Donauwörth-Nördlingen

Als Umleitungsroute für die Relation Stuttgart-Augsburg wurde die eingleisige Strecke Ende der 1960ziger Jahre elektrifiziert. Trotz zahlreicher schöner Motive wie hier mit 110 446 am 24.03.2010 bei Harburg stand die Linie nie im besonderen Interesse der Eisenbahnfreunde. Foto Stefan Geisenfelder.

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Bei einem unserer Bilderabende, bei denen wir im Freundeskreis unsere Bilder zeigen, hatten wir die Idee, aus älteren wie aktuellen Bildern einen besonders abwechslungsreichen Bilderbogen zusammenzustellen. Als Thema hatten wir uns die abseits des großen Interesses stehende Bahnlinie von Aalen über Nördlingen nach Donauwörth herausgesucht, die - nicht nur - in den letzten Jahrzehnten einen sehr abwechslungsreichen Eisenbahnverkehr aufwies.

Kurz vor 13 Uhr rollte 1981 144 043 planmäßig mit einer Leig-Einheit und einem Silberling von Nördlingen nach Aalen. Foto 03.08.1981 Ingo Ehrlich.

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Als Kontrast moderner Güterverkehr der Mittelweser-Bahn von Aalen nach Nördlingen mit 1116 912 am 11.04.2007 bei Bopfingen. Im Hintergrund ist die Ruine Flochsberg zu sehen. Foto Stefan Geisenfelder.

Anläßlich 150 Jahre deutsche Eisenbahn wurde E 75 009 betriebsfähig aufbereitet. Eine ihrer ersten Sonderzugfahrten führte die E-Lok nach Nördlingen. Am 29.04.1984 überquerte die beim Brand im Nürnberger Lokschuppen des DB Museums heute schwer beschädigte Lok die Wörnitzbrücke bei Harburg. Foto Ingo Ehrlich.

Bis Dezember 2009 war die Strecke Aalen-Donauwörth die letzte Bahnlinie, die ausschließlich von der Baureihe 110 bedient wurde. Bei Ausfall eines Steuerwagens kam es zur sogenannten Sandwich-Bespannung der Regionalbahnen. Durch die Indienststellung der Elektro-Triebwagen der Baureihe 440 ist auch der Einsatz der Baureihe 110 heute schon Geschichte. Foto vom 3.05.2006 bei Hoppingen von Stefan Geisenfelder.

Ebenfalls elektrisch - allerdings per Akku - verrichtete eine Triebwagen der Baureihe 515 samt Beiwagen am 22.07.1986 den planmäßigen Personenverkehr zwischen Donauwörth und Nördlingen. Foto Ingo Ehrlich.

Als eingleisige Umleitungsstrecke für die wichtige Bahnlinie Stuttgart-Ulm-Augsburg kommen mitunter auch recht einmalige Zuggarnituren zwischen Aalen und Donauwörth zum Einsatz wie hier 103 184 am 7.09.2002 bei Wörnitzstein mit einem Sonderzug von Lourdes nach Kempten. Foto Stefan Geisenfelder.

Heute kurios, damals aber planmäßig, gab es auch Garnituren Mit Lok 110 388 - natürlich noch im Originallack - samt Silberlingen und einem Vorkriegs-Packwagen samt angehängter Triebwagen-Einheit der Baureihen 515 bzw. 815. Foto vom 22.04.1982 bei Hoppingen von Ingo Ehrlich.

Nachdem der Haltepunkt Aufhausen in einer engen Kurve liegt, verständigten sich Lokführer und Zugbegleiter per Handzeichen über den Abfahrtsauftrag, ehe sich die Regionalbahn mit 110 484 am 3.05.2006 in Bewegung setzte. Foto Stefan Geisenfelder.

Ebenfalls planmäßig kam auch der TEE Rheingold über Nördlingen zum Einsatz. Der sehr kurze TEE mit einer Lok der Baureihe E 10.12 (später Baureihe 113) überquerte am regnerischen 22.07.1986 die Wörnitzbrücke bei Hoppingen. Foto Ingo Ehrlich.

Auch Dieselloks können auf der Strecke beobachtet werden, wie hier eine private Lok der Baureihe 232 mit einem Zementklinkerzug von Harburg nach Berlin bei Ebermergen am 7.09.2002. Foto Stefan Geisenfelder.

Stunden verspätet wurde der Hellas-Express von Athen über Belgrad, Villach am 22.04.1982 über Nördlingen Richtung Stuttgart umgeleitet. Foto bei Hoppingen Ingo Ehrlich.

Frühling am Haltepunkt Hoppingen. Eine 110 beschleunigte mit einer Regionalbahn nach Aalen am 3.05.2006. Foto Stefan Geisenfelder.

Nochmals der Sonderzug mit E 75 009. Diesmal bei Wörnitzstein, wo die alte Bahnlinie einst auf das andere Wörnitzufer und weiter nach Donauwörth führte. Foto Ingo Ehrlich.

Auf ihrem gesamten Abschnitt führt die Bahnlinie durch ein sehr ländliches Gebiet. Nach Durchfahrt von 110 414 am 3.05.2006 bei Großelfingen war dann auch genügend Zeit für einen Plausch mit dem interessierten Landwirt. Foto Stefan Geisenfelder.

Während heute nur noch die Bahnlinie Aalen-Nördlingen-Donauwörth im Personenverkehr betrieben wird, war Nördlingen einst ein Bahnknoten mit Verkehr nach Wemding, Dombühl und Pleinfeld. Am 6.05.1985 entstand dieses Bild im Bahnhof Nördlingen, der auch heute noch seine Formsignale nicht verloren hat, mit 212 185 und einem Akku-Triebwagen der Baureihe 515. Foto Ingo Ehrlich.

Selbst 22 Jahre später ist der Bahnhof Nördlingen noch wieder zu erkennen. 110 474 verließ am 11.04.2007 gerade Nördlingen Richtung Donauwörth. Auffallend ist die historisch bedingte Anordnung des Gleisfeldes. Eher unscheinbar verläuft die heute noch betriebe Strecke nach Aalen von Gleis 1 aus nach links, während das Hauptgleisfeld der ersten bayerischen Nord-Süd-Verbindung (Hof-Bamberg-Nürnberg- Nördlingen-Augsburg-München) folgt, die rechts samt den Nebenbahnen nach Wemding und Dombühl abzweigt. Vor und hinter dem Empfangsgebäude lagen auch der bayerische bzw. württembergische Bahnhofsteil mit seinen Stumpfgleisen. Rechts, auf dem Gelände des ehemaligen Betriebswerkes, befindet sich heute das Bayerische Eisenbahnmuseum e.V.Foto Stefan Geisenfelder. [/hidepost]

 

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