Baureihe – ETA 150
Bundesbahn-Idylle: 515 512 mit einer insgesamt dreiteiligen Einheit am 2.09.1984 bei Wehrden (Strecke Northeim-Bodenfelde-Ottbergen). Foto Ralf Störk.
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Die Akkumulator-Triebwagen der Baureihe ETA 150 (ab 1968 Baureihe 515) waren bei der Deutschen Bundesbahn sehr beliebte und sowohl auf Haupt- wie Nebenstrecken weit verbreitete Fahrzeuge . Das hohe Gewicht der unter dem Innenraum angeordneten Akkumulatoren und die Drehgestelle führten im Vergleich zum Schienenbussen der Baureihen VT 95 und 98 zu hohem Fahrkomfort bei gleichzeitig geringer Geräuschentwicklung.
In Deutschland lagen schon recht früh sehr gute Erfahrungen mit Akkumulator-Triebwagen vor. So setzte die Preußische Staatsbahn bereits ab 1907 Akku-Triebwagen in Dienst. Nach Erprobung der Baureihe ETA 176 (später Baureihe 517) stellte die DB von 1953 bis 1965 232 Triebwagen unter der Bauartbezeichnung ETA 150 inklusive dazu gehöriger 216 Steuerwagen mit der Bauartbezeichnung ESA 150 in Dienst. Aufgrund der Akkumulatorreichweiten wurden die Triebwagengarnituren bevorzugt auf Flachlandstrecken der DB eingesetzt. Ausnahmen bildete der Einsatz im Raum Wuppertal, wie beispielsweise nach Wuppertal Cronenberg.
Einsatzschwerpunkte waren der Raum Augsburg, Schleswig-Holstein, das östliche Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Südhessen und das Ruhrgebiet, wo 1995 noch zu Zeiten der DB AG der Einsatz endete.




