Berliner Stadt- und Ringbahn

Text: Ingo Ehrlich. Fotos: Sammlung Hans Kobschätzky.

Zum Zeitpunkt der deutschen Reichsgründung 1871 war die Eisenbahninfrastruktur in Berlin dem Verkehrsanspruch der neuen Reichshauptstadt nicht mehr gewachsen. Die acht nach Berlin führenden Hauptbahnstrecken endeten jeweils an Kopfbahnhöfen in Stadtrandlage, so dass ein Umsteigen den Reisenden viel Zeit und Bequemlichkeit raubte. Den Verkehr zwischen den Stettiner-, Hamburger-, Potsdamer-, Anhalter- und dem Frankfurter Bahnhof verband seit 1851 eine im Volksmund „Der Verbinder“ genannte Strecke. Auf dieser Verbindungsbahn wurden vornehmlich Güter zwischen den Berliner Bahnhöfen transportiert. Mit Zunahme des Straßenverkehrs wurde der störende Bahnbetrieb in die Nachtstunden verlegt, was die Ruhestörung der Anwohner zur Folge hatte. Schon 1867 wurde mit dem Bau einer neuen Verbindungsbahn begonnen, die nach Möglichkeit außerhalb der Bebauung im weiten Bogen von Nordwesten aus in östlicher Richtung bis in den Süden Berlins geführt wurde.

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