgasfreien Hallenbetrieb oder schmalspurige Netze.

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Baureihe DBBetriebsnummernBaureihe DRBetriebsnummernBaujahr
311185 … 281100.0001-0991934-1935
321001 … 626100.1-8 / 310101-799; 801-8991934
322001 … 6631952
323001 … 9991954
324001-0601959
101.1 / 311101 … 342; 501 … 6771960
102.0 / 312.0001-0811968
102.1 / 312.1101 … 2571970
329 / 399 (1.000 mm)501-5041952-1971
331001-0031959
332002 … 9021959-1965
333 / 335 mit automat. Kupplung001-2511968-1978
333.9901-9021958, ex Kerkerbachbahn V 18 und V 19