Winterimpressionen ohne Schnee

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Für Freunde der modernen Traktion haben wir aktuelle Winterbilder ohne Schnee in unsere Datenbank aufgenommen. Alle Fotos sind am 10.12.2016 bei bestem Fotolicht in der Nähe von Berolzheim an der Strecke Treuchtlingen - Ansbach - Würzburg entstanden.

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Aus Griechenland haben wir ein aktuelles Winterbild erhalten auf dem zumindest im Hintergrund ein wenig Schnee zu sehen ist. 220 007 (Adtranz) am 18.12.2016 mit IC 51 der OSE bei Aliartos an der Strecke Athen-Larisa-Thessaloniki. Foto Thomas Agatsas.

Aus unserem Bildarchiv: Baureihe 110

Baureihe 110

110 147 in kobaltblauer Lackierung und Einzelleuchten. Foto Klaus Ratzinger.

Wir haben alle Fotos der Baureihe 110 und deren Erfassung in der Foto-Datenbank überarbeitet. Die Unterbaureihen 110.0, 110.1, 110.2 und 110.3 warten auf unsere Sammler und Jäger...

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Neu im Bildarchiv: Nürnberg – Regensburg von Thomas Stoiber

Felsentor bei Etterzhausen

Thomas Stoiber stellt uns dankenswerter Weise seine Fotos von der Strecke Nürnberg - Neumarkt - Regensburg zur Verfügung. Diese für den internationalen Reise- und Güterverkehr wichtige Hauptstrecke wurde bereits 1950 elektrifiziert. Mit elektrischer Traktion sind die Steigungen der Fränkischen Alb seitdem wirtschaftlicher zu meistern. Der Bilderbogen beinhaltet den Zeitraum von 1986 an und zeigt neben dem Alltagsbetrieb interessante Bespannungen der DB und ÖBB sowie diverse Testzüge. In der Nähe von Regensburg lag das berühmte Felsentor bei Etterzhausen, das am 31. Mai 2010 gesprengt wurde, da sich eine Sanierung zu aufwändig darstellte. Thomas Stoiber fotografierte 111 051 mit einem Eilzug nach Nürnberg am 20.07.1988 bei der Durchfahrt durch das Felsentor.

zu den Fotos

Von Slowenien nach Ostpreußen – ein Reisebericht

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Im Mai 2015 führte mich eine zweiwöchige Eisenbahnreise durch das östliche Europa. Am letzten Tag vor dem großen Bahnstreik bei der DB führte mich am 4. Mai 2015 die Fahrt von München aus nach Villach und Jesenice um dort endlich einmal die Wocheinerbahn zu besuchen. Dabei war auch der Autozug der Slowenischen Eisenbahnen (Slovenske zeleznice (SZ)) in den Reiseplan einbezogen worden. Dieser Zug dient dem Autotransport durch den 6.327,4 Meter langen Wocheinertunnel, der auf dem Bild im Bahnhof von Podbrdo vom Montag, den 4. Mai 2015, im Hintergrund zu sehen ist (Foto Ingo Ehrlich). Am Dienstag, den 5. Mai hieß es früh aufstehen, da der einzige Zug des Tages nach Ljubljana schon um 6.13 Uhr in Divaca abfuhr. Ziel des Tages war Budapest-Deli, dass mit der einzigen Direktverbindung, dem EC 247 "Citadella" erreicht wurde.

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Donnerstag, den 7. Mai, führte der illustre Fahrtweg direkt ab Budapest-Keleti nach Kosice in die Slowakei, um abends dann Poprad zu erreichen.Im Bild: 183 004 der ZSSK Cargo (Zeleznica spolocnost) am 7. Mai 2015 im Bahnhof Poprad vor der Kulisse der Hohen Tatra. Foto Ingo Ehrlich

Von Poprad aus ging es am Freitag, den 8. Mai zunächst mit der Schmalspurbahn in die Hohe Tatra, um dann von 1.340 Meter N.N. mit der Zahnradbahn hinab zur Hauptstrecke zu fahren. Fahrtziel war die Bahnstrecke Banska Bystrica - Cervena Skala - Margecany, die landschaftlich sehr reizvoll mit einem Kehrtunnel bei Telgart durch das Slowakische Erzgebirge und die Niedere Tatra führt.

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Im detaillierten Bericht zur Reise können Sie die weitere Reise nachvollziehen, die von Kosice aus über den Zahnradbahnabschnitt Tisovec - Pohronska Polhora weiter nach Zvolen und Kremnica nach Zilina führte. Im Teil 2 der Reise wir die Weiterfahrt von Zilina aus in die Tschechische Republik behandelt. Über Ceska Trebova und Brno wurde der nur am Wochenende fahrende Kurswagenzug Praha - Jesenik benutzt, der in Glucholazy (Polen) Anschluß nach Nysa (Neiße) und weiter nach Opole (Oppeln) vermittelte. Von Oppeln aus ging es weiter in das äußerst sehenswerte Krakau. Eisenbahntechnisch interessant ging es von dort über Warschau mit dem Hochgeschwindigkeitszug der PKP nach Marienburg und Danzig. Nach Besichtigung von Danzi und der Marienburg führte der Reiseweg über Elbing, Allenstein/Ostpreußen und Rastenburg bis nach Lyck (heute Elk) in Masuren. Von dort führte die nächste Tagesetappe über Allenstein und Thorn nach Posen (heute Poznan), um am Folgetag die Verbindung über Breslau (heute Wroclaw)  und Glatz (heute Glodzko) in die Tschechische Republik  nach Reichenberg (heute Liberec) zu nutzen. Von Nordböhmen aus ging es über Turnov, Mlada Boleslav, Kolin nach Brno um von dort aus mit dem neuen Railjet der CD den Wiener Hauptbahnhof anzusteuern, um von dort mit dem Railjet der ÖBB weiter nach München zu fahren.

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 1

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 2

Aus für den IC Rottaler Land

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Nur Samstags verkehrte der IC Rottaler Land von München aus über Mühldorf und Passau nach Hamburg. 218 354 beförderte diesen Zug im Mai 2002 östlich von Neumarkt-St. Veit nach Passau. Als RB 27027 wurde München um 7.07 Uhr verlassen und Mühldorf um 8.16 Uhr erreicht.  Nach 20 minütigem Aufenthalt setzte der Kurswagenzug als RE 27005 seine Fahrt nach Passau fort, das um 10.50 Uhr erreicht wurde.  Die Gegenleistung fuhr um 17.09 Uhr in Passau ab und erreichte Mühldorf um 19.21 Uhr. Mit diesen Zügen konnten Fernreisende ohne Umsteigen das niederbayerische Bäderdreieck Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach erreichen. Wobei für die letzten Kilometer nach Bad Füssing und Bad Griesbach dann doch noch in den Bus umgestiegen werden musste. Foto Ingo Ehrlich

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Damit geht in Niederbayern eine Ära zu Ende, die 1979 zunächst mit einer Kurswagenverbindung von Dortmund und ab 1980 auch von Hamburg aus begann. Vor 15 Jahren gab es Überlegungen die Zugleistung zu streichen, doch dieses Schicksal ereilte die Direktverbindung erst mit Ablauf des 13.12.2014. Das Bild zeigt den Kurswagenzug E 3474 aus Dortmund mit 211 288 am 17.08.1982 in Pocking. Trotz des damals eher spartanischen Komforts stiegen zahlreiche Reisendeum 16.30 Uhr  aus dem täglich verkehrenden Fernzug. Der Kurswagenzug aus Hamburg erreichte Pocking damals um 19.05 täglich außer Samstag. Foto Ingo Ehrlich

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Anno 1998: IC 927 "Rottaler Bäderdreieck" mit 218 152 im Bahnof Pocking.  (ab hier stammen alle Bilder von Josef Mauerer)

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Zuglaufschild des IC 689 "Rottaler Land" (1998)

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Die bunte Garnitur des RE 1087 "Rottaler Land" Anno 1999 auf der Fahrt nach Passau im Bahnhof Neumarkt-St. Veit.

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Aus den letzten Einsatztagen stammt dieses Bild  vom RE 27005 nach Passau mit 218 404 im Bahnhof Sulzbach (Inn).

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So sah der IC 689 "Rottaler Land" 1997 aus. 110 249 bei der Durchfahrt in Obertraubling, die letzten beiden Wagen wurden in Passau abgekuppelt.

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Der IC Rottaler Land verkehrte mit 6 Wagen nach Passau (hier 2014 bei Plattling).

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Infrastrukturbedingt konnte auf der Nebenbahn nach Mühldorf aber nur ein 4 Wagenzug verkehren. Daher fuhr die Zuglok mit zwei Wagen leer von Passau nach München...

 

Abschied vom Nachtzug München – Paris

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Mit dem Fahrplanwechsel Winter 2014/15 wurde die Nachtzugverbindung München - Paris eingestellt. Dies ist Anlass um kurz auf die Geschichte dieser Nachtverbindung einzugehen. Foto CNL 450 Berlin - Paris mit Wagengruppe aus München im Dezember 2014 im Bahnhof Paris Est. Alle Fotos Josef Mauerer

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Bis zum Dezember 2008 gab es einen direkten Nachtzug D 260/261 zwischen München und Paris. Dieser Zug fuhr seit 1991 in dieser Form und war Nachfolger des D 263/262 "Orient-Express" in dessen seit den 1950ziger Jahren unverändert gebliebener Fahrplanlage. der "Orient-Express" selbst wurde 1991 zu einer optimierten Nachtverbindung Paris - Wien - Budapest, die zu nachtschlafender Zeit in München-Ostbahnhof hielt. Doch auch der "Orient-Express" ist längst Geschichte geworden.

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Einfahrt des CNL 450 im Dezember 2014 in Paris. Als Nachfolger des direkten D 260/261 verkehrte ab Dezember 2008 der CNL 418/419 mit Wagenübergang in Mannheim auf den CNL 450/451 von Berlin. zeitweise gab es 2011 auch eine Wagengruppe von/nach Hamburg. Nun wurde zum Fahrplanwechsel im Winter 2014 auch die letzte Nachtzugverbindung München - Paris aus dem Fahrplan gestrichen.

Weiterfahrt ins Jahr 1987 mit Gerald Bendrien

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Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024 x 1280 Pixel) zur Verfügung stehen. Darunter auch die legendäre Sonderzugfahrt, die historische Salon- und Speisewagen in das Bayerische Oberland führte. 218 214 hatte im Juli 1987 im Kopfbahnhof Schliersee gerade die Richtung gewechselt und kuppelte an den Kronprinzenwagen "Berlin 20" an.

>>> hier geht es zu allen Fotos von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 in unserer Foto-Datenbank

Zentralasien Reise

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Endspurt in Tadschikistan: Nach 4 ½ Tagen und 4400 km hat der Zug aus Moskau die Hauptstadt Dushanbe fast erreicht. Die Fahrstrecke kreuzt 5 Staatsgrenzen, die hierfür benötigten Haltezeiten betragen in Summe 20 Std.! Und nicht alle Grenzorgane sind den tadschikischen Zugpersonalen, die bis/ab Moskau durchfahren, besonders freundlich gesinnt. Ganz im Gegenteil dazu die Bahnwärterin vor ihrem weißen Häuschen hinter der Brücke: Gleich wird sie den Kollegen Lokführer mit eingerollter Warnflagge freundlich begrüßen und alles in Ordnung signalisieren. Der Zug ist eben daheim!

Die Reise führt zunächst von Moskau durchgehend mit dem Zug bis Tadschikistan. Bis man dorthin gelangt sind jedoch weitere Transitländer zu durchqueren, entsprechend komplex gestalteten sich die Vorbereitungen. Unter Einbeziehung einiger Flugstrecken werden in Kirgisien, Kasachstan und Usbekistan weitere interessante Bahnstrecken bereist, u.a. die Neubaustrecke Karschi- Kumkurgan (Usbekistan), sowie Bishkek-Ryba`ce (Kirgisien), ebenfalls eine waschechte Gebirgsbahn. Zurück geht es größtenteils mit dem Flugzeug, bis auf den Abschnitt Moskau- St Petersburg, der standesgemäß mit dem „Sapsan“ (Siemens Velaro) absolviert werden wird.

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Irgendwie ein ungewohnter Anblick auf fernöstlichen Breitspurgleisen: Der Talgo nach Atyrau in Almaty 2. Hinter der Lok aus chinesischer Produktion hängen gleich zwei Generatorwagen und der Dritte läuft ganz hinten.

>>> zum Beitrag von Ralf Störk

Der Foto-Tipp der Woche: Gäubahn Stuttgart – Rottweil – Tuttlingen

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Ein bunter Strauß interessanter Fotos seit den 1980ziger Jahren hat sich in unserer Foto-Datenbank angesammelt. Im Bild: 181 207 mit einem EC von Stuttgart nach Zürich hatte am 18. Juli 2014 eben Rottweil hinter sich gelassen. Im Vordergrund die Trasse der Strecke Rottweil - Villingen-Schwenningen und im Hintergrund das Viadukt der stillgelegten Nebenbahn Rottweil - Schömberg - Balingen. Foto Ingo Ehrlich

>>> hier geht es zu den Fotos der Gäubahn

Kleine Runde durch Böhmen 05/2014

Nachdem ich nun 9 Tage meines Interrail-Tickets in Südfrankreich verwendet hatte, wählte ich für meinen 10. und letzten Interrail-Reisetag eine kleine Stippvisite nach Böhmen. Zum einen als Kontrastprogramm zu Südfrankreich und zum anderen zum lange überfälligen Lückenschluss für die Bahnhöfe Summerau und Bayerisch Eisenstein. Gleichzeitig wollte ich mich mit dem Betriebsablauf bei der CD vertraut machen, nachdem ich nun schon längere Zeit dort nicht mehr mit der Bahn unterwegs war.

Am Mittwoch, den 14. Mai 2014 startete ich früh morgens in Dießen, wobei mir die knappen Übergangszeiten in Weilheim und München nicht so recht waren. Aber es klappte alles zu meiner Zufriedenheit. Alternativ hätte ich das Programm sonst einen Tag später erneut probiert. Immerhin hatte ich gute, wenn auch knappe Anschlussverbindungen.

218 444 in München Hbf

So startete ich schon kurz nach 7 Uhr in München mit einer wenig besetzten Regionalbahn nach Mühldorf, die aus einer von 218 444 (Foto s.o.) gezogenen Doppelstockwendegarnitur bestand und nahezu an allen Bahnhöfen mit dem entgegenkommenden starken Pendlerverkehr aus Mühldorf kreuzte.

>>> weiter im Beitrag

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