Update unserer Foto-Datenbank

38 1973, die ursprünglich beim Bw Nürnberg beheimatet war und im Laufe des 2. Weltkrieges im Einsatz des Bw Cherson/Ukraine stand, wurde im August 1944 wieder nach Deutschland zurück geführt. Am 4. Mai 1946 beförderte die Lok einen Benzinzug für die britischen Besatzungsmächte. Hier bei der Einfahrt in den Bahnhof Walsrode (Strecke Hannover - Soltau). Foto Berkowski - Sammlung Hans Kobschätzky. Weitere Bilder unseres aktuellen Updates finden Sie hier...
38 1973, which was originally based at the Bw Nuremberg and was in the course of World War II in the service of Bw Kherson / Ukraine, was returned to Germany in August 1944. On May 4, 1946, the locomotive carried a gasoline train for the British army. Here at the entrance to the station Walsrode (route Hanover - Soltau). Photo Berkowski - Collection Hans Kobschätzky. You can find more pictures of our current update here ...

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Neu bei uns im Foto-Archiv: Fotos von Hans Kobschätzky

Neu bei uns im Photo-Archiv finden Sie Fotos von Hans Kobschätzky bzw. auch aus dessen historischen Sammlung, wie hier Lok 5 "Gutenberg" der Hessischen Ludwigsbahn mit Lokführer C.A. Zander. Die Lokomotive war in diesem Zustand zwischen 1875 und 1895 im Einsatz, so dass das Bild vermutlich in den 1890ziger Jahren entstanden ist. Mit 697 km Streckenlänge war die Hessische Ludwigsbahn, die ihren Sitz in Mainz hatte, eine der größten Privatbahnen in Deutschland.

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>>> zu den Bildbeiträgen von Hans Kobschätzky

Rezension: Heinz Timmreck – Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Das Drama der letzten Flüchtlingszüge und die Zugkatastrophe bei Grünhagen im Kreis Preußisch Holland

Heinz Timmreck - Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen

Der Autor Heinz Timmreck erlebte im Alter von siebeneinhalb Jahren die Zugkatastrophe von Grünhagen. Seine traumatischen Erlebnisse bei der spontanen Massenflucht der Zivilbevölkerung aus Ostpreußen im Januar 1945 verarbeitete er zunächst in einigen Veröffentlichungen in Heimatzeitungen. Die darauf folgenden Zuschriften und Anrufe führten 2011 zu dem bei Books on Demand erschienenen Buch "Letzte Flüchtlingszüge aus Ostpreußen".

Augenzeugen schildern Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat. Die einzelnen Erlebnisse verdichten sich zu einer komplexen Choreografie des Geschehens. Der Zufall entscheidet über Glück, Grauen oder Tod. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der heute längst vergessenen Eisenbahnkatastrophe von Grünhagen, die aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Ein fesselndes Buch, das nicht in einem Zug gelesen werden kann. Unser Fazit: Das Buch schließt eine Lücke in der Literatur und ist ein Muss für jeden geschichtlich interessierten Eisenbahnfreund.
ISBN: 978-3-8423-4966-7; Umfang 220 Seiten.

Eine Rezension des neu erschienenen Folgetitels "Flucht mit der Bahn 1944/45 - Erlebnisberichte aus Ostpreußen, Westpreußen und Pommern" folgt demnächst.

 

Spurensuche – Anschlussbahn zum Tanklager bei Gauting

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Am 22. März 2014 ging es auf Spurensuche nach der Verbindungsbahn von Gauting zum Tanklager bei Krailling, das von Freiham aus noch heute bedient wird. 1935 begann die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (Wifo) mit dem Bau von Tanklagern im Deutschen Reich um die Logistik der Wehrmacht sicherzustellen. Dabei wurde auch im Kraillinger Forst ein geheimes Großtanklager mit dem Tarnnamen "Münchberg" gebaut, das eine Gesamtkapazität von 110.000 Kubikmeter hatte. Zum einen hatten die Lager die Aufgabe Kraftstoffreserven getarnt zu lagern. Zum anderen wurden hier die hochwertigen Flugkraftstoffe aus Treibstoffen und Additiven zusammengemischt. Dazu wurde eine umfangreiche Infrastruktur unterhalten. 300 bis 400 Mann arbeiteten in den Pumpstationen, Kesselhäusern, Abfüllanlagen, Werkstätten, Laboren, Wachstationen, Feuerwehren und Verwaltung. Selbstredend gab es umfangreiche Gleisanlegen und Lokschuppen, die ab 1938 dem Tanklagerverkehr dienten. Das Lager war von Norden über Freiham an die Strecke München-Pasing - Herrsching und von Süden über Gauting an die Strecke München-Pasing - Tutzing - Weilheim an das Bahnnetz angeschlossen.

Der südliche Abschnitt von Gauting zum Tanklager war nur zwischen 1940 und 1945 in Betrieb. Dennoch finden sich heute noch folgende Spuren...

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Elbbrücke Dömitz

Elbbrücke Dömitz

Mit einer Länge von 987,50 Meter war die Stahlfachwerkbrücke über die Elbe bei Dömitz einst eine der längsten Strombrücken Deutschlands. Die zweigleisige Brücke mit Fußgängerüberweg wurde 1870 bis 1873 im Rahmen des Baus der eingleisigen Hauptstrecke Wittenberge - Dömitz - Lüchow-Dannenberg - Lüneburg durch die Berlin-Hamburger-Eisenbahn-Gesellschaft errichtet. Diese Strecke war für zwei Gleise trassiert, deren Bau das Verkehrsaufkommen jedoch nicht rechtfertigte. 16 Vorlandbrücken im Westen und vier Vorlandbrücken im Osten mit je 33,90 m Stützweite folgten im Westen vier Brückenfelder mit Stützweiten von je 67,80 m und im Osten eine Drehbrücke mit 38,30 m. Die Planungen des Berliner Ingenieurs Häseler wurden von der Brückenbau-Anstalt Johann Caspar Harkort aus Duisburg umgesetzt. Aufgrund ihrer strategischen Bedeutung im Ost-West-Verkehr und der Nähe zur Festung Dömitz erhielten die festungsartige Brückenköpfe mit massiven schmiedeeisernen Toren. Sprengkammern waren in die beiden Brückenköpfe sowie in zwei Strompfeilern eingebaut.

Bei einem Luftangriff am 20. April 1945 stürzte die östliche an die Drehbrücke anschließende Strombrücke in die Elbe. Die deutsche Teilung verhinderte den Wiederaufbau der Dömitzer Elbbrücke, nachdem die Staatsgrenze in der Mitte des Flußverlaufs lag. Die DDR nutzte anfangs das östliche Brückenhaus zur Grenzsicherung und begann 1978 bis 1980 die verbliebenen drei Strombrücken samt Pfeiler abzutragen und rieß 1988 dann auch die Vorlandbrücken und die Drehbrücke ab. Als Mahnmal der deutschen Teilung verblieben damit im Westen die 16 Vorlandbrücken samt Brückenkopf.

Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble wurde 2010 von der Deutschen Bahn AG an einen niederländischen Investor für Euro 305.000 verkauft und harrt seitdem auf eine neue Nutzung.

Dauer der Bauarbeiten: 08.09.1870 - 29.08.1873

Inbetriebnahme am 18.12.1873

>>> mehr Fotos für unsere Abonnenten

Wendezugbüchsen

1948 begann die Deutsche Bundesbahn den Wendezugverkehr im Raum Frankfurt am Main. Als Zuglok wurde die Baureihe V36 ausgewählt.

Zuerst wurden 4-achsige Steuerwagen VS145 und dann überwiegend zum Steuerwagen umgebaute Donnerbüchsen eingesetzt, die im Fachjargon Wendezugbüchsen bezeichnet wurden. Im Rahmen des Umbaus erhielten die  Donnerbüchsen auf der einen Seite ein kleines Steuerabteil mit Gepäckabteil. In Deutschland gibt es zurzeit noch 2 Exemplare dieser Wendezugbüchsen. Eine steht bei den Dampflokfreunden in Osnabrück und die andere beim Verein  Bahnhof Münsingen. Beide Wagen sind übrigens fahrbereit und laufen auch als Beiwagen in den Sonderzügen der Vereine mit.
>>> zum Beitrag von Karsten Büche mit freundlicher Genehmigung der Dampflokfreunde Osnabrück.

Neu im Download: Reichsbahn Kursbuch Amerikanische Zone

Fahrpläne sind der Spiegel der jeweiligen Zeit und liefern dem Betrachter eine Übersicht über die Bedeutung von Zugstrecken und den damals alltäglichen Zugverbindungen, sei es im Luxusverkehr zu den Kurorten bis zu zusätzlichen Zügen an Markttagen auf den Nebenbahnen in den ersten Nachkriegsjahren.
Übrigens: "Alliierte Soldaten haben in der Reihenfolge der Beförderung den Vorrang..."

Im durchsuchbarem PDF-Format finden Sie neu bei uns folgende historische Fahrpläne:
(für den Download benötigen Sie ein Ticket)

 

Update – Download-Buchfahrpläne

 >>> zum Download 32 Seiten ca. 32 MB             >>> zur Ticketübersicht

Wir erschliessen Stück für Stück unser Archiv an Buchfahrplänen. Dank Ihrer Mithilfe können wir unser Angebot laufend ergänzen. Wenn auch Sie mitwirken möchten melden Sie sich einfach per E-Mail bei uns.

Strecken:

  • Zella-Mehlis-Wernshausen
  • Schmalkalden-Kleinschmalkalden-Brotterode

Triebfahrzeuge:

  • 91.3-18
  • 93.5-10
  • 94.5-18
  • Kleinlok (Köf)

Neu für Abonnenten: Aufsatz von Dr. Ing. Culemeyer

Die  neuere Entwicklung  der  Straßenfahrzeuge für  Eisenbahnwagen  und  ihrer  Hilfsvorrichtungen
V o n   R e i c h s b a h n d i r e k t o r   Dr.-Ing.   C u l e m e y e r ,    B e r li n
aus: Die Reichsbahn 11. Jg. Heft 7 vom 13.02.1935 Seiten 212-224.

Wenn im Jahre 1935 Deutschland das  hundertjährige  Bestehen des deutschen Eisenbahnwesens feiert, dann wird auf  der  in der alten deutschen Stadt Nürnberg stattfindenden Erinnerungsausstellung, die Bilder aus der Entwicklung  des deutschen  Eisenbahnwesens  zeigen wird, auch ein Straßenfahrzeug für Eisenbahnwagen teilnehmen, das gewissermaßen den Kreis der Entwicklung schließt und die Eisenbahnwagen wieder zur Mutter Straße   zurückführt, von der einst   das Eisenbahnwesen sowohl örtlich wie in  bezug auf die Bauart  der  ersten Eisenbahnwagen seinen Ausgang genommen  hat.

Eine ganze Reihe deutscher Städte wird dann bereits  den regelmäßigen Verkehr mit  Güterwagen erleben,  die auf Gummirädern geräusch- und erschütterungslos über die Straße rollen und dem Frachtkunden der Reichsbahn die Bahnwagenladungen umladefrei ins Haus tragen.

An der Jahreswende 1934/35  konnte die Reichsbahn einen Bestand von 16 Straßenfahrzeugen  für Eisenbahnwagen    aufweisen, während gleichzeitig sich  noch  15 Stück im B a u befanden  und die Mittel für  den Bau weiterer  30 Fahrzeuge  nebst  zugehörigen Motorschleppern für das Jahr 1935  bereitgestellt waren. Dieser schnelle Aufschwung wird im wesentlichen dem Erfolg der ersten, aus zwei Fahrgestellen mit 16 Rädern  bestehenden Straßenfahrzeugbauart verdankt, die durch ihre Leistungsfähigkeit und vorzügliche Lenkbarkeit sich schnell den Beifall der Verfrachter erwarb. Beide Fahrgestelle, unter sich und mit dem Gleis der Überladerampe gekuppelt (Bild 1, bilden mit diesem eine durchgehende  Schienenbahn, auf welchen Umstand das leichte Überladen der Güterwagen mit  zurückzuführen  ist.

Doch nicht nur die konstruktiven und  betrieblichen Eigenschaften dieses Fahrzeuges, die an anderer Stelle bereits eingehend behandelt wurden*),  haben seine schnelle  Einführung ermöglicht.

*)   Siehe  Aufsätze   von  C u l e m e y e r :

    >>> zur Inhaltsübersicht ; Durchsuchbares PDF-Format mit 13 Seiten und 19 s/w Abbildungen

 

Erlebte Eisenbahn: Hasi`s Eisenbahnwelten 2011

Neu steht für alle Abonnenten (Ticket-Übersicht) der Jahresrückblick 2011 von Hasi auf dem Speisezettel. Der Bilderbogen reicht vom Bw Salzwedel über Silverton/Colorado, Trockentäler Eritreas, Asmara/Eritrea, Seddin, Weisswasser, Weißenhöhe/Westpreußen, die Ostbahn, Wilzschhaus/Erzgebirge, Blosdorf/Tschechien, Ely/Nevada bis zur Havelbrücke bei Caputh.
>>> zum Beitrag 

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