Fahrplan der RBD Schwerin und Greifswald vom 04.10.1959

In neuartiger Präsentation zeigt sich der Fahrplan der RBD Schwerin und Greifswald vom 4. Oktober 1959. Blättern Sie nun wie in einem richtigen Buch durch die Kursbuch-Seiten. Der vollständige Inhalt mit 69 Seiten Umfang steht ab sofort allen Besuchern mit Download-Ticket mit Druck- und Download-Funktion zur Verfügung. Wir wünschen gute Reise durch das Jahr 1959...

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Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg)

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg) am Nachmittag des 18. Juni 1990. Drei mit V 100 der Deutschen Reichsbahn bespannte Nahverkehrszüge warteten mit Zügen nach Parchim, Wismar und Güstrow auf die Abfahrt. Foto Ingo Ehrlich

232 602 am 16.06.1990 im Grenzbahnhof Herrenburg

25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung kommt einem die Bahnhofsszene vom 16. Juni 1990 im innerdeutschen Grenzbahnhof Herrnburg zwischen Lübeck und Bad Kleinen befremdlich vor. 132 602 hatte den Grenzbahnhof mit einer Silberlingsgarnitur erreicht. Man beachte Absperrzaun, Grenzbeamter, Reichsbahnpersonal und Kunden vor dem Intershop. Foto Ingo Ehrlich

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Elbbrücke Dömitz

Elbbrücke Dömitz

Mit einer Länge von 987,50 Meter war die Stahlfachwerkbrücke über die Elbe bei Dömitz einst eine der längsten Strombrücken Deutschlands. Die zweigleisige Brücke mit Fußgängerüberweg wurde 1870 bis 1873 im Rahmen des Baus der eingleisigen Hauptstrecke Wittenberge - Dömitz - Lüchow-Dannenberg - Lüneburg durch die Berlin-Hamburger-Eisenbahn-Gesellschaft errichtet. Diese Strecke war für zwei Gleise trassiert, deren Bau das Verkehrsaufkommen jedoch nicht rechtfertigte. 16 Vorlandbrücken im Westen und vier Vorlandbrücken im Osten mit je 33,90 m Stützweite folgten im Westen vier Brückenfelder mit Stützweiten von je 67,80 m und im Osten eine Drehbrücke mit 38,30 m. Die Planungen des Berliner Ingenieurs Häseler wurden von der Brückenbau-Anstalt Johann Caspar Harkort aus Duisburg umgesetzt. Aufgrund ihrer strategischen Bedeutung im Ost-West-Verkehr und der Nähe zur Festung Dömitz erhielten die festungsartige Brückenköpfe mit massiven schmiedeeisernen Toren. Sprengkammern waren in die beiden Brückenköpfe sowie in zwei Strompfeilern eingebaut.

Bei einem Luftangriff am 20. April 1945 stürzte die östliche an die Drehbrücke anschließende Strombrücke in die Elbe. Die deutsche Teilung verhinderte den Wiederaufbau der Dömitzer Elbbrücke, nachdem die Staatsgrenze in der Mitte des Flußverlaufs lag. Die DDR nutzte anfangs das östliche Brückenhaus zur Grenzsicherung und begann 1978 bis 1980 die verbliebenen drei Strombrücken samt Pfeiler abzutragen und rieß 1988 dann auch die Vorlandbrücken und die Drehbrücke ab. Als Mahnmal der deutschen Teilung verblieben damit im Westen die 16 Vorlandbrücken samt Brückenkopf.

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble wurde 2010 von der Deutschen Bahn AG an einen niederländischen Investor für Euro 305.000 verkauft und harrt seitdem auf eine neue Nutzung.

Dauer der Bauarbeiten: 08.09.1870 - 29.08.1873

Inbetriebnahme am 18.12.1873

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Rezension – Wechselstrom-Zugbetrieb in Deutschland – Band 3 (Teil 2)

 Im Oldenbourg Industrieverlag ist der 2. Teil  zum Band 3 "Die Deutsche Reichsbahn 1960 bis 1993" erschienen.

Das Autorenteam P. Glanert, Th. Scherrans, Th. Borbe und R. Lüderitz haben damit die faktenreiche Reihe zum Wechselstrom-Zugbetrieb in Deutschland fortgesetzt. Ein klarer roter Faden führt durch das Thema zwischen 1960 und 1993 bei der Deutschen Reichsbahn.

Dabei werden viele bislang nicht veröffentlichte bzw. unbekannte Fakten genannt (z.B. zu den Baureihen 208, 210 und 255 der DR), die für eine umfassende Quellenrecherche sprechen. Den Autoren gelingt es, Fachspezifika leicht verständlich zu vermitteln, sodass der Band flüssig und interessant zu lesen ist. Ergänzt wird das Buch durch eine CD auf der sich Fotogalerien zum Thema sowie Einschalt- und Inbetriebnahmedaten der mit 16 2/3 Hz elektrifizierten Strecken der DR neben diversen Berichten befinden.
Nach unserer Einschätzung wird das Buch allen Interessierten als Standardwerk der elektrischen Zugförderung bei der Deutschen Reichsbahn der DDR dienen.

03.04.2013 Ingo Ehrlich

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