Goldap-Szittkehmen

aus - Die Reichsbahn Heft 19 vom 7. Mai 1930

Der Bau der 38,8 km langen eingleisigen Nebenbahn (Goldap) - Dubeningken-Blindgallen-Szittkehmen (RBD Königsberg), deren 16,98 km lange Reststrecke Blindgallen-Szittkehmen am 1. Oktober 1927 eröffnet worden ist, wurde durch die preußische Eisenbahnanleihegesetze vom 14. Juni 1912 (Goldap-Blindgallen) und vom 28. Mai 1913 (Blindgallen-Szittkehmen) bewilligt. Die Bauarbeiten, mit denen man im Herbst 1912 begann, sind im Kriege zum Erliegen gekommen. Die Bahn, die im östlichen Teile des Kreises Goldap unmittelbar an der Grenze entlangführt, hat für diesen Kreis ganz besondere Bedeutung, weil sie die Verwertung seiner reichen Bodenschätze und Waldbestände erleichtert. Insbesondere ermöglicht sie einen unmittelbaren Abbau der reichen Torflager, wodurch ein Teil der Provinz von der Kohlenbelieferung unabhängig wird, sowie eine planmäßige Bewirtschaftung der großen Forsten der Rominter Heide. Daneben verbessert sie die Verkehrsmöglichkeiten in dem hügeligen von nur mangelhaften Wegen durchzogenen Grenzgebiete und erlaubt eine bessere Bewirtschaftung des landwirtschaftlich genutzten Grund und Bodens im Südosten des Kreises.

Postkarte von 1936 mit Blick auf die Bahnhofsstraße von Goldap in Ostpreußen mit dem Reichsbahn-Betriebswerk Goldap. Sammlung www.eisenbahnarchiv.de.

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