Baureihe – ET 85

Relativ kurz nach der Außerdienststellung zeigte sich ET 85 09 im März 1980 an seiner alten Wirkungsstätte im AW Neuaubing (Strecke München-Herrsching). Foto Stefan Sepp.

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Die Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg baute 1924 vier Dampftriebwagen der bayerischen Gattung MCCi in die Elektrotriebwagen ET 85 01–04 um. Dem Auftrag folgte zwischen 1927 bis 1933 der Neubau weiterer 32 Elektro-Triebwagen, die etwas länger als die Vorserie waren. Nachdem 1927 noch keine Unterflurantrieb möglich war, wurden Trafo und Schaltwerk in einem Maschinenraum untergebracht. Bis zur Betriebsnummer ET 85 30 erhielten die Fahrzeuge noch Fronttüren und Übergangsbrücken, die später entfernt wurden. In identischer Form und Raumanordnung - anstelle des Maschinenraumes war hier ein Gepäckraum vorhanden - entstanden von 1927-1933 die Steuerwagen ES 85 01–34.  Als Beiwagen konnten umgebaute dreiachsige bayerische Personenwagen EB 85 01–70 beigestellt werden, die später durch dreiachsige Umbau-Wagen ersetzt wurden. Die bei der DB eingesetzten ET 85 wurden ab 1968 als Baureihe 485/885 bezeichnet und verkehrten im Münchener Vorortverkehr, auf der Dreiseenbahn und Wehratalbahn im Schwarzwald. Die letzten Einsätze führten den ET 85 noch im Werksverkehr von München zum AW München-Neuaubing. Bis 1977 wurden alle Fahrzeuge ausgemustert, erhalten geblieben ist 485 007 + 885 615 ist im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen.

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