Baureihe – ET 30

Bezirksverkehrsalltag am 22.01.1983 in Essen mit 430 420. Foto Ralf Händeler.

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Ausgehend von den 1952 entwickelten Triebwagen der Baureihe ET 56 (später 456) entstanden für den Nahschnellverkehr an Rhein und Ruhr die Elektrotriebwagen der Baureihe ET 30 (ab 1968 Baureihe 430 der DB) in Dienst gestellt. Sie bestanden aus zwei Triebwagen und meist einem, selten auch zwei kurzgekuppelten Mittelwagen. Die Triebwagen führten die erste und zweite Wagenklasse. Die ersten 1955 ausgelieferten Triebwagen, kamen im Raum Nürnberg zum Einsatz, da im Ruhrgebiet die Elektrifizierung noch nicht ausreichend abgeschlossen war. Ab 1957 wurden die Eierköpfe genannten 24 Triebwageneinheiten das Rückgrad des schnelllen Personennahverkehrs im Ruhrgebiet. Mit 0,7 m/s² Beschleunigung konnte bei einem mittleren Haltestellenabstand von 2,5 Kilometern und 30 Sekunden Aufenthalt eine Reisegeschwindigkeit von 60 km/h erreicht werden. Jedoch war mangels elektrischer Bremse der Bremsklotzverschleiß sehr hoch. Ab 1980 gab es neben den rot lackierten Exemplaren auch Fahrzeuge in ocean-beigen Farbschema. Bis 1985 folgte die Ausmusterung der teils stark verrosteten Einheiten. Leider ist heute nur noch der Triebkopf 430 414 ohne weitere Wagen erhalten geblieben.

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