Die erste Hochdruck-Lokomotive der Welt

Die Lokomotivfabrik Henschel & Sohn AG, Kassel rüstete im Jahre 1925 die Lokomotive 17 206 mit einem Hochdruck-Kessel der Bauart Schmidt-Hartmann aus. Dieser bestand aus dem Hochdruck-Behälter, der zum Aufnehmen des Speisewassers und zum Erzeugen des Arbeitsdampfes von 60 atü durch die in den Behälter eingebauten Verdampfer diente und aus der Wasserrohr-Feuerbüchse zur mittelbaren Wärmeübertragung vom Heizgas zum Kesselwasser. Als umlaufender Wärmeträger diente nasser Dampf. Nachdem der konstruktive Mehraufwand nicht in Relation zur Leistungssteigerung gegenüber den Serienlokomotiven stand, wurde die Maschine 1929 wieder in den Ursprungszustand zurück gebaut und 1936 ausgemustert.

Wir haben einen Firmenprospekt aus dem Jahre 1930 digitalisiert und als dreiseitiges Flipbook aufbereitet.

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Ausstellung Deutschland – Schwartzkopff Lokomotive 03 256

At the exhibition "Deutschland" being inaugurated on 18th July 1936 in Berlin at the occassion of the Olympic Games and lasting till August 16th, the German State Railway Company are also represented. In hall I they show amongst other vehicles an express locomotive of class 03 built by the Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff, Berlin.

This locomotive of a weight of 90 tons without tender has been carried through the streets of Berlin to the exhibition. The machine has been lifted by four heavy lifting jacks supported by concrete blocks, then put on 2 transport vehicles of the "Culemeyer" type, of 24 wheels each and hauled to the exhibition. The following pictures of our flipbook show this difficult and interesting transport (access only with a valid ticket).

>>> Flipbook mit / with Ticket (16 Seiten)

Anno 1935 – 83 Jahre Lokomotivbau bei Schwartzkopff

The Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft formerly L. Schwartzkopff published an overview of available steam, diesel and electric locomotives for the centenary of the German railway industry.

Die Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff veröffentlichte zur Jahrhundertfeier des deutschen Eisenbahnwesens eine Übersicht lieferbarer Dampf-, Diesel- und Elektro-Lokomotiven.

Darunter die Einheits-Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn in Normal- und Schmalspur sowie die Versuchslokomotiven S 10.2 Mitteldrucklokomotive, H02 1000 Höchstdrucklokomotive Bauart Schwartzkopf-Löffler. Das ELNA-Typenprogramm und Werkslokomotiven runden das Bild ab.

Sicherlich ein Höhepunkt des Katalogs sind die Auslandslieferungen an Dampflokomotiven der Jahre 1927 bis 1935 in Länder wie:

Argentinien, Brasilien, Bulgarien, Chile, Jugoslawien,  Estland, Griechenland, Indien, Java, Kolumbien, Niederlande, Paraguay, Portugal, Rumänien, Russland, Siam-China, Südafrika, Türkei, Venezuela.

Interessant ist die Abhandlung der angebotenen elektrischen Lokomotiven mit Stangen- oder Einzelachsantrieb, darunter die Baureihen E 30, E 44, E 44.5, E 50.4, E 52, E 73, E 75 sowie Gruben-Lokomotiven, aber auch E-Loks für Brasilien, Frankreich und Zahnrad-E-Loks für Werksverkehre in Russland.

Für den Verschiebedienst bei der Deutschen Reichsbahn, den Niederländischen Eisenbahnen, Dänische Bahnen, Venezuela-Bahn und Industriebetriebe wurden Motorkleinlokomotiven unterschiedlicher Leistungsgruppen und auch in schmaler Spur angeboten.

Ergänzt wird die Abhandlung durch einen Ausblick auf Super-Schnellzug-Dampflokomotiven mit Einzelachsantrieb und normalen oder Velox-Kessel sowie auf eine Groß-Diesellokomotive.

Die Abbildung oben zeigt die preußische EP 251 (spätere Baureihe E 50 51), die nach ihrer Indienststellung 1924 auf den Gebirgsstrecken in Schlesien und anschließend zwischen Magdeburg, Halle und Leipzig im Einsatz standen.

Diese meisterhaft digitalisierte Broschüre ist wahrlich ein Augenschmaus und steht als Flipbook zur Verfügung.

>>> zur Übersicht Lokomotivfabriken >>> to the overview of locomotive factories

Buchfahrplan der RBD Linz Heft 5 a vom 3. Juli 1944

Neu als Flipbbok: Buchfahrplan Heft 5 a vom 3. Juli 1944:

Reisezüge der Strecke Selzthal - Linz - Summerau - Kaplitz (Kaplice) (38 Seiten, ca. 18 MB)

Baureihen:

  • 15 (S 35.15)
  • 52 (G 56.16)
  • 57.2-4 (G 55.14)
  • 57.18-84 (G 55.14)
  • 71.5 (Pt 24.13)
  • 78.6 (Pt 37.16)
  • 93.13 -14 (Gt 46.11)
  • BMB 365

>>> zur Übersicht aller Buchfahrpläne

Fahrplan der RBD Berlin vom 31.05.1959

In neuartiger Präsentation zeigt sich der Fahrplan der RBD München vom 31. Mai 1959. Blättern Sie nun wie in einem richtigen Buch durch die Kursbuch-Seiten. Der vollständige Inhalt mit 117 Seiten Umfang steht ab sofort allen Besuchern mit Download-Ticket mit Druck- und Download-Funktion zur Verfügung. Wir wünschen gute Reise durch das Jahr 1959...
>>> zur Übersicht aller Fahrpläne

Fahrplan der RBD München vom 6. Januar 1947 (US-Zone)

In neuartiger Präsentation zeigt sich der Fahrplan der RBD München vom 6. Januar 1947. Blättern Sie nun wie in einem richtigen Buch durch die Kursbuch-Seiten. Der vollständige Inhalt mit 63 Seiten Umfang steht ab sofort allen Besuchern mit Download-Ticket mit Druck- und Download-Funktion zur Verfügung. Wir wünschen gute Reise durch das Jahr 1947...
>>> zur Übersicht aller Fahrpläne

Update unserer Foto-Datenbank

38 1973, die ursprünglich beim Bw Nürnberg beheimatet war und im Laufe des 2. Weltkrieges im Einsatz des Bw Cherson/Ukraine stand, wurde im August 1944 wieder nach Deutschland zurück geführt. Am 4. Mai 1946 beförderte die Lok einen Benzinzug für die britischen Besatzungsmächte. Hier bei der Einfahrt in den Bahnhof Walsrode (Strecke Hannover - Soltau). Foto Berkowski - Sammlung Hans Kobschätzky. Weitere Bilder unseres aktuellen Updates finden Sie hier...
38 1973, which was originally based at the Bw Nuremberg and was in the course of World War II in the service of Bw Kherson / Ukraine, was returned to Germany in August 1944. On May 4, 1946, the locomotive carried a gasoline train for the British army. Here at the entrance to the station Walsrode (route Hanover - Soltau). Photo Berkowski - Collection Hans Kobschätzky. You can find more pictures of our current update here ...

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Neu bei uns im Foto-Archiv: Fotos von Hans Kobschätzky

Neu bei uns im Photo-Archiv finden Sie Fotos von Hans Kobschätzky bzw. auch aus dessen historischen Sammlung, wie hier Lok 5 "Gutenberg" der Hessischen Ludwigsbahn mit Lokführer C.A. Zander. Die Lokomotive war in diesem Zustand zwischen 1875 und 1895 im Einsatz, so dass das Bild vermutlich in den 1890ziger Jahren entstanden ist. Mit 697 km Streckenlänge war die Hessische Ludwigsbahn, die ihren Sitz in Mainz hatte, eine der größten Privatbahnen in Deutschland.

>> zu den Fotos von Hans Kobschätzky

>>> zu den Bildbeiträgen von Hans Kobschätzky

Rezension: Heinz Timmreck – Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Das Drama der letzten Flüchtlingszüge und die Zugkatastrophe bei Grünhagen im Kreis Preußisch Holland

Heinz Timmreck - Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Der Autor Heinz Timmreck erlebte im Alter von siebeneinhalb Jahren die Zugkatastrophe von Grünhagen. Seine traumatischen Erlebnisse bei der spontanen Massenflucht der Zivilbevölkerung aus Ostpreußen im Januar 1945 verarbeitete er zunächst in einigen Veröffentlichungen in Heimatzeitungen. Die darauf folgenden Zuschriften und Anrufe führten 2011 zu dem bei Books on Demand erschienenen Buch "Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen".

Augenzeugen schildern Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat. Die einzelnen Erlebnisse verdichten sich zu einer komplexen Choreografie des Geschehens. Der Zufall entscheidet über Glück, Grauen oder Tod. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der heute längst vergessenen Eisenbahnkatastrophe von Grünhagen, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Ein fesselndes Buch, das nicht in einem Zug gelesen werden kann. Unser Fazit: Das Buch schließt eine Lücke in der Literatur und ist ein Muss für jeden geschichtlich interessierten Eisenbahnfreund.
ISBN: 978-3-8423-4966-7; Umfang 220 Seiten.

Eine Rezension des neu erschienenen Folgetitels "Flucht mit der Bahn 1944/45 - Erlebnisberichte aus Ostpreußen, Westpreußen und Pommern" folgt demnächst.

 

Spurensuche – Anschlussbahn zum Tanklager bei Gauting

22036080

Am 22. März 2014 ging es auf Spurensuche nach der Verbindungsbahn von Gauting zum Tanklager bei Krailling, das von Freiham aus noch heute bedient wird. 1935 begann die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (Wifo) mit dem Bau von Tanklagern im Deutschen Reich um die Logistik der Wehrmacht sicherzustellen. Dabei wurde auch im Kraillinger Forst ein geheimes Großtanklager mit dem Tarnnamen "Münchberg" gebaut, das eine Gesamtkapazität von 110.000 Kubikmeter hatte. Zum einen hatten die Lager die Aufgabe Kraftstoffreserven getarnt zu lagern. Zum anderen wurden hier die hochwertigen Flugkraftstoffe aus Treibstoffen und Additiven zusammengemischt. Dazu wurde eine umfangreiche Infrastruktur unterhalten. 300 bis 400 Mann arbeiteten in den Pumpstationen, Kesselhäusern, Abfüllanlagen, Werkstätten, Laboren, Wachstationen, Feuerwehren und Verwaltung. Selbstredend gab es umfangreiche Gleisanlegen und Lokschuppen, die ab 1938 dem Tanklagerverkehr dienten. Das Lager war von Norden über Freiham an die Strecke München-Pasing - Herrsching und von Süden über Gauting an die Strecke München-Pasing - Tutzing - Weilheim an das Bahnnetz angeschlossen.

Der südliche Abschnitt von Gauting zum Tanklager war nur zwischen 1940 und 1945 in Betrieb. Dennoch finden sich heute noch folgende Spuren...

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