Aus unserem Bildarchiv – Fotos von der Tegernseebahn

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Ein eher wenig beachtetes Dasein führte die Tegernseebahn, die den Verkehr zwischen Schaftlach und Tegernsee bediente. Dabei kamen die wenigen Reisewagen der Privatbahn mit durchlaufenden Zügen bis nach München Hbf. Nach Übernahme des Betriebs durch die Bayerische Oberlandbahn gerät dieGeschichte der durchaus interessante Privatbahn allmählich in Vergessenheit. Grund genug in den Tiefen unseres Bildarchivs nach entsprechenden Fotos von Ingo Ehrlich zu stöbern. Zuletzt nur als Ersatzlok kam TAG 12 (Baureihe V 65), die am 10. Februar 1960 neu an die Tegernseebahn ausgeliefert wurde, vor Reisezügen zum Einsatz, wie hier im September 1998 bei Schaftlach.

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Eine kleine Niedersachsen Rundreise im Jahre 1977

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Am Bahnsteig in Oldenburg stand dann die erste V 200, die 220 081-4

Was macht man als Wehrpflichtiger aus dem Ruhrgebiet in einer niedersächsischen Kaserne, wenn es in der Woche einen Feiertag gibt? Die übliche Heimfahrt wie am Wochenende lohnte sich nicht, doch in der Kaserne oder in Nienburg - meinem Dienstort - herumzuhängen erschien mir auch nicht als attraktive Alternative. Und so hatte ich schon lange vor jenem 19.05.1977, dem Himmelfahrtstag, beschlossen, dass ich als Eisenbahnfan mit der Bahn eine Reise mache. Die Fahrkarten waren für uns als Wehrpflichtige günstig und so war das ganze dank des mir damals üppig erscheinenden Wehrsolds - schließlich war ich sonst nur an minimales Taschengeld gewöhnt - auch leicht erschwinglich. Ich hatte das Kursbuch gewälzt und schließlich stand der Plan fest. Die Fahrt würde mich in aller Frühe zunächst von Nienburg nach Oldenburg führen. Von dort ging es weiter nach Bremen und Cuxhaven. Dem schloss sich die Fahrt von Cuxhaven über Stade nach Hamburg an. Von dort ging es weiter über Lüneburg nach Celle, von dort zurück nach Uelzen, um von da schließlich wieder über Langwedel nach Nienburg zu rollen. Ja, so eine Tour war damals an einem Feiertag möglich. Und da ich oft umsteigen musste, gab es natürlich auch genügend Zeit, um Bilder zu machen. Schließlich war das ja der Zweck der ganzen Tagestour.

Ich schlich mich also morgens noch bei Dunkelheit aus der Kaserne und bestieg am Bahnhof den Frühzug Richtung Oldenburg. Dies war zugleich der erste Zwischenhalt. Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwartete, ich kannte lediglich die Bilder des Bahnhofes und einiges von der Geschichte der Großherzoglich Oldenburgischen Staaseisenbahnen. Hatte doch mein "alter Herr" darüber ein Buch geschrieben. Die Dunkelheit wich und ein fast wolkenloser Himmel war zu sehen - es versprach also Bilderbuchwetter fürs Fotografieren zu werden. Etwa um 6 Uhr erreichte der Zug schliesslich Oldenburg. Damals Heimat der V200 oder 220, wie sie seit der Umzeichnung hiessen.

Doch erst von der Fußgängerbrücke, die über das Bahnhofsgelände hinüber zum Bw führt, sollten sich die Oldenburger Schätze offenbaren. Hier stand nicht nur eine 220er, nein gleich mehrere warteten hier auf ihren Einsatz. Daneben 798er Schienenbusse, die 624er Dieseltriebwagen und natürlich auch die damals modernen 216er.

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Meine besondere Aufmerksamkeit erregte damals natürlich die 220 001-2 (erste Lok von links), die, 1953 von Krauss-Maffei gebaut, als erste V200 am 21. Mai 1953 ihre erste Probefahrt machte. Fast auf den Tag genau 24 Jahre vor meiner Reise. Es folgen 220 073-1, eine Lok der Baureihe 216, dann die bis zum Schluss mit ihren Zierleisten fahrende 220 061-6. Vor dem Schuppengleis rechts vom Schienenbus der Baureihe 798 dieselte 220 080-6 an der Tankstelle brummend vor sich hin.

Neben vielen anderen Fahrzeugen stach mir besonders ein Wasserwagen ins Auge. Genaue Bezeichnung: 30, 80 DB, 97 30 219-1, Wasserwagen 924, Han Bw Oldenburg. LüP 12,25m, Höchstgeschwindigkeit 75 km/h.

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Sämtliche Fotos: Hans Kobschätzky

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NEU: Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber

21.02.1988 86 457 mit Sonderzug bei Pollanten

Neu in unserem Archiv sind Bilder aus der Oberpfalz von Thomas und Rudolf Stoiber. 86 457 war am 21. Februar 1988 bei Pollanten mit einem Sonderzug auf der Strecke Neumarkt - Beilngries entlang des König-Ludwig-Kanals unterwegs.

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Update unserer Foto-Datenbank mit Download-Funktion

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg)

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg) am Nachmittag des 18. Juni 1990. Drei mit V 100 der Deutschen Reichsbahn bespannte Nahverkehrszüge warteten mit Zügen nach Parchim, Wismar und Güstrow auf die Abfahrt. Foto Ingo Ehrlich

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25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung kommt einem die Bahnhofsszene vom 16. Juni 1990 im innerdeutschen Grenzbahnhof Herrnburg zwischen Lübeck und Bad Kleinen befremdlich vor. 132 602 hatte den Grenzbahnhof mit einer Silberlingsgarnitur erreicht. Man beachte Absperrzaun, Grenzbeamter, Reichsbahnpersonal und Kunden vor dem Intershop. Foto Ingo Ehrlich

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Von Slowenien nach Ostpreußen – ein Reisebericht

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Im Mai 2015 führte mich eine zweiwöchige Eisenbahnreise durch das östliche Europa. Am letzten Tag vor dem großen Bahnstreik bei der DB führte mich am 4. Mai 2015 die Fahrt von München aus nach Villach und Jesenice um dort endlich einmal die Wocheinerbahn zu besuchen. Dabei war auch der Autozug der Slowenischen Eisenbahnen (Slovenske zeleznice (SZ)) in den Reiseplan einbezogen worden. Dieser Zug dient dem Autotransport durch den 6.327,4 Meter langen Wocheinertunnel, der auf dem Bild im Bahnhof von Podbrdo vom Montag, den 4. Mai 2015, im Hintergrund zu sehen ist (Foto Ingo Ehrlich). Am Dienstag, den 5. Mai hieß es früh aufstehen, da der einzige Zug des Tages nach Ljubljana schon um 6.13 Uhr in Divaca abfuhr. Ziel des Tages war Budapest-Deli, dass mit der einzigen Direktverbindung, dem EC 247 "Citadella" erreicht wurde.

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Donnerstag, den 7. Mai, führte der illustre Fahrtweg direkt ab Budapest-Keleti nach Kosice in die Slowakei, um abends dann Poprad zu erreichen.Im Bild: 183 004 der ZSSK Cargo (Zeleznica spolocnost) am 7. Mai 2015 im Bahnhof Poprad vor der Kulisse der Hohen Tatra. Foto Ingo Ehrlich

Von Poprad aus ging es am Freitag, den 8. Mai zunächst mit der Schmalspurbahn in die Hohe Tatra, um dann von 1.340 Meter N.N. mit der Zahnradbahn hinab zur Hauptstrecke zu fahren. Fahrtziel war die Bahnstrecke Banska Bystrica - Cervena Skala - Margecany, die landschaftlich sehr reizvoll mit einem Kehrtunnel bei Telgart durch das Slowakische Erzgebirge und die Niedere Tatra führt.

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Im detaillierten Bericht zur Reise können Sie die weitere Reise nachvollziehen, die von Kosice aus über den Zahnradbahnabschnitt Tisovec - Pohronska Polhora weiter nach Zvolen und Kremnica nach Zilina führte. Im Teil 2 der Reise wir die Weiterfahrt von Zilina aus in die Tschechische Republik behandelt. Über Ceska Trebova und Brno wurde der nur am Wochenende fahrende Kurswagenzug Praha - Jesenik benutzt, der in Glucholazy (Polen) Anschluß nach Nysa (Neiße) und weiter nach Opole (Oppeln) vermittelte. Von Oppeln aus ging es weiter in das äußerst sehenswerte Krakau. Eisenbahntechnisch interessant ging es von dort über Warschau mit dem Hochgeschwindigkeitszug der PKP nach Marienburg und Danzig. Nach Besichtigung von Danzi und der Marienburg führte der Reiseweg über Elbing, Allenstein/Ostpreußen und Rastenburg bis nach Lyck (heute Elk) in Masuren. Von dort führte die nächste Tagesetappe über Allenstein und Thorn nach Posen (heute Poznan), um am Folgetag die Verbindung über Breslau (heute Wroclaw)  und Glatz (heute Glodzko) in die Tschechische Republik  nach Reichenberg (heute Liberec) zu nutzen. Von Nordböhmen aus ging es über Turnov, Mlada Boleslav, Kolin nach Brno um von dort aus mit dem neuen Railjet der CD den Wiener Hauptbahnhof anzusteuern, um von dort mit dem Railjet der ÖBB weiter nach München zu fahren.

>>> zum ausführlichen Reisebericht mit vielen Fotos Teil 1 (Zugang nur mit kostenlosem Login / free registration)

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Der Pendolino – eine Erfolgsgeschichte ging 2014 zu Ende

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Brachte Schwung auf die Strecken in Oberfranken. Der Neigetechnik-Triebwagen 610 504 am 02.05.1994 im Bahnhof Nürnberg. Der vordere Zugteil fuhr nach Bayreuth, der hintere Zugteil nach Hof an der Saale. Rechts im Bild die Baureihe 614 mit der in den 1970ziger Jahren Testfahrten für die aktive Wagenkastensteuerung durchgeführt wurden. Foto Ingo Ehrlich. >>> zum Beitrag

>>> zu den Fotos Baureihe 610

Weiterfahrt ins Jahr 1987 mit Gerald Bendrien

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Aus der Foto-Schatztruhe von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 haben wir erneut weitere Bilder online gestellt, die mit Ticket zum Download (Format ca. 1024 x 1280 Pixel) zur Verfügung stehen. Darunter auch die legendäre Sonderzugfahrt, die historische Salon- und Speisewagen in das Bayerische Oberland führte. 218 214 hatte im Juli 1987 im Kopfbahnhof Schliersee gerade die Richtung gewechselt und kuppelte an den Kronprinzenwagen "Berlin 20" an.

>>> hier geht es zu allen Fotos von Gerald Bendrien aus dem Jahr 1987 in unserer Foto-Datenbank

Rund um den Bahnknoten Miltach

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Bahnknoten Miltach? Wer kennt denn den heute noch? Miltach liegt an der Bahnstrecke Cham - Lam, die aufgrund des Betriebs durch die Regentalbahn oft recht kuriose Zugbildungen zeigte. Zudem gab es von Miltach aus eine durchgehende Bahnverbindung über Konzell nach Straubing. Von dieser Querverbindung ist heute nur noch der Abschnitt Straubing - Bogen in Betrieb. Wenige Monate vor der Stillegung konnte am 07.04.1986 noch die scheinbar heile Welt im Bahnhof Steinburg an der Nebenbahn Straubing - Miltach für die Nachwelt festgehalten werden. Vor kurzem war der Mittagszug aus Straubing in Steinburg angekommen und wartete nun auf die Rückfahrt.

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Weiter zeigt der Beitrag auch den einstigen Alltag auf der Regentalbahn. Diese Garnitur des Schülerzuges dürfte so ziemlich das Schrillste gewesen sein, was 1996 planmäßig auf deutschen Gleisen unterwegs war. (21.05.1996)

>>>zum Beitrag nur für Abonnenten mit gültigem Ticket

weitere Beiträge zum Thema

Schienenbusreise zwischen Straubing und Bogen 1986 *

Sonderfahrt Cham-Miltach-Konzell-Streifenau 1988 *

Cham - Kötzting Special 1987 - 1992 *

>>> Ticket-Übersicht

* = exclusiv für Abonnenten

 

Herbst im Allgäu

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Trotz des unverändert unbeständigen Wetters konnte am 27.09.2014 der Betriebsalltag im Allgäu festgehalten werden. Darunter auch die derzeitige Starlok 218 467, die zwischen München und Füssen pendelte. Im Bild der morgendliche ALEX bei Immenstadt auf der Fahrt nach München. Foto Ingo Ehrlich

>>> hier geht es zu den Fotos vom 27.09.2014

>>> hier geht es zu den Fotos von 218 467 in unserer Fotodatenbank

Südfrankreich im Mai 2014

Die französische Regierung steht vor neuen Einsparungen ihres Haushaltsbudgets. Da liegt es sehr nahe, dass davon letztendlich auch die SNCF betroffen sein wird. In den Fachzeitschriften werden bereits diverse Linien, die zur Stilllegung anstehen aufgelistet. Darunter eine Vielzahl von Strecken, deren bescheidenes Fahrplanangebot sich in den letzten 10 Jahren in der Regel gar nicht oder nicht zum Vorteil verändert haben. Nachdem ich von diesen Strecken vor geraumer Zeit viele Fotos gemacht hatte, lag es nun nahe mit einem Interrail-Ticket die in Südfrankreich eventuell betroffenen Strecken auch zu bereisen.

Donnerstag 1. Mai 2014

Überpünktlich kam der EC aus München zur Weiterfahrt über Kempten nach Zürich in Buchloe an, wo meine Reise begann. Im ersten Wagen hinter der Solo verkehrenden Baureihe 218 ist fast alles leer. Es herrscht sehr ruhiger Feiertagsverkehr nur zwischen Bregenz und Winterthur ist etwas mehr Reisendenverkehr. Kurioserweise steht im Bahnhof St. Margrethen eine Lok der DB vom Typ Baureihe 185, wie die da wohl hingekommen ist?   Im Baustellenbereich zwischen Winterthur und Zürich drückt es mich auf einmal in den Sitz, so geht die Lok durch. Ich denke "war wohl Überspannung" und schon wird eine Schnellbremsung eingeleitet, so dass im Großraumwagen spürbar hörbar mehrere Sitze durch die Fliehkraft in die ausgezogene Stellung ausfahren. Aber gleich geht die Fahrt weiter. Gott sei Dank! Sehr pünktlich erreichen wir Zürich, wo ich in den seit Winterthur hinterherfahrenden ICN nach Geneve einsteige. Dieser Zug fährt über Aarau, Olten, Solothurn, Yverdon und ist bis Olten gut besetzt. Im regen erreiche ich Genf, wo ich etwas umherirre, um den französischen Bahnsteig zu erreichen. Der Elektro-Triebwagen nach Grenoble ist gut gefüllt. Gemächlich rollen wir nach Bellegarde mit seinem museal wirkendem Bahnhof. Es folgt ein landschaftlich besonders schöner Abschnitt am Lac du Bourget  entlang.

Grenoble-TER-01-05-2014

Über Chambery gelange ich super pünktlich nach Grenoble Foto s.o.), wo am gleichen Bahnsteig der Doppelstock-Triebwagen nach Lyon fast leer bereit steht. In schnittiger Fahrt geht es nach Lyon, wo wir dann im Bahnhofsvorfeld 30 Minuten auf die Einfahrt warten. Dies ist zumindest für mich nicht weiter tragisch, da ich mein Hotel unmittelbar am Bahnhof gebucht habe und in Lyon nur noch ein paar notwendige Reservierungen von reservierungspflichtigen Zügen vornehmen will. Mit einem Streifzug durch die schöne Stadt Lyon und einem Essen in einem China-Restaurant klingt der erste Reisetag trotz Platzregen auf dem Weg zurück ins Hotel gemütlich aus.

Fahrplan:

ab 07:58 Buchloe EC 196
an 11:44 Zürich HB

ab 12:04 Zürich IC522 (Neigezug)
an 14:42 Geneve

ab 14:59 Geneve TER96642
an 17:06 Grenoble

ab 17:23 Grenoble TER17632
an 18:46 Lyon Part Dieu (Verspätung +30 Minuten)

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