Mit 218 460 der Westfrankenbahn in den Frühling

Der neue Star unter den Eisenbahnfotografen ist 218 460 der Westfrankenbahn, die sich wieder im "alten" Lack ocean-beige zeigt und sich somit vom Einerlei der verkehrsroten Lackierung abhebt. Stefan Eisenhut nutzte das Frühlingserwachen im Allgäu und stellt uns seine Bilder dankenswerter Weise für das Online-Archiv zur Verfügung. Am 8. April 2017 rollten 218 460 und 218 421 als Lokzug in den Obstgärten von Bodolz dem Bahnhof Lindau entgegen.

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100 Jahre Weilheim – Schongau

 

01 1066 am 19. September 1992 mit einem Sonderzug zum 75-jährigem Jubiläum zwischen Hohenpeissenberg und Peiting. Natürlich hatte die auf dieser Nebenbahn nie eingesetzte Schnellzug- Dampflokomotive Probleme die Steigung zu überwinden. Daher musste eine Diesellokomotive der Baureihe 218 nachschieben. Foto Ingo Ehrlich

1906 wurde mit der Projektierung der Teilstrecke Peissenberg - Schongau begonnen. Die Bauarbeiten an der Brücke über die Ammer in Schongau starteten im Winter 1910/11. Mit deren Fertigstellung im Dezember 1912 hatte die bedeutende Haindlsche Papierfabrik, die in Schongau südlich der Ammer lag, endlich Schienenverbindung - wenn auch zunächst nur in Richtung Landsberg bzw. Kaufering - erhalten.

Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914 verzögerte sich die Fertigstellung der Teilstrecke, die trotz des Kriegsgeschehens am 11. Januar 1917 eröffnet werden konnte.

Führt die Trasse auf dem bereits 1866 als Kohlebahn eröffneten 8,9 km langen Teilabschnitt von Weilheim aus (561 m N.N) hauptbahnmässig mit leichter Steigung nach Peissenberg (591 m N.N.) trotzte der Abschnitt weiter nach Schongau den Erbauern viel Energie ab.

Der Bahnhof des 6,2 km von Peissenberg entfernten  Hohenpeissenberg liegt auf 722 m N.N.  Aus diesem Grund spielte der durchgehende Güterverkehr nie eine bedeutende Rolle. Vielmehr wurde er auf dem von 1925 bis 1983 elektrifizierten Abschnitt Weilheim - Peissenberg und zwischen Schongau (681 m N.N) und Hohenpeissenberg über Peiting-Ost (717 m N.N) abgewickelt. Ursache des durchaus starken Güteraufkommens waren die heute längst stillgelegten Kohlenförderungen in Peissenberg, Hohenpeissenberg und Peiting. Im Mai 2005 endete die Bedienung des zuletzt noch von der Augsburger Localbahn betriebenen Anschlussgleises auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Peiting-Ost.

In unserem Fotoarchiv finden Sie sehr viele Fotos von dieser Strecke, die auch nach 100 Jahren noch in Betrieb ist und die von den Reisenden sehr gut angenommen wird. Damit gehört das früher immer wieder heraufbeschworene Schreckgespenst der Stilllegung mittlerweile der Geschichte an.

420 001 jetzt Exponat des DB Museum Nürnberg

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Nach dem Einsatz bei der langen Nacht der Münchener Museen am 18. Oktober 2015 erlitt das Museumsfahrzeug 420 001 einen Standschaden, der weitere Einsätze trotz ausreichender Untersuchungsfrist bis ins Jahr 2018 unmöglich machte und im Dezember 2016 zur Überführung ins DB Museum Nürnberg führte. Die Überführung fand mit 103 222 der RailAdventure GmbH am 8. Dezember 2016 statt.

Der kieselgrau/reinorange Triebwagen 420 001 war der erste S-Bahn-Triebwagen, der Ende der 1960ziger Jahre für den S-Bahnbetrieb in München entwickelt worden war. Im Gegensatz zum S-Bahnbetrieb in Berlin oder Hamburg musste der Betrieb in München auch auf Gleisen des Regional-, Fern- und Güterverkehrs abgewickelt werden. Mit hohem Beschleunigungsvermögen und vielen Türen für einen raschen Fahrgastwechsel wurde diese Triebwagenbaureihe neben München auch in den neuen S-Bahnnetzen von Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart eingesetzt. Anfang der 1970ziger Jahre konnten die Münchner abstimmen, in welchem Farbkleid sich die S-Bahn-Triebwagen zeigen sollten. Neben dem kieselgrau/reinorange 420 001 standen 420 002 in blau/kieselgraue und 420 003 in purpurrot/kieselgraue zur Auswahl. Selbstredend fiel die Wahl auf die bayerischen Landesfarben "weiß-blau". Von nun an bewährte sich die Baureihe von hartnäckigen Türstörungen im harten Winterbetrieb zur vollsten Zufriedenheit. Übrigens - während der Endwagen 420 002 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München ausgestellt ist, sind dessen weitere Wagen sowie auch 420 003 verschrottet worden.

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Nach 32 Jahren endete der Einsatz der Baureihe 420 am 4. Dezember 2004 in München, nachdem die Baureihe 423 den gesamten Betrieb übernommen hatte. Doch der Abschied der Baureihe 420 sollte in München nicht lange währen, denn ab 17. November 2014 wurden auf Teilstrecken außerhalb des durch die Innenstadt führenden S-Bahn-Tunnels teilweise wieder auf die bewährte und für diesen Zweck runderneuerte Baureihe 420 zurückgegriffen. Dies war die Folge der Erweiterung des S-Bahn-Netzes auf die Strecke Dachau - Altomünster und eines allgemeinen Fahrzeugmangels bei gleichzeitig starkem Fahrgastwachstum. Zudem war die Herstellung der Baureihe 423 zu diesem Zeitpunkt bereits beendet.

Seit der Abnahme des Fahrzeugs am 11.12.1969 legte 420 001 über 3,5 Millionen Kilometer ohne größere Ausfälle zurück, das entspricht mehr als 87 Erdumrundungen. Seit dem 23. April 2002 präsentierte sich der Triebwagen 420 001 frisch überholt in seinen originalen Farben kieselgrau/reinorange und zeigte sich der Öffentlichkeit auf vielen Veranstaltungen (Strecken- und Verbundjubiläen) und Sonderfahrten, die von der S-Bahn München in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft S-Bahn München e.V. organisiert wurden. Da der S-Bahn-Triebwagen nicht über Toiletten verfügte, mußten auf den Sonderfahrten ausgedehnte Toilettenaufenthalte auf Bahnhöfen eingeplant werden. 2010 wurde er vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als technisches Denkmal unter Denkmalschutz gestellt.

Lebenslauf des 420 001:

  • 11.12.1969 Abnahme und Beheimatung im Bw München 1
  • 01.03.1972 Umbeheimatung zum Bw München 6 (München-Steinhausen)
  • 01.12.1984 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 16.12.1984 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 01.07.1985 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 01.08.1985 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 14.02.2001 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 23.04.2002 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 04.12.2004 als seinerzeit letztes Exemplar der Baureihe 420 in München steht 420 001 als "historische S-Bahn" für Sonderfahrten zur Verfügung
  • 18.10.2015 letzter Einsatz als Museumsfahrzeug anlässlich der langen Nacht der Museen in München, wobei das Fahrzeug auch die Stammstrecke durch die Innenstadt benutzen durfte
  • 07.12.2016 Vorbereitung des Abtransportes vom München-Steinhausen zum DM Museum Nürnberg

Ziele der Sonderfahrten:

  • Ismaning
  • Flughafen München Rundfahrt
  • Herrsching (Ammersee)
  • Starnberg (Starnberger See)
  • Oberammergau
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Kaltenberg
  • Augsburg
  • Nördlingen
  • Nürnberg
  • Bamberg
  • Steinach (bei Rothenburg o.T.)
  • Rosenheim
  • Prien (Chiemsee)
  • Freilassing
  • Berchtesgaden
  • Regensburg
  • Passau
  • Wörgl
  • Salzburg
  • Frankfurt
  • Darmstadt-Kranichstein

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Winterimpressionen ohne Schnee

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Für Freunde der modernen Traktion haben wir aktuelle Winterbilder ohne Schnee in unsere Datenbank aufgenommen. Alle Fotos sind am 10.12.2016 bei bestem Fotolicht in der Nähe von Berolzheim an der Strecke Treuchtlingen - Ansbach - Würzburg entstanden.

>> zu den Bildern von Berolzheim

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Aus Griechenland haben wir ein aktuelles Winterbild erhalten auf dem zumindest im Hintergrund ein wenig Schnee zu sehen ist. 220 007 (Adtranz) am 18.12.2016 mit IC 51 der OSE bei Aliartos an der Strecke Athen-Larisa-Thessaloniki. Foto Thomas Agatsas.

Viaduc de Garabit

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Oldtimertreffen am Fuße des Viaduc de Garabit. Foto vom 29.04.2003 Ingo Ehrlich.

In der Einsamkeit des Zentralmassivs überquert der Viaduc de Garabit das Tal der Truyere. 1880 begannen die Bauarbeiten durch die Brückenbauanstalt Eiffel & Compagnie im Rahmen des Streckenbaus von Clemont-Ferrand nach Beziers. Die Dimensionen der Brücke sind beeindruckend: Länge ca. 565 Meter, Höhe 122 Meter und Spannweite des im April 1884 geschlossenen Bogens 165 Meter. 3.169 Tonnen Eisen, 41 Tonnen Stahl, 23 Tonnen Guss und 15 Tonnen Blei sowie 18.647 Kubikmeter Mauerwerk wurden verbaut.

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Aus unserem Bildarchiv – Fotos von Ulrich Sax

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Aus der Zeit als zwischen Heilbronn und Frankfurt der Hecken-Eilzug über Eberbach und Hanau noch mit der Baureihe 216 bespannt war, haben wir etliche Bilder von Ulrich Sax neu in unser Bildarchiv eingestellt. 216 115 rollte im November 1983 an Gundelsheim am Neckar in nördlicher Richtung vorbei. Foto Ulrich Sax.

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Mit dem Update vom 25.09.2016 sind nun auch viele Fotos der Baureihe 456 online. Darunter auch vom letzten Betriebstag, dem 31. Mai 1986, im Raum Heidelberg.

>>> zu den 100 neuesten Fotos - latest 100 Photos - Update vom 25.09.2016

Aus unserem Bildarchiv – Fotos von der Tegernseebahn

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Ein eher wenig beachtetes Dasein führte die Tegernseebahn, die den Verkehr zwischen Schaftlach und Tegernsee bediente. Dabei kamen die wenigen Reisewagen der Privatbahn mit durchlaufenden Zügen bis nach München Hbf. Nach Übernahme des Betriebs durch die Bayerische Oberlandbahn gerät dieGeschichte der durchaus interessante Privatbahn allmählich in Vergessenheit. Grund genug in den Tiefen unseres Bildarchivs nach entsprechenden Fotos von Ingo Ehrlich zu stöbern. Zuletzt nur als Ersatzlok kam TAG 12 (Baureihe V 65), die am 10. Februar 1960 neu an die Tegernseebahn ausgeliefert wurde, vor Reisezügen zum Einsatz, wie hier im September 1998 bei Schaftlach.

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Update – OSE – die Hellenischen Eisenbahnen

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Manchmal sieht man den Zug vor lauter Containern nicht...

A 501 und 463 mit Zug 80409 der OSE im Hafen von Ikonio. Foto Thomas Agatsas vom 05.07.2016.

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Schwerer Güterverkehr in Diesel-Doppeltraktion auf der elektrifizierten Hauptsrecke Thessaloniki - Larissa - Athen. A 464 und 510 am 2. Mai 2010 mit Zug 54507 bei Heronia. Foto Thomas Agatsas

Als neuen Bildautor konnten wir Thomas Agatsas aus Griechenland gewinnen. Damit können wir Ihnen in unserem Bildarchiv auch Fotos der hellenischen Eisenbahnen OSE zeigen. We proudly present photos from Thomas Agatsas. Thomas is our new photographer from Greece.

>> zu den Fotos von Thomas Agatsas - to the Photos

>>> alle Fotos aus Griechenland - all photos from Greece

Staudenbahn Gessertshausen – Markt Wald 1984 bis 1991

Mit dem Fahrplanwechsel auf Sommer 1991 endete der Bundesbahn-Personenzugverkehr auf der Strecke Gessertshausen - Markt Wald (KBS 907, vorher 984), dem damaligen Reststück der ehemals bis Türkheim weiterführenden Staudenbahn. Die Strecke wurde in Teilabschnitten eröffnet: 29.10.1908 Türkheim – Ettringen, 12.10.1911 Gessertshausen – Fischach, 08.02.1912 Fischach – Langenneufnach, 11.12.1912 Langenneufnach – Ettringen und somit die Gesamtstrecke. Ein Teil der zuletzt in Betrieb genommenen Teilstrecke (Markt Wald – Ettringen) wurde am 28.05.1983 stillgelegt, der restliche Abschnitt des Südteils bis Türkheim verlor ab 12.01.1987 den Personenverkehr. Bis zum 31.05.1991 gab es Personenzüge der DB zwischen Augsburg und Markt Wald, danach gelegentlich Sonderfahrten, bevor ab 2003 die Staudenbahnbetriebsgesellschaft einen Ausflugsverkehr an einigen Tagen im Sommer einrichtete. Derzeit sind Planungen für eine Wiederaufnahme des Planbetriebes (zumindest bis Mittelneufnach) im Gange.

Zuerst ein paar Aufnahmen von dieser Strecke ab 1984, dann folgt ein Blick auf den letzten Betriebstag. Alle Fotos - mit Ticket auch zum Download - von Klaus J. Ratzinger.

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18.05.1984: 515 018 mit N 6814 bei Margertshausen.

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18.05.1984: 515 018 mit N 6814 bei Reichertshofen.

>> zum kompletten Beitrag

>>> zum Streckenarchiv Staudenbahn

Aus unserem Bildarchiv – Baureihe 139

139 315 im AW München-Freimann

Gerhard Lieberz hat uns seine Fotos der Baureihe 139 zur Verfügung gestellt. Eine wahrlich große Fundgrube nicht nur für Lokstatistiker...
Foto Gerhard Lieberz: 139 315 am 8. Oktober 1977 im AW München-Freimann.

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