Aus unserem Bildarchiv: Magdeburg – Loburg – Altengrabow

Neu in unserem Bildarchiv finden Sie Fotos von der am 11. Dezember 2012 im Personenverkehr stillgelegten Strecke Magdeburg - Loburg - Altengrabow. Die meisten Fotos stammen vom Abschnitt Loburg - Altengrabow,der bereits am 15. Januar 1999 seinen Personenverkehr verlor. Bei Ausfall der im Planverkehr eingesetzten Triebwagen der Baureihen 771 und 772 kamen auch exotische Kurzgarnituren wie hier mit 202 882 im Bahnhof Loburg zum Einsatz.

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Neu im Streckenarchiv: Fünfstetten – Monheim (Schwaben)

 

Neu haben wir aktuelle Fotos von der abgebauten und nahezu völlig in Vergessenheit geratenen Nebenbahn von Fünfstetten nach Monheim (Schwaben) in unserer Foto-Datenbank aufgenommen.

100 Jahre Weilheim – Schongau

 

01 1066 am 19. September 1992 mit einem Sonderzug zum 75-jährigem Jubiläum zwischen Hohenpeissenberg und Peiting. Natürlich hatte die auf dieser Nebenbahn nie eingesetzte Schnellzug- Dampflokomotive Probleme die Steigung zu überwinden. Daher musste eine Diesellokomotive der Baureihe 218 nachschieben. Foto Ingo Ehrlich

1906 wurde mit der Projektierung der Teilstrecke Peissenberg - Schongau begonnen. Die Bauarbeiten an der Brücke über die Ammer in Schongau starteten im Winter 1910/11. Mit deren Fertigstellung im Dezember 1912 hatte die bedeutende Haindlsche Papierfabrik, die in Schongau südlich der Ammer lag, endlich Schienenverbindung - wenn auch zunächst nur in Richtung Landsberg bzw. Kaufering - erhalten.

Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914 verzögerte sich die Fertigstellung der Teilstrecke, die trotz des Kriegsgeschehens am 11. Januar 1917 eröffnet werden konnte.

Führt die Trasse auf dem bereits 1866 als Kohlebahn eröffneten 8,9 km langen Teilabschnitt von Weilheim aus (561 m N.N) hauptbahnmässig mit leichter Steigung nach Peissenberg (591 m N.N.) trotzte der Abschnitt weiter nach Schongau den Erbauern viel Energie ab.

Der Bahnhof des 6,2 km von Peissenberg entfernten  Hohenpeissenberg liegt auf 722 m N.N.  Aus diesem Grund spielte der durchgehende Güterverkehr nie eine bedeutende Rolle. Vielmehr wurde er auf dem von 1925 bis 1983 elektrifizierten Abschnitt Weilheim - Peissenberg und zwischen Schongau (681 m N.N) und Hohenpeissenberg über Peiting-Ost (717 m N.N) abgewickelt. Ursache des durchaus starken Güteraufkommens waren die heute längst stillgelegten Kohlenförderungen in Peissenberg, Hohenpeissenberg und Peiting. Im Mai 2005 endete die Bedienung des zuletzt noch von der Augsburger Localbahn betriebenen Anschlussgleises auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Peiting-Ost.

In unserem Fotoarchiv finden Sie sehr viele Fotos von dieser Strecke, die auch nach 100 Jahren noch in Betrieb ist und die von den Reisenden sehr gut angenommen wird. Damit gehört das früher immer wieder heraufbeschworene Schreckgespenst der Stilllegung mittlerweile der Geschichte an.

Aus unserem Bildarchiv – Fotos von der Tegernseebahn

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Ein eher wenig beachtetes Dasein führte die Tegernseebahn, die den Verkehr zwischen Schaftlach und Tegernsee bediente. Dabei kamen die wenigen Reisewagen der Privatbahn mit durchlaufenden Zügen bis nach München Hbf. Nach Übernahme des Betriebs durch die Bayerische Oberlandbahn gerät dieGeschichte der durchaus interessante Privatbahn allmählich in Vergessenheit. Grund genug in den Tiefen unseres Bildarchivs nach entsprechenden Fotos von Ingo Ehrlich zu stöbern. Zuletzt nur als Ersatzlok kam TAG 12 (Baureihe V 65), die am 10. Februar 1960 neu an die Tegernseebahn ausgeliefert wurde, vor Reisezügen zum Einsatz, wie hier im September 1998 bei Schaftlach.

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Staudenbahn Gessertshausen – Markt Wald 1984 bis 1991

Mit dem Fahrplanwechsel auf Sommer 1991 endete der Bundesbahn-Personenzugverkehr auf der Strecke Gessertshausen - Markt Wald (KBS 907, vorher 984), dem damaligen Reststück der ehemals bis Türkheim weiterführenden Staudenbahn. Die Strecke wurde in Teilabschnitten eröffnet: 29.10.1908 Türkheim – Ettringen, 12.10.1911 Gessertshausen – Fischach, 08.02.1912 Fischach – Langenneufnach, 11.12.1912 Langenneufnach – Ettringen und somit die Gesamtstrecke. Ein Teil der zuletzt in Betrieb genommenen Teilstrecke (Markt Wald – Ettringen) wurde am 28.05.1983 stillgelegt, der restliche Abschnitt des Südteils bis Türkheim verlor ab 12.01.1987 den Personenverkehr. Bis zum 31.05.1991 gab es Personenzüge der DB zwischen Augsburg und Markt Wald, danach gelegentlich Sonderfahrten, bevor ab 2003 die Staudenbahnbetriebsgesellschaft einen Ausflugsverkehr an einigen Tagen im Sommer einrichtete. Derzeit sind Planungen für eine Wiederaufnahme des Planbetriebes (zumindest bis Mittelneufnach) im Gange.

Zuerst ein paar Aufnahmen von dieser Strecke ab 1984, dann folgt ein Blick auf den letzten Betriebstag. Alle Fotos - mit Ticket auch zum Download - von Klaus J. Ratzinger.

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18.05.1984: 515 018 mit N 6814 bei Margertshausen.

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18.05.1984: 515 018 mit N 6814 bei Reichertshofen.

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>>> zum Streckenarchiv Staudenbahn

NEU: Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber

21.02.1988 86 457 mit Sonderzug bei Pollanten

Neu in unserem Archiv sind Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber. 86 457 war am 21. Februar 1988 bei Pollanten mit einem Sonderzug auf der Strecke Neumarkt - Beilngries entlang des König-Ludwig-Kanals unterwegs.

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213 337 – zuletzt Reservelok im Betriebshof Mühldorf

213 337

Nur kurz währte der Einsatz von 213 337 im Betriebshof Mühldorf. Die am 6. April 1966 von der Deutschen Bundesbahn abgenommene Diesel-Lokomotive, erreichte am 14. März 2002 am Ende ihrer Laufbahn den Betriebshof Mühldorf, wo sie als Reservelokomotive vorgehalten wurde. Nachdem 213 337 im August 2003 abgestellt worden war, stand bei der DB AG nur noch die Schwesterlokomotive 213 333 im Dienst, die ebenfalls im Betriebshof Mühldorf stationiert war. Das Bild von Ingo Ehrlich zeigt 213 337 im Mai 2002 mit einem Müllzug auf der Rückfahrt von Frontenhausen (Niederbayern) nach Mühldorf.

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Update unserer Foto-Datenbank mit Download-Funktion

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg)

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg) am Nachmittag des 18. Juni 1990. Drei mit V 100 der Deutschen Reichsbahn bespannte Nahverkehrszüge warteten mit Zügen nach Parchim, Wismar und Güstrow auf die Abfahrt. Foto Ingo Ehrlich

232 602 am 16.06.1990 im Grenzbahnhof Herrenburg

25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung kommt einem die Bahnhofsszene vom 16. Juni 1990 im innerdeutschen Grenzbahnhof Herrnburg zwischen Lübeck und Bad Kleinen befremdlich vor. 132 602 hatte den Grenzbahnhof mit einer Silberlingsgarnitur erreicht. Man beachte Absperrzaun, Grenzbeamter, Reichsbahnpersonal und Kunden vor dem Intershop. Foto Ingo Ehrlich

>>> zu den 100 neuesten Fotos - latest 100 Photos

Mit 2095 013 und 2091 008 im Bregenzerwald

2095 013 am 22.08.2015 bei Reuthe im Bregenzerwald
Unser Titelbild zeigt 2095 013 in der Nähe des Haltepunktes Reuthe im Bregenzerwald. Foto Ingo Ehrlich

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2091 008 auf dem weg von Schwarzenberg nach Bezau kurz vor dem Haltepunkt Reuthe

Eine herrliche Sonderfahrt fand am Samstag, den 22. August 2015, auf der Strecke Bezau - Schwarzenberg im Bregenzerwald statt. Freuen Sie sich auf unseren Bericht, der hier zu lesen ist.

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Bürger stimmen für Wiedereröffnung des Bahnbetriebs zwischen Gotteszell und Viechtach

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Seit der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Gotteszell und Viechtach am 1. Mai 1991 erinnern dank des Engagements des Vereins Wanderbahn im Regental e.V. an den Wochenenden in der Tourismussaison die Wanderzüge an die Zeiten des planmäßigen Personenverkehrs. Die einst weiterführende Strecke nach Blaibach ruhte seit dem 4. Februar 1991, nachdem Schäden an der Regenbrücke bei Blaibach festgestellt worden waren. Zwischenzeitlich ist der Abschnitt zwischen Viechtach und Blaibach abgebaut worden.  Stefan Eisenhut dokumentierte am 16.08.2009 die Garnitur der Wanderbahn vor dem Bahnhofsgebäude in Viechtach.

Nachdem Ende 2014 im Kreisrat von Regen keine Entscheidung zur Aufnahme eines Probebetriebs auf der noch liegenden Strecke Gotteszell - Viechtach getroffen wurde, waren am Sonntag, den 8. Februar 2015 die Bürger des Landkreises Regen aufgerufen, für oder gegen den Probebetrieb zu stimmen. Der Freistaat Bayern ist grundsätzlich bereit zwei Jahre lang einen Probebetrieb einzurichten, sofern der Landkreis 10% Eigenanteil trägt. Der Eigenanteil des Landkreises Regen dürfte in etwa somit bei Euro 400.000 liegen. Eine dauerhafte Aufnahme des Personenverkehrs nach dem Probebetrieb setzt ein Fahrgastaufkommen von 1.000 Menschen täglich voraus.

Trotz durchaus auch sehr kritischen Stimmen zur Reaktivierung fiel das Votum der Bürger deutlich für die Aufnahme des Probebetriebs aus. Wenn alles klappt, könnte die Strecke schon im September 2016 planmäßigen Personenverkehr aufweisen. Wer nicht ssolange warten will, dem empfehlen wir die auch 2015 wieder verkehrenden Wanderzüge im Regental zu nutzen. Den aktuellen Fahrplan finden Sie hier auf der Homepage der Wanderbahn im Regental e.V.

>>> hier geht es zu allen Fotos von der Strecke Gotteszell - Viechtach - Blaibach in unserer Foto-Datenbank

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