– D.R.G.

Die erste Sitzung des Verwaltungsrates der D.R.G. am 27. September 1924.

Bei der Besetzung des Ruhrgebietes zeigte sich, dass auf diesem Wege die von Deutschland geforderten Reparationsleistungen noch spärlicher als vorher an die Besatzer flossen. Der Dawes-Plan sah daher als Lösung vor, der Reichsbahn Reparationsleistungen aufzubürden und das Eisenbahnvermögen als Faustpfand zu nehmen. Dies führte zur Gründung der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft am 30. August 1924. Die neue Gesellschaft hatte einen Verwaltungsrat, der die Funktionen von Aufsichtsrat und Hauptversammlung vereinigte und den Generaldirektor sowie die übrigen Vorstandsmitglieder bestellte. Erster Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn war Rudolf Oeser, der seit 23. August 1923 Reichsverkehrsminister war und zudem schwer krank war. Vor diesem Hintergrund wurde Julius Dorpmüller als Vertreter bestimmt, obwohl es Bedenken gab, da er kein Politiker, sondern nur ein Techniker sei. Bereits einen Tag nach Oesers Tod wurde Dorpmüller am 04. Juni 1926 - im Alter von 57 Jahren - Generaldirektor der D.R.G., wobei die Bestätigung durch den Reichspräsidenten erst am 18. Oktober 1926 erfolgte. Der parteilose Dorpmüller wurde schließlich am 2. Februar 1937 Reichsverkehrsminister.

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