Bergwerk Peiting

Mit der Fertigstellung der Strecke Peißenberg-Schongau war im Jahr 1917 die Grundlage geschaffen worden, das Kohlevorkommen bei Peiting zu fördern. Mit dem Bau des Bergwerks in Peiting ging 1922 gleichzeitig die Anschlussbahn von Peiting-Ost zum Bergwerk in Betrieb. Der Streckenbau gestaltete sich einfach, da das Gelände eben war und keine Bäche zu überbrücken waren.

Die Jahresfördermenge erreichte 1925 über 100.000 Tonnen, 1951 230.000 Tonnen und 1961 300.000 Tonnen. 1968 wurde die Kohlenförderung eingestellt und die Bergwerksanlagen sowie die Nebengleise im Bergwerk zurückgebaut. Für die sich neu ansiedelnden Betriebe wurde der Anschlussnach Süden zum Spannplattenwerk Moralt (ab 1979 Pfleiderer) verlängert. Etwa auf halber Strecke wurde in westlicher Richtung das Anschlussgleis zur Papierhülsenfabrik Paul, später Kunert errichtet. Übergabezüge der DB verkehrten bis Ende der 1990ziger Jahre. Dannach wurden die Gleise lange Zeit nicht mehr genutzt und trotz Reaktivierungs-Bemühungen der Augsburger Localbahn AG schließlich 2012 von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt endgültig abgebaut.

Die Anschlußstrecke hatte eine Länge von über 1 km und verließ bei Streckenkilometer 20,1 in östlicher Richtung den Bahnhof Peiting-Ost, d.h. in Richtung Weilheim, und verlief nach einer 90 Grad Kurve gerade aus in Richtung Süden. Ca. 570 m vom Bahnhof Peiting-Ost entfernt in der Nähe des ersten Gleisanschlußes zur Papierhülsenfabrik Paul (später Kunert) entstanden die folgenden Bilder im Sommer 2012 kurz nach Abbau der Gleise.

Ca. 570 m vom Bahnhof entfernt, wie oben beschrieben.

Ca. 570 m vom Bahnhof entfernt, wie oben beschrieben.

Ca. 570 m vom Bahnhof entfernt, wie oben beschrieben.

Blick Richtung Spannplattenwerk, ca. 570 m vom Bahnhof Peiting-Ost entfernt, kurz vor der Weiche zum Papierverarbeitungswerk Kunert (ehemals Papierhülsenfabrik Paul). Zustand vom Sommer 2012 nach Abbau der Gleise.

Ca. 600 m vom Bahnhof entfernt, Blick Richtung Bahnhof am Abzweig Papierhülsenfabrik (Kunert).

Ca. 600 m vom Bahnhof entfernt, Blick Richtung Spannplattenwerk bei Abzweig Papierhülsenwerk (Kunert)

 

Ca. 650 m vom Bahnhof entfernt, Abzweig Papierhülsenwerk (Kunert), Blick Richtung Spanplattenwerk.

Ca. 600 m vom Bahnhof entfernt Anschluß Papierhülsenwerk (Kunert). Das Bild entstand kurz vor dem Gleisabbbau, wobei, die Weiche zum Anschlussgleis bereits demontiert war. Blick Richtung Spannplattenwerk.

Der Schwellenstapel liegt auf der Trasse des Anschlussgleises zur Papierhülsenfabrik (Kunert), links daneben verlief das Anschlussgleis zum Spannplattenwerk (Blick Richtung Spannplattenwerk)

Wie oben beschrieben.

Wie oben beschrieben.

Ca. 620 m vom Bahnhof entfernt. Blick Richtung Bahnhof oberhalb der Einfahrt zur Papierhülsenfabrik (Kunert).

Ca. 620 m vom Bahnhof entfernt. Blick Richtung Bahnhof oberhalb der Einfahrt zur Papierhülsenfabrik (Kunert)

Ca. 620 m vom Bahnhof entfernt. Blick Richtung Bahnhof oberhalb der Einfahrt zur Papierhülsenfabrik (Kunert).

Ca 1,1 km vom Bahnhof entfernt im Anschlussbereich des Spannplattenwerks, rechts ist im Hintergrund das Gebäude der ehemaligen Kohlenwäsche des Bergwerks Peiting zu sehen. Blick Richtung Bahnhof Peiting-Ost.

Die gleiche Stelle jetzt in der Gegenrichtung zum Streckenende hin.

Die gleiche Stelle nocheinmal vom Tor des Spannplattenwerks in Richtung Bahnhof.

Tor zum Anschluss des Spannplattenwerks, das 1996 noch nicht vorhanden war.

 

 

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