Felsentor Etterzhausen gesprengt

Am 31.05.2010 wurde der mit 16 Metern kürzeste Bahntunnel Deutschlands ohne besondere Vorkommnisse um 12.15 Uhr mittags gesprengt. Damit ist das Felstor auf der Bahnstrecke Regensburg - Nürnberg bei Etterzhausen nun endgültig Geschichte. 

Bereits seit Anfang Mai wurden rund 240 Bohrlöcher bis zu 36 Meter tief in den Fels gebohrt. Nun müssen nach der Sprengung etwa 11.000 Tonnen Gestein abtransportiert werden, was weiter zu einer Sperrung der für den internationalen Verkehr wichtigen Strecke führt (geplant ist die Sperre zwischen Regensburg und Postbauer-Heng bis zum 7. Juni 2010). Neben weiträumigen Umleitungen von Personen- wie Güterzügen trägt die eingleisige Bahnlinie von Ingolstadt nach Regensburg die Hauptlast des Umleitungsverkehrs. Insofern würde sich dorthin aktuell - gutes Wetter vorausgesetzt - ein Fototrip mehr als lohnen. Gleichzeitig wird die Sperre genutzt, den Bahnhof Neumarkt für den S-Bahnausbau zwischen Nürnberg und Neumarkt umzubauen und zwischen Neumarkt und Regensburg Gleise zu erneuern.
Das Felsentor entstand im Zuge der Bauarbeiten der 1873 in Betrieb genommenen Bahnstrecke von Regensburg nach Nürnberg und führte durch eine zirka 20 Meter hohe Felsrippe. Direkt neben dem Felsentor liegt eine Höhle, in der Archäologen 1911 einige mehr als zehntausend Jahre alte, steinzeitliche Werkzeuge bargen. 2009 wurden bei aktuellen Untersuchungen mehrere hundert neue Funde gemacht. Ziel war es, diese Höhle auch nach Abbruch des Felstores zu erhalten.

Erste Sanierungsmaßnahmen am Felsentor fanden vor zirka 40 Jahren statt als eine nicht tragende Spritzbetonverkleidung eingebaut wurde, um das Gestein zu sichern. Vor zwanzig Jahren wurden zuletzt noch Sicherungsanker angebracht und Messtechnik für die Überwachung des Gesteins installiert. Nun wurde der kurze Tunnel aufgrund seines schlechten Zustands abgetragen.

Reisebericht Südostasien

Der Hauptbahnhof in Shanghai von der Straße aus betrachtet. Auf der großen Tafel stehen die nächsten Zugabfahrten/ Wartelounge im Bahnhofsgebäude: Kurz vor Abfahrt wird der Zug aufgerufen und der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Die Farbe der Anzeige wechselt dann von rot auf grün.

Wie es der Titel schon verrät, die Reiseroute führt im Kreis quer durch Südostasien. Und zwar gegen den Uhrzeigersinn von China aus über Vietnam, Laos, Thailand nach Malaysia und wieder zurück nach China über Taiwan. Als Start/Zielpunkte waren Shanghai, wegen der Magnetschwebebahn Transrapid und Taipei schnell festgelegt...

>>> weiter geht es hier 

Tschechischer Grenzgänger in Bayerisch Eisenstein

Mehrmals täglich erreichen die Maschinen der CD-Baureihe 754"Taucherbrille" des Depot Pilsen mit Schnell-bzw. Personenzüge Bayerisch Eisenstein. Am 22.05. kam 754 057 mit einem Schnellzug aus  Prag . Die Lok setzte nun über eine Gleisabschnitt zur deutschen Seite um.Vor 25 jahren war die noch undenkbar. Foto Stefan Eisenhut

Neuer Online-Shop im Eisenbahnarchiv

Liebe Freunde des Eisenbahnarchivs,

endlich können wir Ihnen unseren völlig überarbeiteten neuen Online-Shop präsentieren. Wesentliche Verbesserung ist die integrierte Passwort-Freischaltung, wenn Sie sich für ein Schnupper- oder Jahres-Abonnement entscheiden und mit Paypal zahlen. Damit können Sie sofort auf unserer riesiges Angebot im Download-Bereich unserer Mediathek zugreifen.

103 235 mit TEE auf dem Weg nach Pörtschach

Am 21.05.2010 gegen Mittag verkehrte der jährlich eingesetzte TEE 91800 von Hamburg über Salzburg nach Pörtschach. Bei bescheidenen Lichtverhältnissen gelang mir die Aufnahme des Zuges mit 103 235 in Langweid (Strecke Donauwörth-Augsburg). Foto Stefan Eisenhut

Leipzig Hbf aktuell

Die Bauarbeiten am Leipziger City-Tunnel gehen dem Ende entgegen. Dem Reisenden bieten sich in Leipzig Hbf aktuell folgende Bilder:

 Die Gleise 1 bis 6 sind momentaner Arbeitsbereich für die abschließenden Arbeiten - insbesondere an den Zugängen - zum City Tunnel. 

Momentan wird weiterhin mit teilweise schwerem Gerät an der Fertigstellung gearbeitet:

Das Einkaufen in den Promenaden ist nach wie vor uneingeschränkt möglich.

Und bietet dem Reisenden teilweise interessante Perspektiven:

 

Die Aufnahmen entstanden am 17. und 19. Mai 2010.

Mersch in Westfalen

Der unscheinbare kleine Ort  Mersch liegt an der Strecke Hamm nach Münster.

Dennoch wir es zur Minute 28 am Samstag interessant - treffen doch hier meist die Eurobahnen von und nach Münster fast zeitgleich ein.

Nicht minder interessant sind die PbZ aus Hamburg; hier die 115 459 mit ihrer Schwesterlok 115 350 am 15. Mai 2010 mit PbZ 1951:

Darüberhinaus kam es am 15. Mai 2010 zu einer Umleitung der IC-Linie Dortmund-Münster über Hamm. Dadurch erlebte der kleine Ort - wenn auch nur kurzzeitig - zumindest IC Durchgangsverkehr.

 

Aktueller Sylt-Shuttle Einsatz

Am 11.05.2010 fand ein Besuch auf dem Festlandsabschnitt der Marschbahn in Klanxbüll statt. Hier drei aktuelle Bilder:

218 311 und eine weitere 218 haben mit dem Sylt-Shuttle von Westerland kommend das westliche Einfahrtssignal von Klanxbüll passiert.

218 381+389 donnern unter Volllast mit dem Sylt-Shuttle nach Westerland durch Klanxbüll.

Die frisch untersuchte 218 322 durfte sich vor der 218 341 vor einem Sylt-Shuttle nach Westerland austoben. In Klanxbüll mußte ein kurzer Halt zu Befehlsübergabe eingelegt werden. Fotos Stefan Eisenhut

Kurswagen-Betrieb auf der NEG-Strecke Niebüll-Dagebüll Mole

Erbaut wurde die knapp 14 km lange Strecke im Jahre 1895. Zuerst noch als Kleinbahn mit 1.000 mm Spurweite. Um 1927 spurte man die Strecke um. Ehemals von der NVAG (Nordfriesischen Verkehrs AG), diese wurde 2004 insolvent), wird sie nun von der NEG (Norddeutschen Eisenbahn Gesellschaft) betrieben. Deutschlandweit einmalig ist mittlerweile der Kurswagen-Betrieb auf dieser Strecke. Dieser findet nur noch von April bis Ende Oktober statt. Die hier umgebaute DL 2 (ex211 133) wird nur noch ganz selten eingesetzt.  Heute kommt der seit 1995 im Bestand stehende T 4 auf der Strecke zum Einsatz. Der T4 ist ein Triebwagen des Typs 5047 von Jenbacher . So hat dieser auch "Tiroler" als Spitznamen bekommen. Seit geraumer Zeit kommt auch ein 628.4, der bis vor einem Jahr noch bei der Taunusbahn fuhr und nun bei der NEG im Einsatzbestand geführt wird, auf die Strecke. Fotos Stefan Eisenhut

In Dagebüll Mole hat man perfekten Anschluß auf die Fähren nach Pellworm, Föhr und Amrum.

Der T4 "Tiroler" hat gerade einen Kurswagen im DB-Bahnhof Niebüll zugestellt und rollt über eine Art Spitzkehre zurück in den NEG-Bahnhof. Dieses Rangiermanöver passiert mehrmals am Tag um die Kurswagen zu den IC-Zügen ab-bzw. zuzustellen. (Foto 11.05.2010)

Der T 4 war im Mai 2006 noch inder alten NVAG-Lackierung unterwegs. Die hinter dem Triebwagen laufende Reisezugwagen sind mittlerweile auch schon Geschichte. Bei Blocksberg ist der Zug auf dem Weg nach Dagebüll Mole.

Der T4 kreuzt in der Betriebsausweiche Blocksberg den Neuzugang T 71, der bis vor kurzem noch auf der Taunusbahn lief. (11.05.10)

Der T4 im neuen Farbkleid wartet auf die Reisenden aus der Fähre von der Insel Föhr in Dagebüll Mole(11.05.10).


Der T71 verläßt mit dem NEG 10 nach Niebüll den Bahnhof Dagebüll Mole. Am Schluß hängen die Kurswagen für den IC 2181 "Wattenmeer" nach Hannover.


Der T 71 durchfährt das Deichtor in Dagebüll Mole.

Mt dem NEG 12 steht der T 4 zur Abfahrt in Dagebüll Mole bereit. Die Kurswagen gehen ab Niebüll mit dem IC 2315 "Deichgraf" nach Heidelberg. Der G-Wagen ist ein Generatorenwagen zu Energieversorgung der IC-Wagen.

Immer noch mit Latz unterwegs

 

Immer seltener werden die DB Fahrzeuge, die noch einen Latz auf der Front tragen. An einem trüb kalten Maitag (08. Mai 2010) fährt die 155 214 durch Lengerich in Richtung Osnabrück.

Nächste Seite »

2 Besucher online
2 Gäste, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 61 um/am 12:47 pm UTC
Diesen Monat: 61 um/am 05-28-2017 12:47 pm UTC
Dieses Jahr: 61 um/am 05-28-2017 12:47 pm UTC
Jederzeit: 122 um/am 03-02-2014 10:56 am UTC
Copy Guarded by IamShekhar's WP-CopyGuard.