420 001 jetzt Exponat des DB Museum Nürnberg

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Nach dem Einsatz bei der langen Nacht der Münchener Museen am 18. Oktober 2015 erlitt das Museumsfahrzeug 420 001 einen Standschaden, der weitere Einsätze trotz ausreichender Untersuchungsfrist bis ins Jahr 2018 unmöglich machte und im Dezember 2016 zur Überführung ins DB Museum Nürnberg führte. Die Überführung fand mit 103 222 der RailAdventure GmbH am 8. Dezember 2016 statt.

Der kieselgrau/reinorange Triebwagen 420 001 war der erste S-Bahn-Triebwagen, der Ende der 1960ziger Jahre für den S-Bahnbetrieb in München entwickelt worden war. Im Gegensatz zum S-Bahnbetrieb in Berlin oder Hamburg musste der Betrieb in München auch auf Gleisen des Regional-, Fern- und Güterverkehrs abgewickelt werden. Mit hohem Beschleunigungsvermögen und vielen Türen für einen raschen Fahrgastwechsel wurde diese Triebwagenbaureihe neben München auch in den neuen S-Bahnnetzen von Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart eingesetzt. Anfang der 1970ziger Jahre konnten die Münchner abstimmen, in welchem Farbkleid sich die S-Bahn-Triebwagen zeigen sollten. Neben dem kieselgrau/reinorange 420 001 standen 420 002 in blau/kieselgraue und 420 003 in purpurrot/kieselgraue zur Auswahl. Selbstredend fiel die Wahl auf die bayerischen Landesfarben "weiß-blau". Von nun an bewährte sich die Baureihe von hartnäckigen Türstörungen im harten Winterbetrieb zur vollsten Zufriedenheit. Übrigens - während der Endwagen 420 002 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München ausgestellt ist, sind dessen weitere Wagen sowie auch 420 003 verschrottet worden.

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Nach 32 Jahren endete der Einsatz der Baureihe 420 am 4. Dezember 2004 in München, nachdem die Baureihe 423 den gesamten Betrieb übernommen hatte. Doch der Abschied der Baureihe 420 sollte in München nicht lange währen, denn ab 17. November 2014 wurden auf Teilstrecken außerhalb des durch die Innenstadt führenden S-Bahn-Tunnels teilweise wieder auf die bewährte und für diesen Zweck runderneuerte Baureihe 420 zurückgegriffen. Dies war die Folge der Erweiterung des S-Bahn-Netzes auf die Strecke Dachau - Altomünster und eines allgemeinen Fahrzeugmangels bei gleichzeitig starkem Fahrgastwachstum. Zudem war die Herstellung der Baureihe 423 zu diesem Zeitpunkt bereits beendet.

Seit der Abnahme des Fahrzeugs am 11.12.1969 legte 420 001 über 3,5 Millionen Kilometer ohne größere Ausfälle zurück, das entspricht mehr als 87 Erdumrundungen. Seit dem 23. April 2002 präsentierte sich der Triebwagen 420 001 frisch überholt in seinen originalen Farben kieselgrau/reinorange und zeigte sich der Öffentlichkeit auf vielen Veranstaltungen (Strecken- und Verbundjubiläen) und Sonderfahrten, die von der S-Bahn München in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft S-Bahn München e.V. organisiert wurden. Da der S-Bahn-Triebwagen nicht über Toiletten verfügte, mußten auf den Sonderfahrten ausgedehnte Toilettenaufenthalte auf Bahnhöfen eingeplant werden. 2010 wurde er vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als technisches Denkmal unter Denkmalschutz gestellt.

Lebenslauf des 420 001:

  • 11.12.1969 Abnahme und Beheimatung im Bw München 1
  • 01.03.1972 Umbeheimatung zum Bw München 6 (München-Steinhausen)
  • 01.12.1984 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 16.12.1984 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 01.07.1985 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 01.08.1985 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 14.02.2001 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 23.04.2002 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 04.12.2004 als seinerzeit letztes Exemplar der Baureihe 420 in München steht 420 001 als "historische S-Bahn" für Sonderfahrten zur Verfügung
  • 18.10.2015 letzter Einsatz als Museumsfahrzeug anlässlich der langen Nacht der Museen in München, wobei das Fahrzeug auch die Stammstrecke durch die Innenstadt benutzen durfte
  • 07.12.2016 Vorbereitung des Abtransportes vom München-Steinhausen zum DM Museum Nürnberg

Ziele der Sonderfahrten:

  • Ismaning
  • Flughafen München Rundfahrt
  • Herrsching (Ammersee)
  • Starnberg (Starnberger See)
  • Oberammergau
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Kaltenberg
  • Augsburg
  • Nördlingen
  • Nürnberg
  • Bamberg
  • Steinach (bei Rothenburg o.T.)
  • Rosenheim
  • Prien (Chiemsee)
  • Freilassing
  • Berchtesgaden
  • Regensburg
  • Passau
  • Wörgl
  • Salzburg
  • Frankfurt
  • Darmstadt-Kranichstein

zu den Fotos

Großes Pfingstupdate

103 168 durchfuhr im Mai 1987 mit IC nach München den Bahnhof Geislingen an der Steige

103 168 durchfuhr im Mai 1987 mit IC nach München den Bahnhof Geislingen an der Steige. Foto Ulrich Sax

 

Von Slowenien nach Ostpreußen – ein Reisebericht

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Im Mai 2015 führte mich eine zweiwöchige Eisenbahnreise durch das östliche Europa. Am letzten Tag vor dem großen Bahnstreik bei der DB führte mich am 4. Mai 2015 die Fahrt von München aus nach Villach und Jesenice um dort endlich einmal die Wocheinerbahn zu besuchen. Dabei war auch der Autozug der Slowenischen Eisenbahnen (Slovenske zeleznice (SZ)) in den Reiseplan einbezogen worden. Dieser Zug dient dem Autotransport durch den 6.327,4 Meter langen Wocheinertunnel, der auf dem Bild im Bahnhof von Podbrdo vom Montag, den 4. Mai 2015, im Hintergrund zu sehen ist (Foto Ingo Ehrlich). Am Dienstag, den 5. Mai hieß es früh aufstehen, da der einzige Zug des Tages nach Ljubljana schon um 6.13 Uhr in Divaca abfuhr. Ziel des Tages war Budapest-Deli, dass mit der einzigen Direktverbindung, dem EC 247 "Citadella" erreicht wurde.

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Donnerstag, den 7. Mai, führte der illustre Fahrtweg direkt ab Budapest-Keleti nach Kosice in die Slowakei, um abends dann Poprad zu erreichen.Im Bild: 183 004 der ZSSK Cargo (Zeleznica spolocnost) am 7. Mai 2015 im Bahnhof Poprad vor der Kulisse der Hohen Tatra. Foto Ingo Ehrlich

Von Poprad aus ging es am Freitag, den 8. Mai zunächst mit der Schmalspurbahn in die Hohe Tatra, um dann von 1.340 Meter N.N. mit der Zahnradbahn hinab zur Hauptstrecke zu fahren. Fahrtziel war die Bahnstrecke Banska Bystrica - Cervena Skala - Margecany, die landschaftlich sehr reizvoll mit einem Kehrtunnel bei Telgart durch das Slowakische Erzgebirge und die Niedere Tatra führt.

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Im detaillierten Bericht zur Reise können Sie die weitere Reise nachvollziehen, die von Kosice aus über den Zahnradbahnabschnitt Tisovec - Pohronska Polhora weiter nach Zvolen und Kremnica nach Zilina führte. Im Teil 2 der Reise wir die Weiterfahrt von Zilina aus in die Tschechische Republik behandelt. Über Ceska Trebova und Brno wurde der nur am Wochenende fahrende Kurswagenzug Praha - Jesenik benutzt, der in Glucholazy (Polen) Anschluß nach Nysa (Neiße) und weiter nach Opole (Oppeln) vermittelte. Von Oppeln aus ging es weiter in das äußerst sehenswerte Krakau. Eisenbahntechnisch interessant ging es von dort über Warschau mit dem Hochgeschwindigkeitszug der PKP nach Marienburg und Danzig. Nach Besichtigung von Danzi und der Marienburg führte der Reiseweg über Elbing, Allenstein/Ostpreußen und Rastenburg bis nach Lyck (heute Elk) in Masuren. Von dort führte die nächste Tagesetappe über Allenstein und Thorn nach Posen (heute Poznan), um am Folgetag die Verbindung über Breslau (heute Wroclaw)  und Glatz (heute Glodzko) in die Tschechische Republik  nach Reichenberg (heute Liberec) zu nutzen. Von Nordböhmen aus ging es über Turnov, Mlada Boleslav, Kolin nach Brno um von dort aus mit dem neuen Railjet der CD den Wiener Hauptbahnhof anzusteuern, um von dort mit dem Railjet der ÖBB weiter nach München zu fahren.

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 1 (Zugang nur mit kostenlosem Login / free registration)

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 2 (Zugang nur mit kostenlosem Login / free registration)

Weiterfahrt ins Jahr 1987 mit Gerald Bendrien

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Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024 x 1280 Pixel) zur Verfügung stehen. Darunter auch die legendäre Sonderzugfahrt, die historische Salon- und Speisewagen in das Bayerische Oberland führte. 218 214 hatte im Juli 1987 im Kopfbahnhof Schliersee gerade die Richtung gewechselt und kuppelte an den Kronprinzenwagen "Berlin 20" an.

>>> hier geht es zu allen Fotos von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 in unserer Foto-Datenbank

Zentralasien Reise

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Endspurt in Tadschikistan: Nach 4 ½ Tagen und 4400 km hat der Zug aus Moskau die Hauptstadt Dushanbe fast erreicht. Die Fahrstrecke kreuzt 5 Staatsgrenzen, die hierfür benötigten Haltezeiten betragen in Summe 20 Std.! Und nicht alle Grenzorgane sind den tadschikischen Zugpersonalen, die bis/ab Moskau durchfahren, besonders freundlich gesinnt. Ganz im Gegenteil dazu die Bahnwärterin vor ihrem weißen Häuschen hinter der Brücke: Gleich wird sie den Kollegen Lokführer mit eingerollter Warnflagge freundlich begrüßen und alles in Ordnung signalisieren. Der Zug ist eben daheim!

Die Reise führt zunächst von Moskau durchgehend mit dem Zug bis Tadschikistan. Bis man dorthin gelangt sind jedoch weitere Transitländer zu durchqueren, entsprechend komplex gestalteten sich die Vorbereitungen. Unter Einbeziehung einiger Flugstrecken werden in Kirgisien, Kasachstan und Usbekistan weitere interessante Bahnstrecken bereist, u.a. die Neubaustrecke Karschi- Kumkurgan (Usbekistan), sowie Bishkek-Ryba`ce (Kirgisien), ebenfalls eine waschechte Gebirgsbahn. Zurück geht es größtenteils mit dem Flugzeug, bis auf den Abschnitt Moskau- St Petersburg, der standesgemäß mit dem „Sapsan“ (Siemens Velaro) absolviert werden wird.

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Irgendwie ein ungewohnter Anblick auf fernöstlichen Breitspurgleisen: Der Talgo nach Atyrau in Almaty 2. Hinter der Lok aus chinesischer Produktion hängen gleich zwei Generatorwagen und der Dritte läuft ganz hinten.

>>> zum Beitrag von Ralf Störk

Berlin ist immer eine Reise wert

Berlin ist bekanntlich immer eine Reise wert und auch "abseits" des imposanten Berliner Hauptbahnhofes finden sich lohnende Motive in Berlin. Den Anfang macht der Berliner Westhafen, zweigen hier doch die Züge vom Ring zum Berliner Hauptbahnhof ab bzw. fahren einige Züge, die den Ring passieren, hier ebenfalls vorbei. Alle Fotos NRW-Blitz

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101 143 mit ihrem EC von Prag nach Hamburg.

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Eine NorthRail Rangierlok eilt über den Ring.

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Die Baureihe 442 ist inzwischen ein Dauergast in Berlin (hier 442 620).

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Ebenso die KISS der ODEG (hier 445 101).

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Ein Blick in die andere Richtung gewährt Einsicht  auf die Fahrzeuge der BEHALA.

Eine Weiterfahrt über den S-Bahn-Ring zur Greifswalder Straße ermöglicht die Sichtung der abgestellten Fahrzeuge der Baureihe 142 der EGP:

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142 150 und 142 128 der EGP warten auf den Zementzug.

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Der Blick von der anderen Seite.

Ähnliche Fahrzeuge, die der Baureihe 109, sind häufig in Lichtenberg anzutreffen, warten sie doch auf ihre Nachtzug-Leistungen.

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109-1, 109-3 und 109-2 sonnen sich in Lichtenberg.

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Von den drei Maschinen macht 109-2 den schlechtesten äußeren Eindruck.

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Währedn 109-3 ihre ganz eigenen Botschaften umherfährt.

Der Bahnhof Ostkreuz stellt ein großes Bauprojekt in der Geschichte der Berliner S-Bahn dar und so darf ein Besuch nicht fehlen:

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Der Blick von den unteren S-Bahngleisen (Ost-West-Verbindung) auf die Ring S-Bahngleise.

Berlin Ostkreuz15052014 dvd0030 02

Die Bahnsteige der Ring-Gleise sind fast fertig.

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Die S41 erreicht Ostkreuz.

Bei den Eisenbahnfotografen ist der Standpunkt vom Parkhaus des Berliner Bahnhofs Südkreuz beliebt, es gibt eine noch eine "vorgelagerte" Fußgängerbrücke, die den Blick auf den Bahnhof Südkreuz ermöglicht.

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101 025 mit ihrer aktuellen Starlight-Express Werbung verlässt den Bahnhof mit ihrem IC in Richtung Gesundbrunnen.

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Auch hier sind die ODEG Kiss-Züge anzutreffen (hier 445 102).

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Und die bereits erwähnten Fahrzeuge der Baureihe 442 (hier 442 139 und 136).

Den Abschlusss des Berliner Reigen macht ein kurzer Abschlusshalt am S-Bahnhof Tiergarten:

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445 111 in Richtung Westen.

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Die entgegenkommende 112 105 mit dem RE 1 nach Eisenhüttenstadt.

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182 010 in Richtung Bahnhof Zoo.

Weitere Bilder aus Berlin finden sie in unserem Archiv.

Professionelle Suchfunktion in unserer Foto-Datenbank

Von historisch bis modern. In unserer Foto-Datenbank können Sie mit kostenloser Registrierung gezielt nach Ihrer Lieblingsstrecke oder Lieblingslok suchen. Mit Ticket können Sie aus über 38.000 Fotos bei  mehr als 30.000 Fotos direkt einen Download vornehmen.

>>> Hier kommen Sie zur Foto-Datenbank und den verbesserten Suchfunktionen

Neu zum Download: Fahrplan 1.11.1924 Kleinbahnen mittleres und nordwestliches Deutschland

Fahrplan-Kleinbahnen-01-11-1924-540

Nebenbahnähnliche Kleinbahnen und Straßenbahnen

Im November 1924 existiert eine riesige Fülle an Kleinbahnen deren Fahrplan im PDF-Format zum Download bereitsteht. Der wirtschaftlichen Not dieser Zeit geschuldet wurden die Kursbücher auf schlechtem und sehr dünnen Papier gedruckt, was sich auch mit moderner Technik nicht kompensieren lässt. Dennoch erwartet Sie ein heute weitgehend vergessener Fahrplanschatz von Kleinbahnen im mittleren und nordwestlichen Deutschland.

Diese Zusammenstellung enthält sämtliche nebenbahnähnlichen Kleinbahnen, von Straßenbahnen jedoch nur solche, die verschiedene Orte oder Orte mit entfernter gelegenen Bahnhöfen usw. verbinden oder die mehr als eine Wagenklasse führen. Von Unterwegsstationen und Haltestellen sind in der Regel nur die wichtigeren aufgeführt.

Nebenbahnähnliche Kleinbahnen sind durch eine schraffierte Linie neben den Fahrzeiten oder Kilometerangaben kenntlich gemacht. Sofern nichts anderes bemerkt, führen die Züge der nebenbahnähnlichen Kleinbahnen 2 Wagenklassen, die der Straßenbahnen nur eine Wagenklasse.

im Download für Abonnenten ca. 27 MB >>> mit Ticket zum Download (PDF mit ca. 27 MB)

Inhaltsverzeichnis der Kleinbahnen (Auszug):

  • Alsdorf - Geilenkirchen
  • Altengrabow - Truppenübungsplatz Lohburg
  • Aschersleben -  Nienhagen
  • Bad Eilsen - Bückeburg
  • Bad Kreuznach - St. Johann
  • Bad Kreuznach - Wallhausen
  • Bad Kreuznach - Winterburg
  • Barmen - Hatzfeld....

Der City-Tunnel Leipzig

Am 14. Dezember 2013 wurde der City-Tunnel in Leipzig mit "geringer Verspätung" eröffnet. Ursprünglich sollten hier bereits zur Fußball-WM 2006 die Züge rollen. Mit der Eröffnung wurde auch der Startschuss für die S-Bahn Mitteldeutschland gegeben. Aus diesem Grund passieren die neuen S-Bahn Fahrzeuge der S-Bahn-Mitteldeutschland im 5-Minuten Takt den Tunnel mit seinen Halten Hauptbahnhof tief (Gleis 1 und 2), Markt, Wilhelm- Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof. Kurz vor dem Hauptbahnhof "tauchen" die silbernen S-Bahnen in den Tunnel ein, um dann kurz nach dem Bayerischen Bahnhof wieder an das Tageslicht zurückzukehren. Am 04. Januar 2014 unternahmen wir eine Probefahrt und haben dabei folgenden Beitrag für Sie zusammengestellt:

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 Blick aus dem Zugang zur S-Bahn in die Haupthalle des Hauptbahnhofes Leipzig.

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Reisende haben noch Probleme mit dem Haltepunkt der S-Bahnen im Hauptbahnhof tief. Eine Markierung an den Wänden wäre wohl hilfreicher als der kleine Hinweis im Display ...

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Der Haltepunkt Markt in der Tunnelansicht beim Betreten. Dominierend sind hier die 5.100 m² Terracotta Wandverkleidung.

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 Interessanter wirkt da der Zugang am Rathaus.

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Die Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz ist momentan wohl die am häufigsten fotografierte S-Bahn Station in Deutschland. Imposant sind die verbauten 130.000 Glasbausteine.

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 Impression am Wilhelm-Leuschner-Platz.

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 Blick auf die Zwischentreppe /-ebene, die zeitweise von unzähligen Fotografen bevölkert wird.

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 Hier wirkt der Zugang eher nüchtern.

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Der S-Bahn Triebwagen 1442 635 hat soeben die Station Bayerischer Bahnhof erreicht.

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 Sehr interessant sind die Ausgänge in der Station gestaltet.

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 Der zweite Ausgang. Nicht minder interessant.

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Die Station selber ist wie die anderen Stationen im City-Tunnel nüchtern gehalten. Als optischer Kontrast lohnt ein Blick auf des Ensemble des Bayerischen Bahnhofs. Im Jahr 2006 wurde der Portikus aus dem Jahr 1844 um 30 Meter bei einem Gesamtgewicht von 2.600 Tonnen verschoben:

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Der Zugang vom Bayrischen Platz. In Leipzig gibt es zwei verschiedene Schreibweisen: Bayrischer und Bayerischer Bahnhof!

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 Hier in der Totalen. Leider ist das Ensemble noch nicht abschließend fertiggestellt.

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1442 130 hat soeben den City-Tunnel verlassen und erreicht in wenigen Augenblicken die Station Leipzig MDR. Im Hintergrund das markante Leipziger Hochhaus und der Bayerische Bahnhof.

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 Zum Abschluss unserer Fahrt durch den neuen City-Tunnel in Leipzig eine Aufnahme mit 1442 620 in der S-Bahn Station Leipzig MDR. Abschließend zwei  Innenaufnahmen in der Baureihe 1142:

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 Nettes Detail.

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Die Innenansicht - die Züge am 04. Januar waren alle sehr gut ausgelastet. Als sich die Chance auf ein Foto des fast leeren Innenraumes bot, wurde die freundliche Atmosphäre festgehalten.

Die genannten Daten wurden der Info-Broschüre zum City-Tunnel Leipzig, herausgegeben vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, entnommen.

Steigen Sie ein – ins Jahr 1987

Steigen Sie ein - ins Jahr 1987

Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024x1280 Pixel) zur Verfügung stehen.
Neu in unserer Foto-Datenbank ist die Bildauswahl in Schritten von 10 / 25 / 50 / 100 / 200 Stück.

>>> hier geht es zu den Fotos von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 in unserer Foto-Datenbank

 

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