Über die Baikal-Amur-Magistrale (BAM) nach Sachalin

Von unserem Globetrotter haben wir den folgenden Reisebericht Stand Juni 2012 erhalten:

In Rußland läuft parallel zur weltbekannten Transsibirischen Eisenbahn auf über 3.000 km Länge eine weitere Eisenbahnstrecke ostwärts, die Baikal-Amur-Magistrale oder kurz BAM genannt.

Die Strecke nimmt in Tajshet ihren Anfang, einer kleinen Station an der Transsib, etwa einen halben Tag westlich von Irkutsk entfernt. Die Gleise verlaufen längere Zeit über Permafrostböden und durch vor dem Bahnbau größtenteils unerschlossene Gebiete bis zum Pazifik. Im Anschluss daran stellt eine Eisenbahnfähre die Verbindung zur Insel Sachalin sicher, die bis 1945 zur Hälfte japanisches Territorium war.

Bahnhof Widim kurz vor Mitternacht

Kurz vor Mitternacht in Widim an der Baikal-Amur-Magistrale (BAM): ein langer Güterzug mit dreiteiliger E-Lok hat Pause auf dem durchgehenden Hauptgleis der kleinen Station und wird über längere Zeit die Schienenüberwege blockieren. Wir Reisende müssen daher einen Umweg in Kauf nehmen, um vor der Lok die Gleise überqueren zu können. Bei dieser Gelegenheit fragen wir gleich sicherheitshalber beim Lokführer nach, auf welcher Seite unser Zug wohl einfahren wird, schließlich wollen wir den nur alle zwei Tage verkehrenden "BAM-Express" Richtung Osten nicht verpassen!

(Auszug): Immer freundlich und zuvorkommend, unsere Provodnika im Zug nach Tinda, hier auf dem verregneten Bahnsteig von Juktali. Rechts im Bild die offiziellen Schließzeiten der Wagentoilette im Zug, z.B. für den Aufenthalt in größeren Bahnhöfen, die strikt einzuhalten sind.

(Auszug): Nach einem Lokschaden wird der Zug von alter Technik nach Tinda geschleppt

 (Auszug):
Beladen der Fähre zur Insel Sachalin; dies erfolgt immer mit zwei parallel fahrenden Dieselloks, um aufgrund der hohen Achslast bei Breitspurbahnen ein Kippen der Fähre zu verhindern.

Triebwagen D2-005 japanischer Herkunft auf der Insel Sachalin beim Rangieren in Cholmsk-Severnyj. (...)

 

 

 

Der vollständige Beitrag (21 Seiten im PDF-Format - ca. 4 MB Datei-Größe) steht nur Abonnenten mit zahlungspflichtigem Ticket zur Verfügung.
>>> zum vollständigen Bild- und Textbeitrag

Blick in unsere Foto-Datenbank: 218 423

218 423 am 25. November 2012 mit EC 194 München-Zürich bei Epfenhausen. Foto Ingo Ehrlich.
Natürlich finden Sie auch von 218 423 viele weitere Bilder in unserer Fotodatenbank.
>>> zu den Fotos von 218 423

Noch werden die im Volksmund "Schwarzgeld-Express" genannten Eurocity-Züge München-Zürich zwischen München und Lindau mit Diesel-Lokomotiven der Baureihe 218 befördert. Nach ursprünglichem Planungsstand sollte die Strecke München-Memmingen-Lindau bis Ende 2016 elektrifiziert sein und 2017 der Betrieb mit elektrischer Traktion aufgenommen werden. Bisher gibt es jedoch keinerlei Bauaktivitäten und auch 2013 ist nicht mit einer Aufnahme der Bauarbeiten zu rechnen. Im Rahmen der Elektrifizierung müssen auch einige Brückenbauwerke neu errichtet werden, wie zum Beispiel ca. 2 km westlich von Geltendorf die Straßenbrücke bei Schwabhausen. Von offizieller Seite heißt es, dass sich der Umfang der Baumaßnahmen in einem engen zeitlichen Fenster 2015 verdichten wird.
Damit hat die Dieseltraktion im internationalem Zugverkehr nochmals eine Gnadenfrist vor sich.

2 Besucher online
2 Gäste, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 2 um/am 12:00 am UTC
Diesen Monat: 33 um/am 03-08-2017 08:40 am UTC
Dieses Jahr: 33 um/am 03-08-2017 08:40 am UTC
Jederzeit: 122 um/am 03-02-2014 10:56 am UTC
Copy Guarded by IamShekhar's WP-CopyGuard.