60 Jahr-Feier Dachau Altomünster – Anno 1973

 

Aus den Tiefen unseres Archis zeigen wir Ihnen Bilder vom 6. Mai 1973, die unserem Archiv Herr Klaus Herzberg dauerhaft zur Verfügung gestellt hat. Nachdem am 8. Juli 1912 zuerst der Teilabschnitt Dachau - Markt Indersdorf eröffnet wurde, folgte am 18. Dezember 1913 die Reststrecke bis nach Altomünster.  Die im Volksmund als Ludwig-Thoma-Bahn bezeichnete Nebenbahn von Dachau nach Altomünster war bis zu ihrer Elektrifizierung im Jahre 2014 die einzige nicht elekrifizierte Strecke der S-Bahn München.

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Neben Fotos von der 60 Jahr-Feier der Streckenjubiläum im Jahr 1973 finden Sie in unserem Archiv weitere Bilder aus der Diesel- und auch der Elektroepoche.

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Neu in unserer Foto-Datenbank

223 067 am 18. April 2018 mit ALX 361 München - Furth - Nyrany nahe der Staatsgrenze zur Tschechischen Republik bei Furth im Wald.
223 067 on April 18, 2018 with ALX 361 Munich - Furth - Nyrany near the state border with the Czech Republic at Furth im Wald. Foto Stefan Eisenhut.

Frühling im Altmühltal. 152 043 am 21. April 2018 bei Obereichstätt.
Spring in the Altmühltal. 152 043 on April 21, 2018 at Obereichstätt. Foto Ingo Ehrlich

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Bayerische Elektromobilitäts-Strategie Schiene zur Reduzierung des Dieselverkehrs im Bahnnetz in Bayern

648 323 am 4. Oktober 2017 in Markt Erlbach. Foto Stefan Eisenhut.

Zusätzlich zu den Strecken, die bereits im Verkehrswege-Plan zur Elektrifizierung angemeldet sind (München - Mühldorf - Freilasssing; München - Memmingen - Lindau; Regensburg - Schwandorf - Hof) forderte der bayerische Innenminister Joachim Hermann, dass der Bund ein Sonderinvestitionsprogramm auflegen soll.
In addition to the routes that are already registered for electrification (Munich - Mühldorf - Freilasssing, Munich - Memmingen - Lindau, Regensburg - Schwandorf - Hof), the Bavarian Interior Minister Joachim Hermann demanded that the federal government set up a special investment program.

Die Forderung aus Bayern betrifft folgende Strecken, die elektrifiziert werden sollen:
The claim from Bavaria concerns the following routes that are to be electrified:

  • Holzkirchen - Bayerischzell
  • Holzkirchen - Lenggries
  • Schaftlach - Tegernsee
  • Ebersberg - Wasserburg
  • Kaufering - Landsberg
  • Ulm - Memmingen - Kempten
  • Senden - Weißenhorn
  • Siegelsdorf - Markt Erlbach
  • Neunkirchen am Sand - Simmelsdorf-Hüttenbach
  • Aschaffenburg - Miltenberg incl. Hafenbahn

Der Investitionsbedarf für die genannten Strecken liegt bei ca. Euro 600 Mio.
The investment requirement for the mentioned routes is approximately € 600 million.

648 325 am 4. Oktober 2017 in Simmelsdorf-Hüttenbach. Foto Stefan Eisenhut.

Zusätzlich will die bayerische Staatsregierung folgende Pilotprojekte umsetzen:
In addition, the Bavarian state government wants to implement the following pilot projects:

  • Eco DeMe Train (Eco Dieselelektrisch-Multiengine Train; Dieselelektrische Lokomotive mit Stromabnehmerwagen) auf der Strecke Mühldorf – München
  • Eco Train (Diesel-/Batterie-Hybrid mit Stromabnehmer) auf der Strecke Schöllkrippen – Hanau
  • Oberleitungs-/Batterie-Hybrid auf den Strecke Ebern – Bamberg, Pleinfeld - Gunzenhausen sowie auf dem Netz des bayerischen Oberlandes
  • Oberleitungs-/Diesel-Hybrid auf der Strecke Bogen – Straubing – Radldorf – Neufahrn
  • LOHC-Technik (Liquid Organic Hydrogen Carriers) auf den Strecken Augsburg – Füssen und/oder Eichstätt Bahnhof – Eichstätt Stadt

Das plötzliche Interesse der bayerischen Staatsregierung am Ausbau des regionalen Schienennetzes überrascht. Vielleicht liegt es ja daran, dass dieses Jahr noch Landtagswahlen sind...
The sudden interest of the Bavarian state government in the expansion of the regional rail network surprised. Maybe it's because this year are still regional elections in Bavaria...

Aus unserem Bildarchiv – Fotos von der Tegernseebahn

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Ein eher wenig beachtetes Dasein führte die Tegernseebahn, die den Verkehr zwischen Schaftlach und Tegernsee bediente. Dabei kamen die wenigen Reisewagen der Privatbahn mit durchlaufenden Zügen bis nach München Hbf. Nach Übernahme des Betriebs durch die Bayerische Oberlandbahn gerät dieGeschichte der durchaus interessante Privatbahn allmählich in Vergessenheit. Grund genug in den Tiefen unseres Bildarchivs nach entsprechenden Fotos von Ingo Ehrlich zu stöbern. Zuletzt nur als Ersatzlok kam TAG 12 (Baureihe V 65), die am 10. Februar 1960 neu an die Tegernseebahn ausgeliefert wurde, vor Reisezügen zum Einsatz, wie hier im September 1998 bei Schaftlach.

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Eine kleine Niedersachsen Rundreise im Jahre 1977

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Am Bahnsteig in Oldenburg stand dann die erste V 200, die 220 081-4

Was macht man als Wehrpflichtiger aus dem Ruhrgebiet in einer niedersächsischen Kaserne, wenn es in der Woche einen Feiertag gibt? Die übliche Heimfahrt wie am Wochenende lohnte sich nicht, doch in der Kaserne oder in Nienburg - meinem Dienstort - herumzuhängen erschien mir auch nicht als attraktive Alternative. Und so hatte ich schon lange vor jenem 19.05.1977, dem Himmelfahrtstag, beschlossen, dass ich als Eisenbahnfan mit der Bahn eine Reise mache. Die Fahrkarten waren für uns als Wehrpflichtige günstig und so war das ganze dank des mir damals üppig erscheinenden Wehrsolds - schließlich war ich sonst nur an minimales Taschengeld gewöhnt - auch leicht erschwinglich. Ich hatte das Kursbuch gewälzt und schließlich stand der Plan fest. Die Fahrt würde mich in aller Frühe zunächst von Nienburg nach Oldenburg führen. Von dort ging es weiter nach Bremen und Cuxhaven. Dem schloss sich die Fahrt von Cuxhaven über Stade nach Hamburg an. Von dort ging es weiter über Lüneburg nach Celle, von dort zurück nach Uelzen, um von da schließlich wieder über Langwedel nach Nienburg zu rollen. Ja, so eine Tour war damals an einem Feiertag möglich. Und da ich oft umsteigen musste, gab es natürlich auch genügend Zeit, um Bilder zu machen. Schließlich war das ja der Zweck der ganzen Tagestour.

Ich schlich mich also morgens noch bei Dunkelheit aus der Kaserne und bestieg am Bahnhof den Frühzug Richtung Oldenburg. Dies war zugleich der erste Zwischenhalt. Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwartete, ich kannte lediglich die Bilder des Bahnhofes und einiges von der Geschichte der Großherzoglich Oldenburgischen Staaseisenbahnen. Hatte doch mein "alter Herr" darüber ein Buch geschrieben. Die Dunkelheit wich und ein fast wolkenloser Himmel war zu sehen - es versprach also Bilderbuchwetter fürs Fotografieren zu werden. Etwa um 6 Uhr erreichte der Zug schliesslich Oldenburg. Damals Heimat der V200 oder 220, wie sie seit der Umzeichnung hiessen.

Doch erst von der Fußgängerbrücke, die über das Bahnhofsgelände hinüber zum Bw führt, sollten sich die Oldenburger Schätze offenbaren. Hier stand nicht nur eine 220er, nein gleich mehrere warteten hier auf ihren Einsatz. Daneben 798er Schienenbusse, die 624er Dieseltriebwagen und natürlich auch die damals modernen 216er.

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Meine besondere Aufmerksamkeit erregte damals natürlich die 220 001-2 (erste Lok von links), die, 1953 von Krauss-Maffei gebaut, als erste V200 am 21. Mai 1953 ihre erste Probefahrt machte. Fast auf den Tag genau 24 Jahre vor meiner Reise. Es folgen 220 073-1, eine Lok der Baureihe 216, dann die bis zum Schluss mit ihren Zierleisten fahrende 220 061-6. Vor dem Schuppengleis rechts vom Schienenbus der Baureihe 798 dieselte 220 080-6 an der Tankstelle brummend vor sich hin.

Neben vielen anderen Fahrzeugen stach mir besonders ein Wasserwagen ins Auge. Genaue Bezeichnung: 30, 80 DB, 97 30 219-1, Wasserwagen 924, Han Bw Oldenburg. LüP 12,25m, Höchstgeschwindigkeit 75 km/h.

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Sämtliche Fotos: Hans Kobschätzky

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NEU: Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber

21.02.1988 86 457 mit Sonderzug bei Pollanten

Neu in unserem Archiv sind Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber. 86 457 war am 21. Februar 1988 bei Pollanten mit einem Sonderzug auf der Strecke Neumarkt - Beilngries entlang des König-Ludwig-Kanals unterwegs.

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Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg)

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg) am Nachmittag des 18. Juni 1990. Drei mit V 100 der Deutschen Reichsbahn bespannte Nahverkehrszüge warteten mit Zügen nach Parchim, Wismar und Güstrow auf die Abfahrt. Foto Ingo Ehrlich

232 602 am 16.06.1990 im Grenzbahnhof Herrenburg

25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung kommt einem die Bahnhofsszene vom 16. Juni 1990 im innerdeutschen Grenzbahnhof Herrnburg zwischen Lübeck und Bad Kleinen befremdlich vor. 132 602 hatte den Grenzbahnhof mit einer Silberlingsgarnitur erreicht. Man beachte Absperrzaun, Grenzbeamter, Reichsbahnpersonal und Kunden vor dem Intershop. Foto Ingo Ehrlich

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Von Slowenien nach Ostpreußen – ein Reisebericht

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Im Mai 2015 führte mich eine zweiwöchige Eisenbahnreise durch das östliche Europa. Am letzten Tag vor dem großen Bahnstreik bei der DB führte mich am 4. Mai 2015 die Fahrt von München aus nach Villach und Jesenice um dort endlich einmal die Wocheinerbahn zu besuchen. Dabei war auch der Autozug der Slowenischen Eisenbahnen (Slovenske zeleznice (SZ)) in den Reiseplan einbezogen worden. Dieser Zug dient dem Autotransport durch den 6.327,4 Meter langen Wocheinertunnel, der auf dem Bild im Bahnhof von Podbrdo vom Montag, den 4. Mai 2015, im Hintergrund zu sehen ist (Foto Ingo Ehrlich). Am Dienstag, den 5. Mai hieß es früh aufstehen, da der einzige Zug des Tages nach Ljubljana schon um 6.13 Uhr in Divaca abfuhr. Ziel des Tages war Budapest-Deli, dass mit der einzigen Direktverbindung, dem EC 247 "Citadella" erreicht wurde.

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Donnerstag, den 7. Mai, führte der illustre Fahrtweg direkt ab Budapest-Keleti nach Kosice in die Slowakei, um abends dann Poprad zu erreichen.Im Bild: 183 004 der ZSSK Cargo (Zeleznica spolocnost) am 7. Mai 2015 im Bahnhof Poprad vor der Kulisse der Hohen Tatra. Foto Ingo Ehrlich

Von Poprad aus ging es am Freitag, den 8. Mai zunächst mit der Schmalspurbahn in die Hohe Tatra, um dann von 1.340 Meter N.N. mit der Zahnradbahn hinab zur Hauptstrecke zu fahren. Fahrtziel war die Bahnstrecke Banska Bystrica - Cervena Skala - Margecany, die landschaftlich sehr reizvoll mit einem Kehrtunnel bei Telgart durch das Slowakische Erzgebirge und die Niedere Tatra führt.

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Im detaillierten Bericht zur Reise können Sie die weitere Reise nachvollziehen, die von Kosice aus über den Zahnradbahnabschnitt Tisovec - Pohronska Polhora weiter nach Zvolen und Kremnica nach Zilina führte. Im Teil 2 der Reise wir die Weiterfahrt von Zilina aus in die Tschechische Republik behandelt. Über Ceska Trebova und Brno wurde der nur am Wochenende fahrende Kurswagenzug Praha - Jesenik benutzt, der in Glucholazy (Polen) Anschluß nach Nysa (Neiße) und weiter nach Opole (Oppeln) vermittelte. Von Oppeln aus ging es weiter in das äußerst sehenswerte Krakau. Eisenbahntechnisch interessant ging es von dort über Warschau mit dem Hochgeschwindigkeitszug der PKP nach Marienburg und Danzig. Nach Besichtigung von Danzi und der Marienburg führte der Reiseweg über Elbing, Allenstein/Ostpreußen und Rastenburg bis nach Lyck (heute Elk) in Masuren. Von dort führte die nächste Tagesetappe über Allenstein und Thorn nach Posen (heute Poznan), um am Folgetag die Verbindung über Breslau (heute Wroclaw)  und Glatz (heute Glodzko) in die Tschechische Republik  nach Reichenberg (heute Liberec) zu nutzen. Von Nordböhmen aus ging es über Turnov, Mlada Boleslav, Kolin nach Brno um von dort aus mit dem neuen Railjet der CD den Wiener Hauptbahnhof anzusteuern, um von dort mit dem Railjet der ÖBB weiter nach München zu fahren.

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 1

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 2

Der Pendolino – eine Erfolgsgeschichte ging 2014 zu Ende

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Brachte Schwung auf die Strecken in Oberfranken. Der Neigetechnik-Triebwagen 610 504 am 02.05.1994 im Bahnhof Nürnberg. Der vordere Zugteil fuhr nach Bayreuth, der hintere Zugteil nach Hof an der Saale. Rechts im Bild die Baureihe 614 mit der in den 1970ziger Jahren Testfahrten für die aktive Wagenkastensteuerung durchgeführt wurden. Foto Ingo Ehrlich. >>> zum Beitrag

>>> zu den Fotos Baureihe 610

Weiterfahrt ins Jahr 1987 mit Gerald Bendrien

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Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024 x 1280 Pixel) zur Verfügung stehen. Darunter auch die legendäre Sonderzugfahrt, die historische Salon- und Speisewagen in das Bayerische Oberland führte. 218 214 hatte im Juli 1987 im Kopfbahnhof Schliersee gerade die Richtung gewechselt und kuppelte an den Kronprinzenwagen "Berlin 20" an.

>>> hier geht es zu allen Fotos von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 in unserer Foto-Datenbank

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