Baureihe – 97.0 – pr. T 26

Zwischen 1902 und 1921 beschaffte die Preußische Staatsbahn Zahnradlokomotiven. Neben dem Zahnradantrieb hatten die Maschinen auch einen Reibungsantrieb für ebene Streckenteile.
Die ersten drei Lokomotiven für den Einsatz bei der KED Erfurt baute die Maschinenfabrik Esslingen. Die weiteren 32 Lokomotiven baute Borsig. Diese Maschinen gingen an die KED Erfurt, Mainz, Frankfurt (Main), Köln und Kassel.
Einsatzstrecken waren:
- Ilmenau - Schleusingen
- Suhl - Schleusingen
- Boppard - Buchholz
- Dillenburg - Wallau
- Linz am Rhein - Flammersfeld
- Heiligenstadt - Schwebda
Die preußische T 26 waren bei der KED Main zeitweise mit T 27 bezeichnet und gingen im Jahr 1923 als Baureihe 97.0 mit den Lokomotiven 001-034 in den Nummernbahn der Deutschen Reichsbahn ein.
Bis 1931 erfolgte die Ausmusterung der Baureihe, da preußische T 16.1 und T 20 den Zahnradbetrieb überflüssig machten.
>>> zum Fachbeitrag (mit Ticket):
C 1 kombinierte Zahnrad-Tenderlokomotive, System Abt, Gattung T 26 der kgl. preußischen und großherzgl. hessischen Staatsbahnen. In: Die Lokomotive, 1912, S. 110-113.


