2011 – Donaumonarchie Reise (Rumänien) -Teil 2

Danke an unsere Mitstreiter Oliver und Sepp für die Bahnhofsszenen - neben der Eisenbahn - in Ruma (Serbien).

Hier nun die Fortsetzung unseres Reiseberichts. Von Belgrad gibt es ins rumänische Timisoara (Temesvar) nur noch ein reservierungspflichtiges Schnellzugpaar pro Tag. Der Regionalverkehr wurde eingestellt. Dieser Schnellzug verlässt den Kopfbahnhof von Beograd gegen 16 Uhr. Bespannt ist er mit einer "Kennedy" (Reihe 661). Diese steht jedoch bei der Abfahrt in Beograd nicht an der Westseite des Zuges sondern an der Ostseite am Prellbock: Bei der Abfahrt schiebt die 661 die Zuggarnitur ins Bahnhofsvorfeld und biegt von dort aus "nach links" in die im Belgrader Stadtgebiet elektrifizierte Strecke ein. Diese verläuft wenige Kilometer parallel zur Donau, ehe sie diese bei Krnjaca überquert. Über Pancevo und Vrsac wird der rumänische EU-Außengrenzbahnhof Moravita erreicht. Dieser ist mittlerweile - wie schon beschrieben - mit Zäunen und Kameras gesichert und abends ausgeleuchtet wie ein Fußballfeld. Die Grenzbeamten haben sich unter dem Zug umgesehen und inspizierten auch in den Seitengängen der Schnellzugwagen die Hohlräume im Dach. Auf der weiteren Fahrt nach Timisoara kamen wir in Jebel vorbei, wo die Strecke nach Liebling mit seinem "Alibi" - Malaxa-Zugpaar abzweigt.

18.04.2011: "Krabbenkutter" 40 - 0671-4 im alten CFR - Design in Timisoara.

18.04.2011: Modernisierter gelb-grüner Malaxa 977 im Bw Timisoara.

18.04.2011: Die Fußgängerbrücke geht mitten durchs Bw Timisoara.

Vielfältigen Betrieb mit interessanter Stadtkulisse bot Timisoara mit Karlsruher, Bremer und Münchner Trams. Nur die Tramdepots schafften wir nicht aus Zeitgründen.

 

18.04.2011: DÜWAG-Tram 174 in Timisoara (Linie 7)

18.04.2011: ex Karlsruher in Timisoara (Linie 1)

18.04.2011: 2716 = ex Münchner P - Wagen in Timisoara (Linie 4) - der einzige ohne Graffiti

18.04.2011: 2729 = ex Münchner P - Wagen 2042 in Timisoara (Linie 4)

18.04.2011: ex Münchner P - Wagen 2030 in Timisoara (Ringlinie 5)

18.04.2011: ex Bremer 3476 in Timisoara (Linie 2)

18.04.2011: 2880 = ex Bremer in Timisoara (Ringlinie 6)

18.04.2011: Bahnhof Timisoara
Nach zwei Übernachtungen in Timisoara verlegten wir mit der privaten Regiotrans in ehemals französischen Triebwagen weiter nach Oravita in dreistündiger Zugfahrt. Dort gibt es eine rote steilstreckentaugliche Diesellok der Reihe 69 (analog der Baureihe 80). Die Zuggarnituren bestehen aus zwei kurzen grünen Vierachsern mit (natürlich jetzt nicht erforderlichen) Ofenheizungen. Nachdem wir unser Hotel in bahnhofsnähe bezogen hatten, bewältigte unser nachmittäglicher Zug die 33 Kilometer der abwechslungsreichen Gebirgsstrecke in zweienhalb Stunden ! Dem freundlichen Bahnpersonal verdankten wir auch einen Einblick in den zweiständigen Lokschuppen von Oravita, in dem eine betriebsfähige Gölsdorf 80er (ex KKStB) vor sich hinschlummert ! Die zweite CFR-Strecke nach IAM bereisten wir am nächsten Morgen. Hierzu stand uns eine blaue 80er mit zwei blauen CFR-Reisezugwagen zur Verfügung.

19.04.2011: 3001 = 80-0263-6 und die steilstreckentaugliche 69-0003-9 im Bw Oravita

19.04.2011: 69-0003-9 in Anina

20.04.2011: 80-0263-6 tritt in Iam die Rückfahrt nach Oravita an.

20.04.2011: 80-0263-6 tritt in Iam die Rückfahrt nach Oravita an. Über Timisoara fuhren wir mit einer modernen eckigen gelben 82er und ebenfalls modernisierten Reisezugwagen gegen 16 Uhr nach Jimbolia. Bei unserem letzten Besuch im Jahr 2007 bestand dieser Zug noch aus einer blauen 80er und einer blauen Görlitzer Doppelstockgarnitur.

20.04.2011: Malaxa 952 im rumänischen Grenzbahnhof Jimbolia zu Serbien.

20.04.2011: Malaxa 952 im rumänischen Grenzbahnhof Jimbolia zu Serbien. Während der ganzen Fahrt war uns Petrus zum Glück wohlgesonnen.

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