Spurensuche – Anschlussbahn zum Tanklager bei Gauting

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Am 22. März 2014 ging es auf Spurensuche nach der Verbindungsbahn von Gauting zum Tanklager bei Krailling, das von Freiham aus noch heute bedient wird. 1935 begann die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (Wifo) mit dem Bau von Tanklagern im Deutschen Reich um die Logistik der Wehrmacht sicherzustellen. Dabei wurde auch im Kraillinger Forst ein geheimes Großtanklager mit dem Tarnnamen "Münchberg" gebaut, das eine Gesamtkapazität von 110.000 Kubikmeter hatte. Zum einen hatten die Lager die Aufgabe Kraftstoffreserven getarnt zu lagern. Zum anderen wurden hier die hochwertigen Flugkraftstoffe aus Treibstoffen und Additiven zusammengemischt. Dazu wurde eine umfangreiche Infrastruktur unterhalten. 300 bis 400 Mann arbeiteten in den Pumpstationen, Kesselhäusern, Abfüllanlagen, Werkstätten, Laboren, Wachstationen, Feuerwehren und Verwaltung. Selbstredend gab es umfangreiche Gleisanlegen und Lokschuppen, die ab 1938 dem Tanklagerverkehr dienten. Das Lager war von Norden über Freiham an die Strecke München-Pasing - Herrsching und von Süden über Gauting an die Strecke München-Pasing - Tutzing - Weilheim an das Bahnnetz angeschlossen.

Der südliche Abschnitt von Gauting zum Tanklager war nur zwischen 1940 und 1945 in Betrieb. Dennoch finden sich heute noch folgende Spuren...

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