Das Wunder von Neuendettelsau

Ende April 2021 erklärte die DB AG die Absicht, das Reisezentrum in Neuendettelsau an der Nebenstrecke von Wicklesgreuth nach Windsbach schließen zu wollen.

Eine sehr erfreuliche Nachricht traf am 13.07.21 ein: Die Deutsche Bahn AG wird ihr Reisezentrum im Bahnhof Neuendettelsau nicht schließen. Der Schalter bleibt über den 31.12.21 hinaus wie bisher geöffnet: Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr sowie Donnerstag und Freitag von 13 bis 17 Uhr.

Der vehemente Einsatz von Kommunalpolitikern, Diakoneo, Mission Eine Welt und vieler Mitbürger/innen hat sich gelohnt. Wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist, zeigt auch das Ergebnis der vom Fahrgastverband PRO BAHN angestoßenen Petition: Über 5.500 Unterschriften sammelte der rührige Verband auf den Listen gegen die Schließung des Bahnhofs und 2.126 unterzeichneten online.

Die Entscheidung fiel an höchster Stelle, nämlich bei der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Sie schrieb, dass Neuendettelsau in mehrerlei Hinsicht ein Sonderfall ist und entgegen dem allgemeinen Trend die Verkaufszahlen nicht gesunken, sondern sogar leicht gestiegen sind. Hinzu kämen die vielen sozialen Einrichtungen, von denen sie auch explizit angesprochen wurde.

Und damit nicht genug: Nur ein paar Tage vorher kam aus München die Nachricht, dass ab dem nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2021 der „Löhe-Express“ auch samstags und sonntags im Stundentakt nach Windsbach fahren wird. Beste Voraussetzungen also für alle, das gute Angebot der Bahn noch mehr als bisher zu nutzen !

Übrigens wird ab Dezember 2021 auch die Strecke Roth - Hilpoltstein vom Stundentakt am Wochenende profitieren. Nur zwischen Pleinfeld und Gunzenhausen muss man sich noch bis zum 15.12.2024 gedulden, dann wird mit der Betriebsaufnahme nach Wassertrüdingen auch dort am Wochenende Stundentakt angeboten werden.

Die erste Hochdruck-Lokomotive der Welt

Die Lokomotivfabrik Henschel & Sohn AG, Kassel rüstete im Jahre 1925 die Lokomotive 17 206 mit einem Hochdruck-Kessel der Bauart Schmidt-Hartmann aus. Dieser bestand aus dem Hochdruck-Behälter, der zum Aufnehmen des Speisewassers und zum Erzeugen des Arbeitsdampfes von 60 atü durch die in den Behälter eingebauten Verdampfer diente und aus der Wasserrohr-Feuerbüchse zur mittelbaren Wärmeübertragung vom Heizgas zum Kesselwasser. Als umlaufender Wärmeträger diente nasser Dampf. Nachdem der konstruktive Mehraufwand nicht in Relation zur Leistungssteigerung gegenüber den Serienlokomotiven stand, wurde die Maschine 1929 wieder in den Ursprungszustand zurück gebaut und 1936 ausgemustert.

Wir haben einen Firmenprospekt aus dem Jahre 1930 digitalisiert und als dreiseitiges Flipbook aufbereitet.

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Höflichkeits-Merkblatt für Zugschaffner

Fritz Schneider hat uns einen Dachbodenfund zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um ein Höflichkeits-Merkblatt für Zugschaffner der Deutschen Bundesbahn, das vermutlich aus den 1950ziger Jahren stammt. Gerne nehmen wir auch Ihre Sammlungsstücke in unserem Online-Archiv auf. Unsere Kontaktdaten finden Sie im Impressum.

>>> hier geht es zum Flipbook

Prüfungsarbeit zum Verkehrsdienst Anno 1900

Ernst Becker stellte uns zwei Prüfungsarbeiten aus dem Jahr 1900 zur Verfügung. Am 30. Juli des Jahres 1900 beantwortete Stationsassistent Ehlen in Elberfeld, welche Vorschriften für die Verladung, Abfertigung und Begleitung lebender Tiere zu beachten waren.

Neben dem handgeschriebenen Original überließ uns Ernst Becker auch die von ihm unter Beibehaltung der seinerzeitigen Rechtschreibung gefertigen Transkriptionen , die wir jeweils auf einer Doppelseite gegenüberstellen.

Und hier geht es zur Betriebsdienst-Prüfung des Stationsassistenten Ehlers zum Stationsvorsteher

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