Rauendahler Schiebeweg

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Wirtschaftliche Interessen standen im Vordergrund als Preußen den in England entwickelten Gedanken von Pferdebahnen insbesondere zum Transport von Kohle aus Minen zu Flüssen auch in Deutschland aufgriff. Grundlage dieses Gedankens war die Erkenntnis, dass ein Pferd bei ca. 700 kg Eigengewicht zum Beispiel einen Wagen von ca. 2000 kg samt 22 Fahrgäste mit ca. ca. 1650 kg Gewicht auf ebener Schienen-Strecke einspännig problemlos ziehen kann. Ein sehr früher Vorläufer des Eisenbahngedankens war der Rauendahler Schiebeweg in Hattingen an der Ruhr. Beim Rauendahler Schiebeweg wurden ab 1787 zunächst Schienen aus Holzbohlen eingesetzt, die fortlaufend brachen und schon 1794 durch Schienen aus Gußeisen ersetzt wurden. Die Strecke führte von höher gelegenen Stollen und Schächten steil abwärts zur Ruhr. Damit reichte das natürliche Gefälle für den Antrieb der Wagen aus, die jeweils mit einem Bremser besetzt voll beladen zur Ruhr hinab rollten. Pferde zogen anschließend die entleerten Wagen wieder bergaufwärts. Heute erinnern nur noch ein unscheinbarer Absatz im steil abfallenden Gelände an der Ruhr und ein rekonstruierter Wagen an diese sehr frühe Eisenbahn.

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>>> zur Übersicht "Erste Eisenbahnstrecken Deutschlands"

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