Der “Spalter Bockl” – der berühmte “Glaskasten”

Da die Geschichte der Hopfenbahn bis heute untrennbar mit dem Einsatz des Bockl verbunden ist, soll hier die Entstehungsgeschichte der damals revolutionären Lokomotiven für den Ein-Mann-Betrieb kurz dargestellt werden.

Die erste Bauserie einmännig bedienbarer Lokalbahn-Lokomotiven stammt von der Firma Georg Krauss & Cie., die ab 1905 diesen in der Fachwelt Aufsehen erregenden Entwurf umsetzte. Der Lokführer stand neben dem Längskessel. Die Werksaufnahme zeigt PtL 2/2 4504, die am 26. April 1906 fabrikneu direkt an die Landesausstellung in Nürnberg ausgeliefert wurde. (Foto Hans Kobschätzky)

Die Firma J.A. Maffei präsentierte 1906 ihre einmännig bedienbare Lokomotive für den Lokalbahndienst. Der Lokführer stand dabei hinter dem Kessel. ML 2/2 4018 sollte bereits am 31. März 1923 ausgemustert werden. (Hans Kobschätzky)

Dieses Werkbild zeigt PtL 2/2 4522 im Ablieferungszustand an die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen. Die Deutsche Reichsbahn reihte die Lokomotive als 98 326 ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb die Lokomotive als 688.01 bei den Österreichischen Bundesbahnen bis sie zum 15. September 1959 ausgemustert wurde. (Hans Kobschätzky)

Die letzte Serie des Glaskastens wurde ohne Blindwelle konstruiert – hier zu sehen, die Lok 98 318 im August 1940 vor dem Lokschuppen in Monheim (Schwaben). (Foto Sg. W. Ahrendt)

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