Fahrplan der RBD Dresden vom 23. Mai 1954

In neuartiger Präsentation zeigt sich der Fahrplan der RBD Dresden vom 23. Mai 1954. Blättern Sie nun wie in einem richtigen Buch durch die Kursbuch-Seiten. Der vollständige Inhalt mit 110 Seiten Umfang steht ab sofort allen Besuchern mit Download-Ticket mit Druck- und Download-Funktion zur Verfügung. Wir wünschen gute Reise durch das Jahr 1954...
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Neu im Streckenarchiv: Fünfstetten – Monheim (Schwaben)

 

Neu haben wir aktuelle Fotos von der abgebauten und nahezu völlig in Vergessenheit geratenen Nebenbahn von Fünfstetten nach Monheim (Schwaben) in unserer Foto-Datenbank aufgenommen.

100 Jahre Weilheim – Schongau

 

01 1066 am 19. September 1992 mit einem Sonderzug zum 75-jährigem Jubiläum zwischen Hohenpeissenberg und Peiting. Natürlich hatte die auf dieser Nebenbahn nie eingesetzte Schnellzug- Dampflokomotive Probleme die Steigung zu überwinden. Daher musste eine Diesellokomotive der Baureihe 218 nachschieben. Foto Ingo Ehrlich

1906 wurde mit der Projektierung der Teilstrecke Peissenberg - Schongau begonnen. Die Bauarbeiten an der Brücke über die Ammer in Schongau starteten im Winter 1910/11. Mit deren Fertigstellung im Dezember 1912 hatte die bedeutende Haindlsche Papierfabrik, die in Schongau südlich der Ammer lag, endlich Schienenverbindung - wenn auch zunächst nur in Richtung Landsberg bzw. Kaufering - erhalten.

Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914 verzögerte sich die Fertigstellung der Teilstrecke, die trotz des Kriegsgeschehens am 11. Januar 1917 eröffnet werden konnte.

Führt die Trasse auf dem bereits 1866 als Kohlebahn eröffneten 8,9 km langen Teilabschnitt von Weilheim aus (561 m N.N) hauptbahnmässig mit leichter Steigung nach Peissenberg (591 m N.N.) trotzte der Abschnitt weiter nach Schongau den Erbauern viel Energie ab.

Der Bahnhof des 6,2 km von Peissenberg entfernten  Hohenpeissenberg liegt auf 722 m N.N.  Aus diesem Grund spielte der durchgehende Güterverkehr nie eine bedeutende Rolle. Vielmehr wurde er auf dem von 1925 bis 1983 elektrifizierten Abschnitt Weilheim - Peissenberg und zwischen Schongau (681 m N.N) und Hohenpeissenberg über Peiting-Ost (717 m N.N) abgewickelt. Ursache des durchaus starken Güteraufkommens waren die heute längst stillgelegten Kohlenförderungen in Peissenberg, Hohenpeissenberg und Peiting. Im Mai 2005 endete die Bedienung des zuletzt noch von der Augsburger Localbahn betriebenen Anschlussgleises auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Peiting-Ost.

In unserem Fotoarchiv finden Sie sehr viele Fotos von dieser Strecke, die auch nach 100 Jahren noch in Betrieb ist und die von den Reisenden sehr gut angenommen wird. Damit gehört das früher immer wieder heraufbeschworene Schreckgespenst der Stilllegung mittlerweile der Geschichte an.

Viaduc de Garabit

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Oldtimertreffen am Fuße des Viaduc de Garabit. Foto vom 29.04.2003 Ingo Ehrlich.

In der Einsamkeit des Zentralmassivs überquert der Viaduc de Garabit das Tal der Truyere. 1880 begannen die Bauarbeiten durch die Brückenbauanstalt Eiffel & Compagnie im Rahmen des Streckenbaus von Clemont-Ferrand nach Beziers. Die Dimensionen der Brücke sind beeindruckend: Länge ca. 565 Meter, Höhe 122 Meter und Spannweite des im April 1884 geschlossenen Bogens 165 Meter. 3.169 Tonnen Eisen, 41 Tonnen Stahl, 23 Tonnen Guss und 15 Tonnen Blei sowie 18.647 Kubikmeter Mauerwerk wurden verbaut.

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Aus unserem Bildarchiv: Kleinlok-Parade

Baureihe 382

Ein Nachbau der Kleinlokomotiven mit Akkumulatoren der Baujahre 1930 bis 1937 erfolgte im Jahre 1955 mit den beiden Lokomotiven 382 001, die lange in Bopfingen in Dienst stand und 382 101, die lange in Heidelberg ihren Dienst verrichtete. Letzte ihrer Art - Foto von 382 001 am 27. Juli 2002 im Betriebswerk Hamburg-Ohlsdorf. Foto Klaus Ratzinger.

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Bahnhöfe A – Z : Marienburg in Westpreußen

Bahnhof Marienburg 1915

Marienburg 2015

Genau 100 Jahre liegen zwischen diesen beiden Abbildungen des Bahnhofs der Stadt Marienburg in Westpreußen (heute: Malbork in Polen). Eigetlich unfassbar mit wieviel Liebe das alte deutsche Empfangsgebäude restauriert worden ist. Die Renovierung erstreckte sich nicht nur auf die Außenfassade, sondern auch das Innere des Gebäude zeigt sich mit deutschen Wappen geschmückt im historischen Zustand. Die Postkarte stammt aus dem Jahr 1915, das Foto unten stammt vom 13. Mai 2015. Nach dem Besuch der von den Deutschordens Rittern erbauten Marienburg ging die Eisenbahnreise weiter über Elbing, Allenstein, Korschen und Rastenburg nach Lyck. Postkarte und Foto Ingo Ehrlich

Rezension: Heinz Timmreck – Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Das Drama der letzten Flüchtlingszüge und die Zugkatastrophe bei Grünhagen im Kreis Preußisch Holland

Heinz Timmreck - Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Der Autor Heinz Timmreck erlebte im Alter von siebeneinhalb Jahren die Zugkatastrophe von Grünhagen. Seine traumatischen Erlebnisse bei der spontanen Massenflucht der Zivilbevölkerung aus Ostpreußen im Januar 1945 verarbeitete er zunächst in einigen Veröffentlichungen in Heimatzeitungen. Die darauf folgenden Zuschriften und Anrufe führten 2011 zu dem bei Books on Demand erschienenen Buch "Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen".

Augenzeugen schildern Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat. Die einzelnen Erlebnisse verdichten sich zu einer komplexen Choreografie des Geschehens. Der Zufall entscheidet über Glück, Grauen oder Tod. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der heute längst vergessenen Eisenbahnkatastrophe von Grünhagen, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Ein fesselndes Buch, das nicht in einem Zug gelesen werden kann. Unser Fazit: Das Buch schließt eine Lücke in der Literatur und ist ein Muss für jeden geschichtlich interessierten Eisenbahnfreund.
ISBN: 978-3-8423-4966-7; Umfang 220 Seiten.

Eine Rezension des neu erschienenen Folgetitels "Flucht mit der Bahn 1944/45 - Erlebnisberichte aus Ostpreußen, Westpreußen und Pommern" folgt demnächst.

 

Weiterfahrt ins Jahr 1987 mit Gerald Bendrien

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Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024 x 1280 Pixel) zur Verfügung stehen. Darunter auch die legendäre Sonderzugfahrt, die historische Salon- und Speisewagen in das Bayerische Oberland führte. 218 214 hatte im Juli 1987 im Kopfbahnhof Schliersee gerade die Richtung gewechselt und kuppelte an den Kronprinzenwagen "Berlin 20" an.

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Spurensuche – Anschlussbahn zum Tanklager bei Gauting

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Am 22. März 2014 ging es auf Spurensuche nach der Verbindungsbahn von Gauting zum Tanklager bei Krailling, das von Freiham aus noch heute bedient wird. 1935 begann die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (Wifo) mit dem Bau von Tanklagern im Deutschen Reich um die Logistik der Wehrmacht sicherzustellen. Dabei wurde auch im Kraillinger Forst ein geheimes Großtanklager mit dem Tarnnamen "Münchberg" gebaut, das eine Gesamtkapazität von 110.000 Kubikmeter hatte. Zum einen hatten die Lager die Aufgabe Kraftstoffreserven getarnt zu lagern. Zum anderen wurden hier die hochwertigen Flugkraftstoffe aus Treibstoffen und Additiven zusammengemischt. Dazu wurde eine umfangreiche Infrastruktur unterhalten. 300 bis 400 Mann arbeiteten in den Pumpstationen, Kesselhäusern, Abfüllanlagen, Werkstätten, Laboren, Wachstationen, Feuerwehren und Verwaltung. Selbstredend gab es umfangreiche Gleisanlegen und Lokschuppen, die ab 1938 dem Tanklagerverkehr dienten. Das Lager war von Norden über Freiham an die Strecke München-Pasing - Herrsching und von Süden über Gauting an die Strecke München-Pasing - Tutzing - Weilheim an das Bahnnetz angeschlossen.

Der südliche Abschnitt von Gauting zum Tanklager war nur zwischen 1940 und 1945 in Betrieb. Dennoch finden sich heute noch folgende Spuren...

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Gare de Strasbourg

Das Deutsche Kaiserreich errichtete den heutigen Gare de Strasbourg bzw. den Straßburger Hauptbahnhof. Unter dem Architekten Johann Jacobsthal begannen 1878 die Bauarbeiten. Mit der Einweihung des neuen Bahnhofs am 15.08.1883 konnte der alte Kopfbahnhof außer Betrieb genommen werden. Die Bauarbeiten endeten jedoch erst 1898. Die Anlage diente neben dem Reiseverkehr auch als Güter- und Rangierbahnhof. Das repräsentative zweistöckige und 128 Meter lange Empfangsgebäude im Neorenaissance-Stil wurde 1906 auf beiden Seiten von den ebenfalls neu gebauten Post- und Polizeigebäuden flankiert. Gleichzeitig wurde der Rangierbahnhof an den Stadtrand nach Hausbergen ausgelagert, dessen Stilllegung 2006 erfolgte.
Vom Bahnhofsvorplatz gelangt man ebenerdig in das Gebäude und den Bahnsteigtunnel, von dem aus Treppen zu den Bahnsteigen führen. Die 13 Bahnsteiggleise werden von einer zweischiffigen Bahnsteighalle überspannt. Die seinerzeit hochmoderne Anlage wurde von Anfang an elektrisch beleuchtet und hatte Zentralheizung. Dem Gepäcktransport zu den Bahnsteigen dienten Lastenaufzüge. Je ein Salon für den deutschen Kaiser und die Kaiserin stehen noch heute Ehrengästen zur Verfügung.

Gare de Strasbourg 13.07.2013

Das reich dekorierte Empfangsgebäude hat sich bis heute erhalten. Am 5.11.2007 wurde eine an der Eingangsfront des Empfangsgebäudes und über den Vorplatz eine gewölbte Glaskuppel aus 600 bis 900 Tonnen Glas geschaffen. Damit wird zum einen die historische Fassade geschützt. Zum anderen besteht nun ein lichtdurchfluteter Vorraum mit Zugang zum neuen Untergeschoß mit den Gleisen der wieder eröffneten Straßenbahn.

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