Aus unserem Bildarchiv: Magdeburg – Loburg – Altengrabow

Neu in unserem Bildarchiv finden Sie Fotos von der am 11. Dezember 2012 im Personenverkehr stillgelegten Strecke Magdeburg - Loburg - Altengrabow. Die meisten Fotos stammen vom Abschnitt Loburg - Altengrabow,der bereits am 15. Januar 1999 seinen Personenverkehr verlor. Bei Ausfall der im Planverkehr eingesetzten Triebwagen der Baureihen 771 und 772 kamen auch exotische Kurzgarnituren wie hier mit 202 882 im Bahnhof Loburg zum Einsatz.

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neu im Bahnhofsarchiv: Ellrichshausen

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aus unserer Foto-Datenbank

LKM erhielt Mitte der 1950ziger Jahre den Auftrag eine Neubau-Dampflok für die Deutsche Reichsbahn in der DDR zu bauen. Dabei wurde das Fahrwerk von der Einheitslok BR 50 und der Kessel der Neubau-Baureihe 23 übernommen. Insgesamt wurden in den Jahren 1959/60 88 Lokomotiven in Dienst gestellt, die größtenteils in der zweiten Hälfte der 1970ziger Jahre wieder ausgemustert wurden. Neu in unserer Foto-Datenbank finden Sie ein Foto von 50 4047, deren Ausmusterung am 10. Juli 1976 erfolgte.

Für Freunde der modernen und bunten Traktion haben wir beim letzten Update der Foto-Datenbank ein Bild von 194 640 aufgenommen, die am 27. Mai 2017 den Güterzug DGS 43140 mit Laufweg von Verona nach Lübeck durch das Altmühltal zieht.

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aus unserer Foto-Datenbank

Ein Tag bevor Kanzler Helmut Kohl den grenzüberschreitenden Verkehr im Bahnhof Bayerisch Eisenstein feierlich eröffnete, wurde am 1. Juni 1991 mit einer Köf II eine rollende Rednerplattform vor dem Empfangsgebäude plaziert. Foto Peter Preschl.
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NEU: wir digitalisieren auch Ihre Kleinbild Negative oder Dias

  • Sie möchten Ihre alten Kleinbild-Negative oder Dias endlich auf auf Ihrem PC oder Pad zeigen können?
  • Sie möchten Ihre Bilder über das Internet in Foren einstellen oder Ihren Freunden und Bekannten senden?
  • Sie möchten Ihre Kleinbild-Negativ- oder Diasammlung vor dem altersbedingten Verfall schützen und professionell digitalisieren?

Dann sind Sie bei uns richtig. Wir haben durch unser Online-Archiv langjährige Scan-Erfahrung und bereits mehrere zehntausende alte Bilder professionell digitalisiert. Mit unserem Nikon Coolscan 5000 steht uns einer der besten Kleinbild-Negativ- und Diascanner zur Verfügung, der jemals produziert wurde. Zusammen mit der Scan-Software ViewScan, die neben Staub- und Kratzer- sowie Belichtungs- und Farbkorrektur bei Bedarf auch Farbrestaurierung und Filmkornunterdrückung ermöglicht, erzielen wir professionelle Scan-Ergebnisse, die selbst großformatige Veröffentlichungen ermöglichen.

>>> mehr Information

Mit 218 460 der Westfrankenbahn in den Frühling

Der neue Star unter den Eisenbahnfotografen ist 218 460 der Westfrankenbahn, die sich wieder im "alten" Lack ocean-beige zeigt und sich somit vom Einerlei der verkehrsroten Lackierung abhebt. Stefan Eisenhut nutzte das Frühlingserwachen im Allgäu und stellt uns seine Bilder dankenswerter Weise für das Online-Archiv zur Verfügung. Am 8. April 2017 rollten 218 460 und 218 421 als Lokzug in den Obstgärten von Bodolz dem Bahnhof Lindau entgegen.

> alle Fotos von 218 460

>>> mehr Fotos von ocean-beigen Lokomotiven der Baureihe 218

Neu im Streckenarchiv: Fünfstetten – Monheim (Schwaben)

 

Neu haben wir aktuelle Fotos von der abgebauten und nahezu völlig in Vergessenheit geratenen Nebenbahn von Fünfstetten nach Monheim (Schwaben) in unserer Foto-Datenbank aufgenommen.

100 Jahre Weilheim – Schongau

 

01 1066 am 19. September 1992 mit einem Sonderzug zum 75-jährigem Jubiläum zwischen Hohenpeissenberg und Peiting. Natürlich hatte die auf dieser Nebenbahn nie eingesetzte Schnellzug- Dampflokomotive Probleme die Steigung zu überwinden. Daher musste eine Diesellokomotive der Baureihe 218 nachschieben. Foto Ingo Ehrlich

1906 wurde mit der Projektierung der Teilstrecke Peissenberg - Schongau begonnen. Die Bauarbeiten an der Brücke über die Ammer in Schongau starteten im Winter 1910/11. Mit deren Fertigstellung im Dezember 1912 hatte die bedeutende Haindlsche Papierfabrik, die in Schongau südlich der Ammer lag, endlich Schienenverbindung - wenn auch zunächst nur in Richtung Landsberg bzw. Kaufering - erhalten.

Mit Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914 verzögerte sich die Fertigstellung der Teilstrecke, die trotz des Kriegsgeschehens am 11. Januar 1917 eröffnet werden konnte.

Führt die Trasse auf dem bereits 1866 als Kohlebahn eröffneten 8,9 km langen Teilabschnitt von Weilheim aus (561 m N.N) hauptbahnmässig mit leichter Steigung nach Peissenberg (591 m N.N.) trotzte der Abschnitt weiter nach Schongau den Erbauern viel Energie ab.

Der Bahnhof des 6,2 km von Peissenberg entfernten  Hohenpeissenberg liegt auf 722 m N.N.  Aus diesem Grund spielte der durchgehende Güterverkehr nie eine bedeutende Rolle. Vielmehr wurde er auf dem von 1925 bis 1983 elektrifizierten Abschnitt Weilheim - Peissenberg und zwischen Schongau (681 m N.N) und Hohenpeissenberg über Peiting-Ost (717 m N.N) abgewickelt. Ursache des durchaus starken Güteraufkommens waren die heute längst stillgelegten Kohlenförderungen in Peissenberg, Hohenpeissenberg und Peiting. Im Mai 2005 endete die Bedienung des zuletzt noch von der Augsburger Localbahn betriebenen Anschlussgleises auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks in Peiting-Ost.

In unserem Fotoarchiv finden Sie sehr viele Fotos von dieser Strecke, die auch nach 100 Jahren noch in Betrieb ist und die von den Reisenden sehr gut angenommen wird. Damit gehört das früher immer wieder heraufbeschworene Schreckgespenst der Stilllegung mittlerweile der Geschichte an.

In Gedenken an Carl Asmus

Aus Oberbayern erreicht uns die Nachricht vom Tode Carl Asmus. Asmus war Vorsitzender und Gründungsmitglied der Dampflok-Gesellschaft-München e.V. und somit auch Miteigentümer der Dampflokomotive 41 018, die im Bahnpark Augsburg stationiert ist. Als Autor unzähliger Eisenbahnbücher und Fachbeiträge hat er das Interesse an der Eisenbahn und ihrer Geschichte an nachfolgende Generationen von Eisenbahnfreunden weitergegeben.

420 001 jetzt Exponat des DB Museum Nürnberg

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Nach dem Einsatz bei der langen Nacht der Münchener Museen am 18. Oktober 2015 erlitt das Museumsfahrzeug 420 001 einen Standschaden, der weitere Einsätze trotz ausreichender Untersuchungsfrist bis ins Jahr 2018 unmöglich machte und im Dezember 2016 zur Überführung ins DB Museum Nürnberg führte. Die Überführung fand mit 103 222 der RailAdventure GmbH am 8. Dezember 2016 statt.

Der kieselgrau/reinorange Triebwagen 420 001 war der erste S-Bahn-Triebwagen, der Ende der 1960ziger Jahre für den S-Bahnbetrieb in München entwickelt worden war. Im Gegensatz zum S-Bahnbetrieb in Berlin oder Hamburg musste der Betrieb in München auch auf Gleisen des Regional-, Fern- und Güterverkehrs abgewickelt werden. Mit hohem Beschleunigungsvermögen und vielen Türen für einen raschen Fahrgastwechsel wurde diese Triebwagenbaureihe neben München auch in den neuen S-Bahnnetzen von Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart eingesetzt. Anfang der 1970ziger Jahre konnten die Münchner abstimmen, in welchem Farbkleid sich die S-Bahn-Triebwagen zeigen sollten. Neben dem kieselgrau/reinorange 420 001 standen 420 002 in blau/kieselgraue und 420 003 in purpurrot/kieselgraue zur Auswahl. Selbstredend fiel die Wahl auf die bayerischen Landesfarben "weiß-blau". Von nun an bewährte sich die Baureihe von hartnäckigen Türstörungen im harten Winterbetrieb zur vollsten Zufriedenheit. Übrigens - während der Endwagen 420 002 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München ausgestellt ist, sind dessen weitere Wagen sowie auch 420 003 verschrottet worden.

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Nach 32 Jahren endete der Einsatz der Baureihe 420 am 4. Dezember 2004 in München, nachdem die Baureihe 423 den gesamten Betrieb übernommen hatte. Doch der Abschied der Baureihe 420 sollte in München nicht lange währen, denn ab 17. November 2014 wurden auf Teilstrecken außerhalb des durch die Innenstadt führenden S-Bahn-Tunnels teilweise wieder auf die bewährte und für diesen Zweck runderneuerte Baureihe 420 zurückgegriffen. Dies war die Folge der Erweiterung des S-Bahn-Netzes auf die Strecke Dachau - Altomünster und eines allgemeinen Fahrzeugmangels bei gleichzeitig starkem Fahrgastwachstum. Zudem war die Herstellung der Baureihe 423 zu diesem Zeitpunkt bereits beendet.

Seit der Abnahme des Fahrzeugs am 11.12.1969 legte 420 001 über 3,5 Millionen Kilometer ohne größere Ausfälle zurück, das entspricht mehr als 87 Erdumrundungen. Seit dem 23. April 2002 präsentierte sich der Triebwagen 420 001 frisch überholt in seinen originalen Farben kieselgrau/reinorange und zeigte sich der Öffentlichkeit auf vielen Veranstaltungen (Strecken- und Verbundjubiläen) und Sonderfahrten, die von der S-Bahn München in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft S-Bahn München e.V. organisiert wurden. Da der S-Bahn-Triebwagen nicht über Toiletten verfügte, mußten auf den Sonderfahrten ausgedehnte Toilettenaufenthalte auf Bahnhöfen eingeplant werden. 2010 wurde er vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als technisches Denkmal unter Denkmalschutz gestellt.

Lebenslauf des 420 001:

  • 11.12.1969 Abnahme und Beheimatung im Bw München 1
  • 01.03.1972 Umbeheimatung zum Bw München 6 (München-Steinhausen)
  • 01.12.1984 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 16.12.1984 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 01.07.1985 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 01.08.1985 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 14.02.2001 aus dem Einsatzbestand genommen (Z-Stellung)
  • 23.04.2002 wieder in den Einsatzbestand aufgenommen
  • 04.12.2004 als seinerzeit letztes Exemplar der Baureihe 420 in München steht 420 001 als "historische S-Bahn" für Sonderfahrten zur Verfügung
  • 18.10.2015 letzter Einsatz als Museumsfahrzeug anlässlich der langen Nacht der Museen in München, wobei das Fahrzeug auch die Stammstrecke durch die Innenstadt benutzen durfte
  • 07.12.2016 Vorbereitung des Abtransportes vom München-Steinhausen zum DM Museum Nürnberg

Ziele der Sonderfahrten:

  • Ismaning
  • Flughafen München Rundfahrt
  • Herrsching (Ammersee)
  • Starnberg (Starnberger See)
  • Oberammergau
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Kaltenberg
  • Augsburg
  • Nördlingen
  • Nürnberg
  • Bamberg
  • Steinach (bei Rothenburg o.T.)
  • Rosenheim
  • Prien (Chiemsee)
  • Freilassing
  • Berchtesgaden
  • Regensburg
  • Passau
  • Wörgl
  • Salzburg
  • Frankfurt
  • Darmstadt-Kranichstein

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