Neu im Bildarchiv: Nürnberg – Regensburg von Thomas Stoiber

Felsentor bei Etterzhausen

Thomas Stoiber stellt uns dankenswerter Weise seine Fotos von der Strecke Nürnberg - Neumarkt - Regensburg zur Verfügung. Diese für den internationalen Reise- und Güterverkehr wichtige Hauptstrecke wurde bereits 1950 elektrifiziert. Mit elektrischer Traktion sind die Steigungen der Fränkischen Alb seitdem wirtschaftlicher zu meistern. Der Bilderbogen beinhaltet den Zeitraum von 1986 an und zeigt neben dem Alltagsbetrieb interessante Bespannungen der DB und ÖBB sowie diverse Testzüge. In der Nähe von Regensburg lag das berühmte Felsentor bei Etterzhausen, das am 31. Mai 2010 gesprengt wurde, da sich eine Sanierung zu aufwändig darstellte. Thomas Stoiber fotografierte 111 051 mit einem Eilzug nach Nürnberg am 20.07.1988 bei der Durchfahrt durch das Felsentor.

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Update unserer Foto-Datenbank mit Download-Funktion

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg)

Hochbetrieb im Bahnhof Karow (Mecklenburg) am Nachmittag des 18. Juni 1990. Drei mit V 100 der Deutschen Reichsbahn bespannte Nahverkehrszüge warteten mit Zügen nach Parchim, Wismar und Güstrow auf die Abfahrt. Foto Ingo Ehrlich

232 602 am 16.06.1990 im Grenzbahnhof Herrenburg

25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung kommt einem die Bahnhofsszene vom 16. Juni 1990 im innerdeutschen Grenzbahnhof Herrnburg zwischen Lübeck und Bad Kleinen befremdlich vor. 132 602 hatte den Grenzbahnhof mit einer Silberlingsgarnitur erreicht. Man beachte Absperrzaun, Grenzbeamter, Reichsbahnpersonal und Kunden vor dem Intershop. Foto Ingo Ehrlich

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Heckeneilzüge

Bahnhof Wolfegg

Vom Bahnhof Wolfegg (Strecke Kißlegg - Aulendorf) aus in die weite Welt? Der Kleber-Express brachte bis 2003 täglich Fahrgäste von Wolfegg direkt nach München oder Freiburg. Foto vom 05.09.2004 Ingo Ehrlich

Heckeneilzug – was soll das denn sein? Der Begriff beschränkte sich auf den Bereich der Deutschen Bundesbahn, die zu Beginn der 1950ziger Jahre versuchte den ländlichen Raum an Ballungsgebiete anzuschließen. Damit wurden überregionale Verbindungen geschaffen, die Regionen ohne Fernverkehr ohne Umzusteigen mit akzeptabler Reisegeschwindigkeit und zudem noch ohne D-Zug-Zuschlag erschloss.
Wie der Name schon sagt handelte es sich um Eilzüge, die abseits der großen Hauptstrecken über Nebenbahnen oder Nebenfernbahnen fuhren. Nicht als Heckeneilzüge bezeichnet waren die Fernverbindungen, die zum Beispiel über Nebenstrecken bis ins Allgäu, Oberbayern oder den Bayerischen Wald verkehrten. Auch wenn sie bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR nicht als solche bezeichnet wurden, gab es auch dort teils kuriose Langläufe wie zum Beispiel den Eilzug Sonneberg – Leipzig.

Mit der zunehmenden Vertaktung des Regionalverkehrs störten diese Züge den Lok- und Wagenumlauf, teilweise ließen auch Streckenstilllegungen einen durchlaufenden Zugverkehr einfach nicht mehr zu. Als letzter Vertreter seiner Art war bis zum Dezember 2003 noch der Kleber-Express zwischen München und Freiburg unterwegs.

Wir wollen in lockerer Folge einzelne Heckeneilzüge darstellen und beginnen mit dem Kleber-Express. Die Inhalte sind mit kostenloser Registrierung lesbar.

  • Kleber-Express: München - Memmingen - Aulendorf - Sigmaringen - Tuttlingen - Neustadt - Freiburg

Frühlingserwachen

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Eigentlich war die Sonderzugfahrt als Winterfahrt durch das Karwendelgebirge angekündigt. Bei traumhaften Frühlingswetter rollte am 8. März 2014 DPE 97 von Stuttgart mit einer "Zebra"-185er nach Augsburg. Dort setzte sich 01 533 an den Zug, um über Geltendorf und Weilheim samt E-Lok nach Garmisch-Partenkirchen zu fahren. Dort setzte sich das Zebra vor die Dampflok, da es nun weiter über Mittenwald und Seefeld nach Innsbruck ging. Abends rollte der wunderschön zusammengestellte Sonderzug über Kufstein und Rosenheim zurück nach Stuttgart. Ingo Ehrlich setzte den Zug auf der Ammerseebahn zwischen Dießen und Raisting dank niedriger Außentemperatur gekonnt in Szene.

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Seitdem die E-Triebwagen der Baureihe 442 auf der Werdenfelsbahn im Einsatz sind, gibt es artfremde Fahrzeugeinsätze von den Regionalexpressen abgesehen nur noch auf der Strecke Murnau - Oberammergau. Dort pendeln noch E-Triebwagen der Baureihe 426 hin und her bis sie dann im Laufe des Jahres 2014 durch zweiteilige Fahrzeuge der Baureihe 442 abgelöst werden. Auf der sonst nicht mehr von der Baureihe 426 befahrenen Strecke Garmisch-Partenkirchen - Murnau erwischte Ingo Ehrlich am 8. März 2014 eine Leerüberführung nach Murnau, hier bei Weichs.

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Alt und neu auf der Kocheler STrecke. 442 214 hatte gerade eine RB von München nach Benediktbeuern gebracht. Foto vom 8. März 2014 Ingo Ehrlich.

Rezension – Wechselstrom-Zugbetrieb in Deutschland – Band 3 (Teil 2)

 Im Oldenbourg Industrieverlag ist der 2. Teil  zum Band 3 "Die Deutsche Reichsbahn 1960 bis 1993" erschienen.

Das Autorenteam P. Glanert, Th. Scherrans, Th. Borbe und R. Lüderitz haben damit die faktenreiche Reihe zum Wechselstrom-Zugbetrieb in Deutschland fortgesetzt. Ein klarer roter Faden führt durch das Thema zwischen 1960 und 1993 bei der Deutschen Reichsbahn.

Dabei werden viele bislang nicht veröffentlichte bzw. unbekannte Fakten genannt (z.B. zu den Baureihen 208, 210 und 255 der DR), die für eine umfassende Quellenrecherche sprechen. Den Autoren gelingt es, Fachspezifika leicht verständlich zu vermitteln, sodass der Band flüssig und interessant zu lesen ist. Ergänzt wird das Buch durch eine CD auf der sich Fotogalerien zum Thema sowie Einschalt- und Inbetriebnahmedaten der mit 16 2/3 Hz elektrifizierten Strecken der DR neben diversen Berichten befinden.
Nach unserer Einschätzung wird das Buch allen Interessierten als Standardwerk der elektrischen Zugförderung bei der Deutschen Reichsbahn der DDR dienen.

03.04.2013 Ingo Ehrlich

Wendezugbüchsen

1948 begann die Deutsche Bundesbahn den Wendezugverkehr im Raum Frankfurt am Main. Als Zuglok wurde die Baureihe V36 ausgewählt.

Zuerst wurden 4-achsige Steuerwagen VS145 und dann überwiegend zum Steuerwagen umgebaute Donnerbüchsen eingesetzt, die im Fachjargon Wendezugbüchsen bezeichnet wurden. Im Rahmen des Umbaus erhielten die  Donnerbüchsen auf der einen Seite ein kleines Steuerabteil mit Gepäckabteil. In Deutschland gibt es zurzeit noch 2 Exemplare dieser Wendezugbüchsen. Eine steht bei den Dampflokfreunden in Osnabrück und die andere beim Verein  Bahnhof Münsingen. Beide Wagen sind übrigens fahrbereit und laufen auch als Beiwagen in den Sonderzügen der Vereine mit.
>>> zum Beitrag von Karsten Büche mit freundlicher Genehmigung der Dampflokfreunde Osnabrück.

Bahnreise – Zeitreise: Ulm-Fladungen-Meiningen-Coburg

Am 12.08.2012 startete ich morgens um ca. 6.00 Uhr um in Ulm die Regionalbahn nach Aalen zu erreichen.

>>> Weiter im Beitrag nur mit kostenloser Registrierung

einst und jetzt: Berlin-Gesundbrunnen

Von Josef Mauerer haben wir die folgenden Bilder aus den Jahren 1986 und als Kontrast von 2011 erhalten. Die Bilder sind nach kostenloser Registrierung    unter folgendem Link zu sehen.

1986 in Berlin Gesundbrunnen, S 2 mit 275 339-0

 

Neu zum Download – durchsuchbare PDFs

Downloads von Einzelseiten von Dokumenten der Eisenbahngeschichte wie z.B. Fahrpläne, Bild- wie Buchfahrpläne, Gleispläne etc. können Sie als Abonnent unter "Download" vornehmen.

Downloads vollständiger und umfangreicher Dokumente bieten wir Ihnen als Abonnent künftig im Premium-Bereich auf einer eigenenr Download-Seite an. Die Dokumente stehen Ihnen nach Eingabe Ihrer Zugangskennung im PDF-Format zur Verfügung. Dabei sind die PDF-Dokumente nach Worten durchsuchbar, damit Sie gezielt nach Orten, Strecken, Baureihen etc. suchen können.

Diese Rubrik befindet sich im Aufbau und beinhaltet neu folgende PDF-Dateien:

 

Betrieb aktuell: Nürnberg – Regensburg

Von Ingo Ehrlich
Nachdem die Wetterprognosen für den 12.07.2011 bestens waren, gings ganz früh am Morgen in die Oberpfalz. Nachwievor sind im S-Bahn-Verkehr zwischen Nürnberg und Neumarkt/Oberpfalz angemietete Lokomotiven der Baureihe 185 im Einsatz, die mit ihrer grünen Lackierung einen interessanten Kontrast zu den eingesetzten verkehrsroten Bn-Wagen bilden.

Gelungener konnte der Auftakt der Fototour nicht sein: 185 633 und 619 begegnen sich bei Postbauer-Heng.

Im schönsten Morgenlicht: 185 320 mit einem Erzzug nach Linz bei Postbauer-Heng.

Glück muss der Mensch haben: 1016 023 bei Postbauer-Heng.

189 910 mit Containerzug bei Pölling.

185 616 mit S-Bahn nach Neumarkt bei Pölling.

Bei dem zahlreichen Auf und Ab der Strecke müssen die Lokomotiven vor den schweren Zügen alles geben: 185 512 bei Laaber.

Und wieder ein Highlight auf Deutschlands Schienen: 143 344 und 156 001 als MEG 605 und 801 bei Laaber.

Seltene Leistung: 185 598 der ITL mit Wagen der SNCF bei Laaber.

Von der Baureihe 156 wurden einst bei der Deutschen Reichsbahn der DDR nur vier Maschienen gebaut. 156 001 und 143 344 als MEG 801 und 605 bei Laaber auf der Fahrt über Probstzella nach Rüdersdorf.

Jeder schöne Fotoausflug geht einmal zu Ende: 189 926 mit einer schwarz lackierten Taurus bei Laaber.

 

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