Containerverkehr

Der Containerverkehr – von der Straße auf die Schiene

von Thomas Böttger

Großtransportbehälter, in der Neuzeit als „Container“ bekannt, können mittels besonderer Hebeeinrichtungen von Straßen- auf  Schienenfahrzeuge (und umgekehrt) umgesetzt werden.

Der besondere Vorteil besteht darin, dass der aufwendige Vorgang des Umladens entfällt und das Risiko der Beschädigung des Ladegutes (wichtig bei empfindlichen Produkten) wesentlich vermindert wird. Die Ansätze zur Einführung solcher Verfahren liegen schon in der Länderbahnzeit. Ein Vorläufer einer modernen Containeranlage befand sich beispielsweise auf dem Bahnhof Klotzsche. Hier konnten mittels eines Hebezuges Fäkalienkessel von Regelspurwagen auf zweiachsige Tragwagen der 750 mm-Schmalspurbahn nach Königsbrück umgesetzt werden. Genutzt wurde dieses Verfahren von der „Dünger-Export-Gesellschaft zu Dresden“ bis zum März 1897. Dann wurde die schmale Spur eingestellt und der Regelspurbetrieb aufgenommen.

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